Teurer Vierbeiner

28. November 2019 07:02; Akt: 28.11.2019 07:39 Print

Hundesteuer-Einnahmen um die Hälfte gestiegen

Der Zugriff der öffentlichen Hand auf die Hundebesitzer hat sich verschärft. 2017 wurden 50 Millionen Franken Hundesteuern erhoben.

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Ein Hund kostet in der ganzen Schweiz nicht überall gleich viel. So liegt die Taxe für den ersten Hund in Bellinzona bei 70 Franken, in Uster ZH um die 200 Franken. Gemäss dem Online-Vergleichsdienst comparis.ch ist ein Vierbeiner in Winterthur, Zürich und Glarus auch nicht gerade günstig zu halten.

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«Einige Gemeinden versuchen offensichtlich, die Hundepopulation durch eine progressive Hundetaxe zu steuern. Nicht selten verlangen sie für den zweiten Hund den doppelten Tarif», sagt der Comparis-Gebührenexperte Leo Hug. Das zeige sich vor allem in Basel, wo der zweite Hund 320 Franken kostet. Genf kennt sogar noch einen Zuschlag für den dritten Hund. Dort kostet der erste Hund jährlich 107 Franken, der zweite 147 und der dritte 207 Franken.

Höhere Steuereinnahmen

So habe sich der Zugriff der öffentlichen Hand auf die Hundebesitzer in den vergangnen Jahren «massiv verschärft», schreibt comparis.ch. 2017 hätten Kantone und Städte 50,5 Millionen Franken über Hundesteuern eingenommen. Zehn Jahre zuvor seien es noch 33,2 Millionen gewesen, was einem Anstieg von 52 Prozent entspreche.

Die Hundepopulation habe in der gleichen Zeit jedoch nur um 12 Prozent zugenommen, wie es in der Medienmitteilung heisst. So wurde 2017 für 551'000 Hunde eine Steuer entrichtet.

(chk)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Egon am 28.11.2019 07:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geldmacherei

    Der Staat nimmt es eben gerne überall dort, wo es besonders leicht geht. Wo bleibt die Katzensteuer?

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  • Michch am 28.11.2019 07:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unsere Gemeinde

    180Fr und trotzdem nie Kotsäcke zu finden in der Gemeinde...

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  • Ruth K. am 28.11.2019 07:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was ist mit Katzensteuer?

    Warum bezahlen nur Hundehalter Steuern. Auch Katzenhalter sollten Steuern für jede Katze bezahlen müssen. Da würde sich manch einer überlegen statt 4-5 nur eine Katze zu halten. Das wäre ein Beitrag an die Umwelt, und täte der Vogelwelt gut.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • P.Becker am 29.11.2019 06:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso keine Pferde- und Katzensteuer?

    Aus Gleichberechtigung sollte auch eine Pferdesteuer eingeführt werden, ebenso wie die Kot Beseitigungspflicht. Vielerorts kann man kaum noch auf den Wegen Spazieren, alles voll Pferdemist. Sicherlich.. Biologisch - doch ich möchte diesen "Biomüll" auch nicht auf dem Teppich oder an den Schuhen haben. Ebenso Katzensteuer, gleiches für alle.

    • R. Hood am 30.11.2019 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @P.Becker

      und Steuern für Fussgänger und Velofahrer, denn diese machen auch oft Mist. Anders gefragt: Geht es noch, Herr Becker?

    • Hundesteuer Muss Weg am 01.12.2019 07:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @R. Hood

      Danke, Robin, Du sprichst mir aus dem Herzen. Als Demokrat und Bürger kann ich nur daraus schliessen, dass auch Du für die Abschaffung dieser stossenden und diskriminierenden Hundesteuer bist. Danke.

    • Iro Nikos am 01.12.2019 07:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @P.Becker

      Absolut einverstanden, aber zunächst wäre eine Hundehassersteuer fällig.

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  • Hundefreund am 29.11.2019 04:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kosten

    Arbeitszeit für die Leerung, zwei- bis mehrmals die Woche (je nach Grösse der Ortschaft und Hundehaltungen), Säcke, Unterhalt, Ersatz und Neuanschaffungen der Robidogs, sollten mit der Steuer gedeckt sein. In unserer Gemeinde ist das nicht der Fall.

    • Spaniel am 29.11.2019 07:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hundefreund

      Schade dass das nicht klappt. Doch es gibt auch Gemeinden wo es super funktioniert. Sehe unsere Gemeindearbeiter garantiert zweimal pro Woche die Kästen leeren und Säcke auffüllen. Das gibt es schon auch und verdient ein Dankeschön an die diese Leute.

    • Iro Nikos am 01.12.2019 07:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hundefreund

      Konsequent wäre in diesem Fall die Schaffung zweier zusätzlicher Einnahmequellen: die längst überfällige Pferdesteuer und eine dringend gebotene Besteuerung von Hundehassern.

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  • Fi Fi Wau Wau am 29.11.2019 04:14 Report Diesen Beitrag melden

    Steuer pro Kilo Hund

    30 Franken pro Kilo Hund pro Jahr. So einfach die Rechnung.

  • Marc Meier am 29.11.2019 03:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Superstar

    Und jetzt bitte noch eine für Katzen

  • Tobias am 29.11.2019 03:37 Report Diesen Beitrag melden

    kastrieren

    Zuerst die Halter, dann die Hunde. Denn es gibt von beiden viel zu viele.