Greenpeace-Protest

09. Oktober 2014 10:55; Akt: 09.10.2014 10:55 Print

Lego tankt nicht mehr bei Shell

Greenpeace will verhindern, dass Shell in der Arktis Öl fördert. Die Umweltorganisation fuhr deshalb eine Kampagne gegen die Partnerschaft von Shell und Lego – mit Erfolg.

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Der dänische Spielzeughersteller Lego wird in Zukunft nicht mehr mit Ölkonzern Shell zusammenarbeiten, wie «The Guardian» am Donnerstag berichtete. Dies nachdem Greenpeace die Partnerschaft der beiden Firmen, die bereits in den 1960er Jahren begonnen hatte, in einer Kampagne heftig kritisierte. Anlass der Kritik ist die Absicht von Shell, in der Arktis Öl zu fördern.

Heute werden in 26 Ländern an Shell-Tankstellen spezielle Spielzeuge von Lego verkauft. Momentan unter anderem Rennautos, die das Logo von Shell tragen. Der Wert des aktuellen Vertrags zwischen Shell und Lego beträgt mehr als 100 Millionen Franken und datiert aus dem Jahr 2011. «Nach heutigem Stand der Dinge werden wir den laufenden Vertrag mit Shell nicht mehr erneuern», erkärte Lego-Chef Jørgen Vig Knudstorp.

Lego hat in der Vergangenheit mehrfach sein Engagement in Sachen Umweltschutz betont. So soll das Unternehmen bis spätestens 2020 nur noch Energie aus erneuerbaren Energien beziehen. Und laut eigenen Angaben sucht Lego auch nach Alternativen für das Material, das bislang für die Herstellung der Lego-Klötzchen verwendet wird: Erdöl.


(lin)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schützt Arktis am 09.10.2014 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    Superentscheid

    Gratuliere Lego, tolle Entscheidung!!!

  • Manu am 09.10.2014 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Lego Eigenmarke

    Meine Legos haben immer bei "Octan" getankt..

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  • Um Welt am 09.10.2014 11:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das nenn ich...

    Top! Greenpeace macht einen guten Job!

Die neusten Leser-Kommentare

  • N.D. am 10.10.2014 09:39 Report Diesen Beitrag melden

    toll!

    das finde ich super!!!! macht lego noch sympathischer.

  • Ivan Huber am 10.10.2014 06:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alternative

    Gibt es ja. Aus Pflanzen kann man sehr gutes Öl herstellen, das man genau so verwenden kann wie Erdöl. Sah mal eine Doku, weiss nicht mehr genau welche Pflanzen das waren. Für versch. Sachen. Unter anderem für Motoröl, Benzin und auch zur Plastikherstellung wie Lego :-) Allerdings wird dies ja nicht gefördert, sonst verdienen die armen Scheichs ja nichts mehr.

    • chris vurovic am 10.10.2014 07:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Kuckuck

      Ähm das wird nicht gefrdert, weil es nicht gut ist. Das Anpflanzen um nur annähernd gengend l zu produzieren, nur fr einen Punkt den Sie aufgelistet haben, bengt riesige Monokulturen und resultiert in der direkten Zerstrung enormer kosysteme.

    • Thomas am 10.10.2014 10:50 Report Diesen Beitrag melden

      Auch bei sich selber schauen.

      Es gibt schon sehr viele, gute Alternativen, welche nicht auf Nahrungsmittel zurück greifen. Nur diese kosten mehr und das ist der Kunde nicht bereit zu zahlen. Es muss ja alles immer billiger werden. Es gibt viele Punkte. Der Konsument selbst ist einer davon. Und Erdöl zu gewinnen ist schneller und billiger. Leider

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  • Robin am 09.10.2014 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umwelt

    Find ich gut, man sollte wirklich langsam auch mal am die Umwelt denken!

  • Nonym am 09.10.2014 13:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Find ich auch

    Und der Slogan von GP gefällt: Politisch unkorrekt seit 1971 (aus dem englischen übersetzt)

  • Doridora Von Dazumal am 09.10.2014 12:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2schneidig

    Lego besteht doch im Endeffekt auch aus Erdöl. Da sagt Greenpeace nichts?

    • Meier am 09.10.2014 13:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Erdöl

      Ich denk es geht primär nicht gegen Erdöl, sondern gegen die Erdölförderung in der Arktis. Aber Hut, das nenne ich mal ein gelungenes Video

    • Hansli am 09.10.2014 15:17 Report Diesen Beitrag melden

      Steht ganz unten im Text

      "Und laut eigenen Angaben sucht Lego auch nach Alternativen für das Material, das bislang für die Herstellung der Lego-Klötzchen verwendet wird: Erdöl." Somit kann Greenpeace ja nichts sagen + es steht auch, dass Lego bis spätestens nur noch mit erneuerbarer Energie arbeiten wird.

    • Luksd am 09.10.2014 17:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Weil

      Lego hat sich seit jeher für die Umwelt eingesetzt und schon über 10 Millionen Dollar an verschiedenste Umwelt organisationen darunter Greenpeace

    • Plüss am 09.10.2014 18:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Alternatives Material

      wie im Beittag zu entnehmen, versucht Lego ein alternatives Material zu suchen das nicht schädlich für die Umwelt ist.

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