Konsumentenpreise

09. März 2011 09:18; Akt: 09.03.2011 09:50 Print

Inflation trotz steigendem Ölpreis tief

Obwohl der Ölpreis steigt und die Konjunktur gut ist, bleibt die Inflation in der Schweiz tief. Im Februar betrug die Teuerungsrate 0,5 Prozent.

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Der Landesindex der Konsumentenpreise lag bei 100,0 Punkten, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) soeben mitteilte. Das sind 0,4 Prozent mehr als im Januar. Die Jahresteuerungsrate stieg von 0,3 auf 0,5 Prozent und damit etwas stärker, als die Bankökonomen erwartet hatten. Die Inflationsrate ist aber nach wie deutlich tiefer als im Euroraum (2,4 Prozent).

Der Anstieg im Februar ist vor allem auf die Verteuerung der Mieten und der Erdölprodukte zurückzuführen. Die Mieten stiegen um 0,9 Prozent. Heizöl war 5,7 Prozent teurer, Benzin kostete 1,3 Prozent mehr. Hinzu kamen Aufschläge bei Kleidern und Schuhen nach dem Ende des Ausverkaufs.

Teuerungsgefahren werden mittelfristig wegen der lockeren Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) befürchtet. Die meisten Ökonomen gehen aber davon aus, dass die Notenbank den Leitzins bei der nächsten Lagebeurteilung am 17. März noch nicht erhöhen wird.


(bb)