Jahresabschluss

10. März 2011 07:44; Akt: 10.03.2011 07:57 Print

Helvetia kämpft mit Franken und tiefen Zinsen

Die Versicherung Helvetia konnte 2010 trotz Währungsverlusten und geringen Anlagerenditen zulegen: Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 341,5 Mio. Franken - 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Das Geschäftsvolumen habe 2010 in Landeswährungen gerechnet um 5,3 Prozent zugelegt auf 6,755 Mrd. Franken, wie Helvetia am Donnerstag mitteilte. Wegem des starken Frankens stieg das Prämienvolumen tatsächlich aber nur 0,7 Prozent. Beide Geschäftsbereiche - das Nichtlebengeschäft und das Lebengeschäft - hätten mit robusten Zuwächsen dazu beigetragen.

Die grösste Herausforderungen im vergangenen Geschäftsjahr ortete Helvetia im Anlagegeschäft: Tiefe Zinsen und die Euroschwäche machten der Versicherung zu schaffen. Der Anlagegewinn betrug dennoch 1,133 Mrd. Franken.

Von den guten Resultaten sollen auch die Aktionäre profitieren: Helvetia will die Dividende von 14.50 Fr. im Vorjahr auf 16 Franken pro Aktie erhöhen.

Für die Zukunft zeigt sich Helvetia optimistisch: Auf dem Heimmarkt hat die Versicherung dank den Zukäufen der Alba Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft sowie von Phenix ihre Marktposition bereits ausbauen können und erwartet dadurch im Nicht-Lebengeschäft ein um 25 Prrozent grösseres Geschäftsvolumen. Bereits im Mai würden alle Schweizer Gesellschaften mit einer gemeinsamen Vertriebsorganisation und unter der einheitlichen Marke Helvetia auftreten, hiess es dazu weiter.

(sda)