Kaffeepreis

26. April 2019 21:27; Akt: 26.04.2019 21:27 Print

Höhere Preise sorgen bei Starbucks für Kurshoch

Die höheren Preise für Kaffee schenken ein: Starbucks korrigiert die Gewinnziele fürs Jahr 2019 nach oben.

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Starbucks profitierte in den drei Monaten von höheren Preisen, neuen Getränke- und Speiseangeboten sowie seinem US-Lieferservice. Die Erlöse stiegen um knapp fünf Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar. Das teilte Starbucks-CEO Kevin Johnson am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Seattle im Bundesstaat Washington mit. Der Gewinn legte von 660 Millionen auf 663 Millionen Dollar zu. Starbucks profitierte demnach von höheren Preisen, neuen Getränke- und Speiseangeboten sowie seinem US-Lieferservice. In den USA hatte die Kette ihre Preise für frisch gebrühten Kaffee letzten Juni ohne Ankündigung um 10 bis 20 US-Cent erhöht. Dabei spielten nicht nur die Rohkaffeepreise eine Rolle, die ja gemäss Starbucks gesunken waren, sondern auch Miete und Personalkosten. Starbucks-Chef Kevin Johnson hatte den Kaffeebauern in Mittelamerika 20 Millionen Dollar an Unterstützung zugesagt. Damit will er sie über Wasser halten, denn wegen der niedrigen Kaffeepreise können sie zum Teil nicht einmal ihre Anbaukosten decken. Ein Lager mit Säcken grüner Kaffeebohnen in Kenia. Die Preise für den Rohkaffee werden an den Börsen in New York und London bestimmt. Zu den Börsenpreisen gibt es in der Regel Aufschläge oder auch Abschläge, je nach Qualität. In Kenia sortieren die Arbeiter die Bohnen am Fliessband. Geröstet werden die grünen Bohnen meist nicht in den Anbauländern. Es gibt zwar einen Trend in Europa zu kleinen Röstereien. Aber wenige riesige Röstereien dominieren den weltweiten Markt. Unter anderem sind das JDE, die einer deutschen Milliardärsfamilie gehört, und Nestlé. Wer Kaffee verkauft oder trinkt, soll auch an faire Preise für die Kaffeebauern denken, fordert Fairtrade Max Havelaar.

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Starbucks profitiert von den Preiserhöhungen auf frisch gebrühten Kaffee: Die Kaffee-Kette hat nach einem gelungenen Jahresauftakt ihre Geschäftsziele angehoben. In den drei Monaten bis Ende März kletterten die Erlöse – insbesondere dank starken Kundenandrangs im US-Heimatmarkt – um knapp fünf Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar.

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Das teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Seattle im Bundesstaat Washington mit. Der Gewinn legte von 660 Millionen auf 663 Millionen Dollar zu. Starbucks profitierte von höheren Preisen, neuen Getränke- und Speiseangeboten sowie seinem US-Lieferservice.

Preise ohne Ankündigung erhöht

In den USA hatte die Kette ihre Preise für frisch gebrühten Kaffee letzten Juni ohne Ankündigung um 10 bis 20 Cent erhöht. Dabei spielten nicht nur die Rohkaffeepreise eine Rolle, die ja gemäss Starbucks gesunken waren, sondern auch Miete und Personalkosten.

Konzernchef Kevin Johnson zeigte sich zufrieden und verwies insbesondere auf das Kundenwachstum in den grössten Märkten USA und China. Starbucks eröffnete weltweit unter dem Strich 319 neue Läden, damit lag die Zahl der Filialen zum Quartalsende mit 30'184 um sieben Prozent über dem Vorjahreswert.

Erreicht Aktienkurs Rekordhoch?

Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wurde auf 2,75 bis 2,79 Dollar pro Aktie erhöht. Bei Anlegern kam dies gut an, die Aktie legte nachbörslich zunächst um zwei Prozent zu. Seit Jahresbeginn ist der Kurs bereits um rund 20 Prozent gestiegen. Er könnte am Freitag ein neues Rekordhoch im US-Handel erreichen.

(dv/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hpi70 am 26.04.2019 21:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ungeniessbar und teuer

    Ist noch interessant. Der Kaffee, und ich meine den reinen Kaffee - sprich Espresso, ist im Starbucks praktisch ungeniessbar und übertrieben teuer. Es gibt nichts, was den überrissenen Preis rechtfertigt.

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  • Kaffeetrinker am 26.04.2019 21:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Selbstbedienung

    Für einen Kaffee im Selbstbedienungsladen fast das doppelte bezahlen. Mich wundert's, dass da so viele Leute hingehen

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  • giorgio1954 am 26.04.2019 21:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abwaschwasser

    Starbucks ist nur ne Trenderscheinung. Deren Kaffe schmeckt wie Abwaschwasser, aber ist in.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Sparfuchs am 27.04.2019 23:48 Report Diesen Beitrag melden

    Out(sch) ist "in"

    Viel zu teuer. Habe vernommen, dass der Kaffee dort gar nicht mal schmecken soll. So habe ich ihn nicht einmal versucht, obschon ich es vorhatte. Zahle gern etwas mehr für einen wirklich guten Kaffee, aber nicht für Abwaschwasser, wie manche es nennen. Das ist wirklich keine gute Werbung. Zeigt mal wieder, dass nicht wenige Leute das Gefühl haben, etwas Wertvolleres zu bekommen, wenn sie viel Geld für eine "In"-Marke hinblättern, obschon es keinerlei Qualität hat.

  • ursi am 27.04.2019 21:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zu teuer

    also der kaffee von starbucks ist sowas von ecklig echt!! wenn ich mal dahin muss trinke ich heisse schokolade, die ist halbwegs fein obwohl auch überrissen teuer und das kann nicht mit service gerechtfertigt werden!!!!

  • Samichlaus am 27.04.2019 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Never

    Wer geht den in diesen Verein..... zu teuer, Wlan ... siehe Berichte... und warum muss der wissen wie ich heisse?

  • ENU am 27.04.2019 21:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keiner

    Welcher normale Mensch trinkt dort noch Kaffee.........keiner. Abzocke vom Feinsten.

  • max62 am 27.04.2019 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur einmal.

    Habe einmal die völlig überteuerte Brühe gekauft, nie wieder.