Rücktritt bei SBB

01. Februar 2019 16:50; Akt: 03.02.2019 00:58 Print

Jeannine Pilloud könnte Migros-Präsidentin werden

Jeannine Pilloud wird die SBB im ersten Halbjahr 2019 verlassen. Sie wurde als Präsidentin des Migros-Verwaltungsrats vorgeschlagen.

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Jeannine Pilloud wird die SBB im ersten Halbjahr verlassen. Sie wurde am Freitag von den zuständigen Gremien des Migros Genossenschaftsbundes (MGB) zur Wahl als künftige Präsidentin des Migros-Verwaltungsrats vorgeschlagen. Dort kommt es zu einer Kampfwahl mit Ursula Nold.

Pilloud war 2011 als erste Frau in die SBB-Konzernleitung eingetreten, wie die SBB mitteilten. Sie leitete in der Folge während sieben Jahren den SBB Personenverkehr, mit 13'000 Mitarbeitenden die grösste Division. Unter ihrer Leitung wurde unter anderem der Swisspass eingeführt.

Seit Anfang 2018 ist Pilloud in ihrer heutigen Funktion als Delegierte für ÖV-Branchenentwicklung tätig. Dabei sei von Beginn weg vereinbart gewesen, dass sie externe Verwaltungsratsmandate übernehmen werde, schreiben die SBB.

Das paritätische Evaluationsgremium des MGB empfiehlt den Delegierten Pilloud als Nachfolgerin des zurücktretenden Präsidenten Andreas Broggini, wie der Detailhändler am Freitag mitteilte. Broggini hatte im vergangenen Herbst seinen vorzeitigen Rücktritt für die zweite Jahreshälfte 2019 angekündigt.

Zur Wahl steht an der Delegiertenversammlung auch Ursula Nold, die seit 2005 als Dozentin und Angebotsverantwortliche im Institut für Weiterbildung und Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Bern tätig ist. Seit 2008 ist sie Präsidentin der Delegiertenversammlung des MGB.

(fur)