Leerstand auf Rekordhoch

09. April 2019 16:57; Akt: 10.04.2019 17:03 Print

In diesen Orten hat es am meisten leere Wohnungen

von S. Spaeth - Während in Zürich und Genf Wohnungsnot herrscht, gibt es in gewissen Regionen ein massives Überangebot. Schweizweit stehen über 72'000 Wohnungen leer.

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In welchen Schweizer Gemeinden stehen am meisten Wohnungen frei? Die Antwort gibt eine Auswertung, die Wüest Partner aufgrund von Schätzungen exklusiv für 20 Minuten erstellt hat. Dabei hat die Immobilienfirma Gemeinden mit mindestens 10'000 Einwohnern analysiert. Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Arbon Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: In diesen Gemeinden hat es am wenigsten leere Wohnungen: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Gemeinde: Leerstandsziffer: Absolute Zahl leerer Wohnungen: Einwohnerzahl 2017: Die Altstadt von Rheinfelden AG mit dem Turm des Rathauses, aufgenommen am 29. September 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

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Eigentlich ist es eine gute Nachricht: So viele freie Wohnungen gab es noch nie. Das Problem: Sie befinden sich an den falschen Orten. 72'300 Einheiten stehen leer. Das sind rund doppelt so viele wie zehn Jahre zuvor (37'400), wie aus dem neusten Immo-Monitoring von Wüest Partner hervorgeht. Kommt hinzu: Die Immo-Experten gehen davon aus, dass im laufenden Jahr 53'000 neue Wohnungen gebaut werden, zwei Drittel sind Mietobjekte. «Es ist durchaus möglich, dass die Zahl der freien Wohnungen in diesem Jahr auf über 80'000 anwächst», sagte der Immo-Experte Robert Weinert zu 20 Minuten.

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Die Leerstandsquote bei den Mietwohungen ist je nach Region höchst unterschiedlich: Während in der Stadt Zürich nur 0,2 Prozent, in Vernier GE nur 0,1 Prozent und in Horw LU 0,0 Prozent der Wohnungen frei sind, beträgt die Leerstandsziffer beo den Mietwohnungen in Oftringen AG 10 Prozent. Das zeigt eine Auswertung, die Wüest Partner aufgrund von Schätzungen exklusiv für 20 Minuten erstellt hat (siehe Diashow). Oftringen zählt rund 13'000 Einwohner und ist 60 Kilometer von Zürich entfernt, die ÖV-Reisezeit mit Bus und Zug beträgt etwas mehr als eine Stunde.

Man zieht nur fürs Haus aufs Land

Auf Rang zwei im Ranking liegt Le Locle. Hier beträgt die Leerstandsziffer 7,9 Prozent. Die Pendelzeit bis in den Kantonshauptort Neuenburg beträgt rund 40 Minuten. Auf Rang drei befindet sich die Seeländer Gemeinde Lyss. Hier beträgt die Leerstandsziffer 7,7 Prozent, 355 Wohnungen warten auf neue Mieter.

Sind die ländlichen Regionen zu wenig attraktiv? Nicht unbedingt. «Wer ein Einfamilienhaus will, ist bereit, grössere Pendeldistanzen auf sich zu nehmen», sagt Weinert. Für Mietwohnungen würden die meisten weder hohe Reisekosten noch den täglichen Pendlerstress akzeptieren.

Anlagenotstand befeuert Wohnungsbau

Das Wachstum in der Baubranche ist laut der Studie grösstenteils «künstlich». Will heissen: Die Negativzinsen führen dazu, dass grosse Investoren wie etwa Pensionskassen stark in Mietwohnungen investieren. «Im aktuellen Niedrigzinsumfeld gibt es wenig Alternativen», so Weinert. Wieso weichen die Investoren in ländliche Regionen aus? «Dort gibt es noch ungenutztes Bauland. Wer viel Geld in Immobilien pumpen will, kann das nicht immer über verdichtetes Bauen in urbanen Zentren tun», so Weinert.

