Post-Chef Cirillo

22. August 2019 10:26; Akt: 22.08.2019 14:58 Print

«Die Post muss den Gürtel enger schnallen»

von S. Spaeth - Er ist angetreten, um aufzuräumen: Post-Chef Roberto Cirillo. Nach 100 Tagen im Amt erklärt der Tessiner, wohin er den vom Postauto-Skandal durchgeschüttelten Konzern lenken will.

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Post-Chef Roberto Cirillo informiert im Paketzentrum Cadenazzo über die Zukunftspläne. (Bild: 20 Minuten/SAS)

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Wird mit dem neuen Chef jetzt alles besser bei der Post?

Bis jetzt hat Roberto Cirillo vor allem zugeschaut, mitgearbeitet und die «gelbe Welt» kennengelernt. Die grossen Entscheide bleiben aus – vorerst. Nach 10o Tagen im Amt zieht der neue Postchef eine erste Bilanz und hat dafür ins Tessiner Paketzentrum Cadenazzo geladen. Dort präsentierte Cirillo im Rahmen einer Pressekonferenz seine Zukunftsvorstellungen für den Konzern mit über 41'000 Mitarbeitern.

«Ich will, dass die Schweiz stolz auf ihre Post ist», sagte Cirillo anlässlich seiner Präsentation im April. Dieser Weg ist steinig, denn der Tessiner muss die Scherben aufwischen, die durch die Subventionstricksereien bei Postauto entstanden sind. Zudem gehört es zu den Aufgaben des 48-jährigen Tessiners, das Poststellennetz weiter zu verkleinern und die rückläufige Briefpost durch neue Geschäfte zu kompensieren.

Wie will der ehemalige McKinsey-Mann Cirillo das alles schaffen? 20 Minuten berichtete ab live von der Medienkonferenz.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max König am 22.08.2019 10:36 Report Diesen Beitrag melden

    Hmm...

    Heisst alles in allem soviel wie: "Wir müssen dingend bei denen, welche bereits am wenigsten verdienen, nochmals ein bisschen einsparen. Denn erstens fällts dort nicht so auf und zweitens können sich diese Leute am wenigsten dagegen wehren. Im Gegenzug erhöhen wir die Löhne für alle, welche bis heute bereits viel eingesackt haben." Genau so wirds laufen, und nicht anders!

  • René Widmer am 22.08.2019 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Konzentration aufs Kerngeschäft bitte

    Herr Cirillo - beginnen Sie doch mit etwas einfachem: hören Sie doch bitte mit den Postbetrieben auf, die Privatwirtschaft zu konkurrenzieren und konzentrieren Sie sich auf echten Service Public.

  • Das Grosilein am 22.08.2019 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    Was machen die bloss?

    Die "neue" Generation Chef kam und alsbald gabs keine Post mehr alle wollten dennoch mehr..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Reto am 24.08.2019 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    Lasse mich überraschen

    McKinsey, da kam bisher noch nie gutes.

  • tjt am 24.08.2019 18:28 Report Diesen Beitrag melden

    Teppichetage ausdünnen

    Gut, Gürtel enger schnallen, dann fangen Sie in der Teppichetage an. Dort Straffung in dem Sie ausdünnen, denn es braucht nicht X Chefs sondern brauchbares TeppichetagenPersonal.

  • Sandra am 24.08.2019 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Zu grosse Gehälter der Direktoren

    Bei diesen Monstergehälter der Teppichetage verwundert es niemanden, wenn das Geld knapp ist.

  • roger m. am 24.08.2019 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    blöder spruch

    den spruch vom "gürtel enger schnallen" hat mich das ganze berufsleben lang verfolgt, ptt inklusive! mehr lohn gab's nur bei stellenwechsel...

  • sellina am 24.08.2019 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Veräppelung

    Auch diesem Kerl traue ich rein gar nichts. Alles nur Geschwafel und Gejammer, leiden werden wieder die Angestellten und die Big Bosse wie man sie alle kennt leben in Saus und Braus.

    • Peter Ebner am 24.08.2019 09:41 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Die Produkte, welche Umsatz und DB gebracht haben sind jetzt verbannt worden und nun sucht man neue Einnahmequellen. Was für eine Strategie ist das denn?

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