47,8 Millionen Franken

28. März 2019 11:00; Akt: 28.03.2019 11:08 Print

Jungfraubahn macht wieder Rekordgewinn

Die Jungfraubahn-Gruppe konnte ihren Gewinn um 15 Prozent steigern. Auch beim Betriebsertrag nahm um 10 Prozent zu.

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Dank einem Besucheransturm aufs Jungfraujoch hat die Jungfraubahn-Gruppe auch 2018 ein Rekordergebnis erzielt. Sowohl der Betriebsertrag als auch der Gewinn erreichten neue Höchstwerte.

Der Gewinn stieg um 15 Prozent auf 47,8 Millionen Franken, wie das Bergbahnunternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsertrag lag mit 212,8 Millionen erstmals über der Marke von 200 Millionen. Er nahm um knapp 10 Prozent zu. Der Verkehrsertrag aus dem Bahnbetrieb allein wuchs um 7,0 Prozent auf 153,8 Millionen Franken.

Mit Blick auf die Rekordergebnisse erhöht das Unternehmen die Dividende um 40 Rappen. Die Aktionäre können sich somit auf eine Zahlung von 2,80 Franken je Aktie freuen.

Haupttreiber der Rekordergebnisse war der erneute Besucherrekord auf dem Jungfraujoch. Mit 1,07 Millionen Besuchern wurde die bisherige Höchstmarke aus dem Vorjahr um 2,4 Prozent übertroffen, wie die Gruppe bereits im Januar vermeldet hatte.

Der Verkehrsertrag erhöhte sich hier gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf 111,8 Millionen Franken. Pro Gast nahm der Durchschnittsertrag um 2 Franken zu.

Werbung in Asien zahlt sich aus

Einmal mehr profitierte die Bahn von der gestiegenen Nachfrage aus Asien. Die intensive Marktbearbeitung insbesondere in Asien, aber auch in weiteren Märkten zahle sich aus, hiess es.

Der Wintersport der Jungfrau Ski Region, den die Gruppe in Partnerschaft mit anderen Unternehmen betreibt, verzeichnete 987'000 Ersteintritte. Dabei konnten die Jungfraubahnen daraus die Verkehrserträge um 6,8 Prozent auf 22,1 Millionen steigern. Damit lägen die Erträge aber noch klar hinter den guten Wintersportjahren 2007 und 2008 zurück.

Im Geschäftsfeld «Erlebnisberge» mit der Harderbahn, der Firstbahn und der Bergbahn nach Lauterbrunnen-Mürren wuchs der Verkehrsertrag um 27 Prozent auf rekordhohe 20,2 Millionen Franken an.

(sda)