Unsichere Reiseziele

19. November 2019 07:07; Akt: 19.11.2019 16:56 Print

In diesen Ländern machst du besser keine Ferien

Eine Weltkarte zeigt, wie sicher ein Land ist. Reiseziele wie Kenia, Ägypten und Mexiko gelten als unsicher. Auch ein Teil der Ukraine wird als gefährlich eingestuft.

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Die Travel Risk Map bietet eine Übersicht über das Gefahrenrisiko für Reisende. Grün bedeutet, es besteht kein signifikantes Risiko für Reisende. Die Schweiz, Luxemburg, Dänemark, Norwegen, Finnland sowie Slowenien, Grönland und Island gelten daher als besonders sicher. Gelb bedeutet, es besteht ein niedriges Risko. Orange steht für mittleres Risiko. Zeitweise kommt es zu politischen Unruhen und gewalttätigen Protesten. So gilt beispielsweise Papua-Neuguinea als unsicheres Land. Rot bedeutet, es besteht ein hohes Risiko. Hier fehlt es an Regierungskontrolle, zudem werden Proteste schnell gewalttätig. Bestimmte Bereiche des Landes sind für Reisende nicht zugänglich. Deshalb gilt Mexiko als gefährliches Pflaster. Trotzdem ist das Land eine beliebte Feriendestination. Dunkelrot steht für ein sehr hohes Risiko. Ernsthafte Gewalttaten durch bewaffnete Gruppen stellen für Reisende eine ernstzunehmende Gefahr dar. So gelten Länder wie Mali, Libyen, die Zentralafrika und Somalia als gefährlich. Die beliebte Feriendestination Ägypten ist Rot und gilt deshalb als risikoreich. Auch Syrien, Afghanistan und ein Bereich im Südosten der Ukraine gelten als extrem Gefährlich. In diesen Ländern und Regionen kann es zu Gewalttaten, Entführungen und Terroranschlägen kommen. Wie sicher die Länder im Hinblick auf medizinische Versorgung sind, wurde ebenfalls analysiert. In den grün eingefärbten Ländern gilt die medizinische Versorgung als sehr gut. In rot eingefärbten Ländern wie Venezuela gilt das Risiko, sich eine Infektion zu holen, als hoch. In den violett eingefärbten Ländern ist die medizinische Versorgung vorhanden aber nur in bestimmten Gebieten und Städten zugänglich.

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Terroranschläge, Proteste oder Überschwemmungen und Hurrikane – welche Gefahren lauern in welchem Land? Wohin bedenkenlos verreist werden kann und wo Ferien nicht zu empfehlen sind, verrät die neue Weltkarte der Sicherheitsfirma International SOS and Control Risks.

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Jedes einzelne Land wurde zur Reisesicherheit sowie zu den bestehenden medizinischen Risiken bewertet. Dafür wurden jeweils fünf Gefahrenstufen definiert, von tiefem bis zu sehr hohem Risiko. Besonders gefährlich sind demnach Reisen nach Libyen, Mali, Zentralafrika, Somalia sowie Jemen und Afghanistan. Ebenfalls als sehr gefährlich wird ein Bereich im Südosten der Ukraine eingestuft: rund um die Stadt Donezk.

Entführungen und Terroranschläge

Reisen in diese Länder gelten als besonders gefährlich, weil es zu gewalttätigen Attacken gegen Reisende kommen kann. Auch Terroranschläge und Entführungen können nicht ausgeschlossen werden. Auch beliebte Reisedestinationen wie Mexiko, Ägypten und Kenia gelten als gefährlich. Dort kommt es vermehrt zu Protesten und Gewalt gegen bestimmte ethnische Gruppen.

Als ausgesprochen sicher gelten hingegen die Schweiz, Luxemburg, Dänemark, Norwegen, Finnland sowie Slowenien, Grönland und Island. Allgemein zählen Europa sowie Nordamerika zu den sicheren Reisedestinationen. Auch in Australien, Neuseeland, Argentinien und China dürfen sich Touristen relativ sicher fühlen.

Hohes Risiko für Krankheiten

Geht es um die medizinische Versorgung gelten Europa, Nordamerika sowie Australien und Neuseeland als sicher. Auch in Südafrika und Chile ist das Risiko, sich eine Infektion einzufangen, tief.

In Westafrika und Zentralafrika gilt die medizinische Versorgung hingegen als sehr schlecht und das Risiko, sich Krankheiten wie Malaria oder Cholera einzufangen, als hoch. Auch in Syrien, im Irak, im Jemen und in Afghanistan gilt der Zugang zu Medikamenten als erschwert. Genauso in Venezuela, Haiti und Nordkorea.

Gemäss der Risikoprognose der Sicherheitsfirma werden in Zukunft zusätzliche Risiken auf Reisende zukommen: So rechnen Experten 2020 mit mehr Naturkatastrophen als Folge des Klimawandels. Auch Cyber-Kriminalität wird eine zunehmende Gefahr sein. Ebenfalls ein wichtiges Thema wird die psychische Gesundheit der Menschen werden.

(bsc)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • AL am 19.11.2019 07:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vollkasko-Tourismus

    Musste lachen, dass Brasilien und Südafrika angeblich sicher sind. Mexiko dagegen, scheint die reinste Hölle zu sein. Sorry Leute, da hätte ich anderes zu berichten.

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  • Micky am 19.11.2019 07:20 Report Diesen Beitrag melden

    Wirklich?

    Marokko sicherer als Thailand?

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  • Bärgbur am 19.11.2019 07:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    leider,leider.....

    Dazu kommen noch Städdte wie, Paris,Barcelona,Bern,Basel,Zürich und eine ganze Reihe in Übersee..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • kiki am 09.12.2019 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Badeferien sind gefährlich

    Ach, alles was mit Strand und Baden zu tun hat is rot. Tja, da gehen auch die meisten Menschen hin! Und wo viele Menschen sind ist es ja eh gefährlich. Ich kann mit dieser Aussage nicht viel anfangen. Ich freue mich auf meinen nächsten Strandurlaub.

  • Bruce21 am 08.12.2019 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist das ein Zufall.

    Sure 2, Vers 191 fordert: "Und t..öt..tet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als T öt..en"

  • ganchopancho am 01.12.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Wer das Pech hat,

    alle rotmakierte Länder sind ja jene Menschen die hier als Gäste bezeichnet werden. Deshalb wirds in der Schweiz immer unruhiger und gefährlicher. Komm ich jetzt an den Pranger? Mir egal, zuviel schlechtes erlebt hier im Land.

  • Roy B. am 30.11.2019 18:12 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht täuschen lassen:

    Man versucht, den Tourismus in Ländern kaputt zu machen. die eigentlich gar nicht gefährlich sind (wie zB Mexiko). Andererseits erwähnt man die Risiken in höchstgefährlichen Ländern wie die USA, Gossbritannien, Belgien und Deutschland kategorisch nicht.

  • Claude B. am 30.11.2019 00:37 Report Diesen Beitrag melden

    In der Schweiz überfallen

    Auch in der Schweiz wird man immer mehr bestohlen: Auf meine 3,8 Millionen Franken auf der Bank wird mir Negativzins belastet.

    • Vermögender am 30.11.2019 18:51 Report Diesen Beitrag melden

      @ Claude B.

      Bin nicht deiner Meinung, Claude B., denn ich bin so froh, dass mich die Banken mein Geld bei ihnen parkieren darf, und vor allem bin ich glücklich, dass ich bei UBS und Credit Suisse noch die saftigsten Gebühren bezahlen darf.

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