Medienbericht

24. Februar 2019 05:36; Akt: 24.02.2019 06:11 Print

Kauft Roche für 5 Mia eine US-Biotech-Firma?

Gemäss einer US-Zeitung steht der Pharmakonzern Roche vor der Übernahme von Spark Therapeutics.

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Äussert sich nicht zur den Übernahmegerüchten: Roche in Basel. (Archivbild) (Bild: Keystone/Georgios Kefalas)

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Der Schweizer Pharmakonzern Roche steht kurz vor einem milliardenschweren Zukauf in den USA. Das «Wall Street Journal» berichtete am Samstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Roche an Spark Therapeutics interessiert sei.

Der Konzern wolle für das Biotechnologie-Unternehmen fast fünf Milliarden Dollar auf den Tisch legen. Sparks Marktbewertung betrug zum Handelsende am Freitag allerdings lediglich knapp zwei Milliarden Dollar.

Laut der Zeitung gibt es noch mindestens einen weiteren unbekannten Bieter für Spark. Weder Roche noch Spark wollten sich dazu äussern. Bereits am Samstag hatte es auch in der Schweiz vereinzelt Gerüchte über die Transaktion gegeben.

Der Zukauf könnte am Montag oder bereits früher angekündigt werden. Es sei jedoch auch noch möglich, dass die Verhandlungen scheiterten und keine Transaktion zustande komme. Die Biotech-Firma ist auf die Entwicklung von Gentherapien spezialisiert.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ff am 24.02.2019 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    macht

    geld ist macht. sie können kaufen und machen was sie wollen und zwar mit uns allen.

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  • Blasius am 24.02.2019 08:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Problem

    Kein Problem das Volk bezahlt dies mit überhöhten KK Prämien; die Aktionäre sitzen in Bern im Rat und kassieren - dies nicht zu knapp fette Dividenden!

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  • marko 34 am 24.02.2019 06:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schrecklich

    Schrecklich

Die neusten Leser-Kommentare

  • Markus am 25.02.2019 20:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hole Hand

    Jedes Jahr kaufen Unternehmen hoffnungslos überteuerte US Unternehmen. 100 und mehr % Zuschlag auf den reellen Wert. Und in zwei Jahren muss der Wert um Milliarden nach unten korrigiert werden. Natürlich Steuerwirksam! Irgendjemand verdient hier viel Geld, je höher die Kaufsumme, desto mehr Prämie!

  • Muro83 am 24.02.2019 22:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Us Staat wird's freuen

    Wann kommen dann die ersten Klagen seitens USA wegen Verstössen und ähnliches... die Mia Busen lassen nicht lange auf sich warten.

  • Michi Lang am 24.02.2019 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frechheit

    Das ist doch ein Schlag ins Gesicht der Leute die in Kaiseraugst Angst um ihr Job haben , das ist eine Frechheit .

    • Knouwer am 24.02.2019 18:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Michi Lang

      Die Zeiten ändern sich eben. Wo füher noch schreibmaschinen zusammen gebaut wurden ist heute leider nicht mehr los. So geht es auch den Verpackungsbetrieben. Solange ein Verpackungsangestellter in CH 80'000CHF verdient bleibt der StO CH für solche Arbeiten unattraktiv.

    • Papa Bär am 24.02.2019 20:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Michi Lang

      Kaiseraugst ist ja noch gnädig. Unser Team Schaub hatte die Option Venlo. Na? Zu den hollandje Kaaskoppje gefälligst? Hatte leider keinen Wohnwagen für fünf Personen und Gouda ist weder mit Emmentaler noch Gruyère vergleichbar.

    • ExRochianer am 24.02.2019 20:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Michi Lang

      Angst ist unangenehm. Wir haben Gewissheit und wurden bereits gekündigt. Lange hat Roche sehr gut mit uns verdient, am Ende wurden wir geschickt. Der Konzern hat genug Geld und wird sich weiter verändern. Kaufen, abstoßen, umstrukturieren. Hauptsache die Zahlen stimmen.

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  • Blasius am 24.02.2019 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eurokonform

    @dingo,markus etc.,habe gewisses verständnis für arbeitnehmer der pharmaindustrie, verdienen die jährlich sicher 6-stellig und können kk prämien problemlos bezahlen; ihre supjektiven kommentare lassen jedoch die realität vermissen, gerade multinational verdient roche geld wie heu; es wäre also sicher kein problem, die medipreise bei uns wenigstens eurokonform anzupassen!

  • Viktor Falkenschweif am 24.02.2019 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    So sieht es aus

    In der Schweiz existiert ein Start-up-Unternehmen das RENIALE besitzt. Die sind gerade daran, Finanzen zu beschaffen, um die sehr komplexe, wichtige EMA Zulassung zu erhalten. Dabei geht es um den Nachweis (mit der vorhandenen Metha Analyse) des Wirkprinzips- dass RENIALE wirkt, wurde bereits nachgewiesen. Global betrachtet, ist RENIALE als Plattform zu verstehen, um Therapien für weitere Krebsarten wie Prostata Krebs, Lungenkrebs etc. entwickeln zu können da der Therapieansatz derselbe ist. Dieses Start-up besitzt Patente, Herstellungszulassung etc. Das Problem: die mächtigen Pharmas mit ihrer unsäglichen Arroganz sehen Potentiale in der Schweiz nicht! Kaufen viel lieber zu Unsummen US Firmen auf und bereichern sich durch Frontrunning und Kick bags......

    • Ronny Imperator am 24.02.2019 11:20 Report Diesen Beitrag melden

      Echt jetzt?

      Ich hoffe doch sehr, dass es nicht das Ziel des Startups ist, sich aufkaufen zu lassen. Kein Mensch gründet eine Unternehmung mit dem Ziel "Ich will von einem Grossen gschluckt werden".

    • Xeno72 am 24.02.2019 13:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ronny Imperator

      Das ist etwas komplexer, gerade im Pharmasektor. Dort werden durchaus Startups mit dieser mittelfristigen Absicht gegründet.

    • Leser am 24.02.2019 13:25 Report Diesen Beitrag melden

      Danke für den Hinweis

      Da werden sich bestimmt einige Risiko-Investoren mit anderer Optik melden.

    • THomas am 24.02.2019 13:28 Report Diesen Beitrag melden

      @Ronny Imperator

      Leider doch. Die GMP Anforderungen in der Pharma sind gigantisch hoch und übersteigen meist die Kapazität der kleinen und mittleren Startups. Daher geht es oftmals tatsächlich gerade darum, dass die Startups ein paar wichtige Patente anmelden, mit der Absicht, dann aufgekauft zu werden. Auf diese Weise wird ihre Erfindung von den Grossen hergestellt, vermarktet und vertrieben, da diese sowohl die Infrastruktur und das Know How haben um im grossen Stil zu produzieren..

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