Die Anzahl der Baugesuche für Mietwohnungen ist im vierten Quartal 2018 gegenüber dem Vorquartal schweizweit um 3,6 Prozent angestiegen. Markant war die Zunahme in den fünf Grosszentren Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Hier wurden total Baugesuche für 5300 Einheiten eingereicht, was einer Zunahme von knapp 60 Prozent entspricht. Noch nie seit Beginn der systematischen Beobachtungen wurden mehr Gesuche für grossstädtische Mietwohnungen eingereicht. Das liegt auch am staatlich geförderten Bau von «bezahlbaren» Wohnungen, oft in Zusammenarbeit mit Genossenschaften oder Stiftungen.

In den Städten wird es ab 2020 besser

In den Städten dürfte sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt laut Wüest Partner ab 2020 etwas entspannen. 2018 sind in Zürich 2900 neue Mietobjekte entstanden, so viele wie seit 1960 nicht mehr. Andererseits erhöht sich dadurch das Risiko für Leerstände in den Regionen, die sich ein Stück weg von den Wirtschaftsmetropolen befinden. Klar ist: Das Überangebot drückt die Mieten nach unten. Wüest Partner geht 2019 von einem schweizweiten Rückgang von 1,9 Prozent aus.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schweier, nicht Millionär am 09.04.2019 17:11 Report Diesen Beitrag melden

    Logisch sind die leer

    Diese neuen Wohnungen kann sich doch der Mittelstand längst nicht mehr leisten. Die Obergrenze liegt für die Mehrheit zwischen 800 - 1800 Franken, die neuen Wohnungen Kosten mehrheitlich 2000 Franken aufwärts.

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  • Viviane am 09.04.2019 17:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Grenchen ist im Kanton Solothurn und nicht Kanton Bern

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  • Ever Lost am 09.04.2019 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neuer Kanton

    welches genie hat den hier die kantonsabkürzungen unter die bilder erfunden? wohl kein kantonsskundiger

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mark am 14.04.2019 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Die Pensionskassen überhitzen den Markt!

    Es sind nicht die Kleinanleger, die den Markt überhitzen, sondern die Pensionskassen. Diese kümmert es überhaupt nicht, wenn die Eigenmittelanforderungen erhöht werden, weil sie oft zu 100% selber finanzieren. Bestraft werden die Kleinen und Privaten, was die Position der Grossanleger noch bestärkt und dies langfristig zum Preisdiktat führt!

  • Ronn Sommer am 12.04.2019 07:39 Report Diesen Beitrag melden

    Steuern deswegen rauf.

    Was mich ärgert ist wenn die Baugeschäfte mit Landreserven und Pensionskassen wie auch Immo Haie immer weiter bauen auf Halde. Die Gemeinden müssen dann Schulen und Infrastruktur Bauen. Die Immobilienbauer locken Mieter oder Käufer mit moderaten Steuern, die aufgrund deren Bautätigkeit dauernd steigen.

  • Marion Müller am 11.04.2019 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Auch für Vermieter nicht gratis

    Wenn eine neue 3 1/2 Zimmerwohnung Fr. 800'000.-- kostet - dann ist die Miete bei einem berechneten Zins von 3 Prozent Fr. 2000.--. Die Fr. 800'ooo müssen versteuert werden und werden die Wohnungen von einer Verwaltung verwaltet kostet das auch noch locker Fr. 2000.-- im Jahr. Grosse Sprünge kann ein Vermieter mit diesen 3% nicht machen. Am Besten wäre, jeder würde sich eine Wohnung selber kaufen - zu einem tiefen Hypothekarzins - vorher heisst es halt sparen und nicht alles auf den Kopf hauen.

  • t.merz am 11.04.2019 07:33 Report Diesen Beitrag melden

    Fahnenflüchtlings Unterkunft.

    Viele Wohnungen warten darauf, dass man den Seegen dazu bekommt um Fahnenflüchtlinge auf zu nehmen. Das wir mit dieser sogenannten Regierung wohl bald passieren. Das ist ein Geschäft ohne Risiko nach Aussage eines Vermieters!

  • Lucano MT am 11.04.2019 00:55 Report Diesen Beitrag melden

    arbeit macht frei

    viele grosse arbeitgeber befinden sich oft zentral in Städte, auch weil dort die meisten Arbeiter/innen zu finden sind. und viele Arbeiter/innen suchen die Arbeit in einer Stadt weil da viele Arbeitsmöglichkeiten zu finden sind... langsam wird es vielleicht Zeit das besser zu lösen... es wird zu eng