Milliarden-Deal

09. April 2015 16:00; Akt: 09.04.2015 16:00 Print

LinkedIn will Lernplattform Lynda.com kaufen

Für 1,5 Milliarden Dollar will LinkedIn die Schulungsplattform Lynda.com übernehmen. Der Kauf soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden.

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Das LinkedIn-Gebäude in Kalifornien. (Bild: Keystone/Noah Berger)

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Das Karriere-Netzwerk LinkedIn steht vor einer milliardenschweren Übernahme. Das Unternehmen will die Online-Schulungsplattform Lynda.com schlucken, wie LinkedIn am Donnerstag mitteilte.

Die Firmen hätten sich auf einen Kaufpreis von rund 1,5 Milliarden Dollar geeinigt. 52 Prozent des Preises werde LinkedIn in bar und den Rest in eigenen Aktien zahlen.

Zielgruppe: Geschäftsleute und Unternehmen

Lynda Weinman gründete die nach ihr benannte Webseite Lynda.com 1995 in Kalifornien mit. Die Plattform wurde vor allem in den USA durch einfache Video-Lehrgänge zu zahlreichen Computerprogrammen bekannt. Lynda.com bietet dazu Sprachkurse und andere Lernprogramme im Internet. Zur Zielgruppe gehören auch Geschäftsleute und Unternehmen.

Das Portal passt damit gut zu LinkedIn, dem nach eigenen Angaben mit 300 Millionen Mitgliedern grössten Business-Netzwerk weltweit. Die Übernahme soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Prof. Stefan Michel am 09.04.2015 16:20 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist Dynamit für die Business Schools

    Mein erstes Schulungsvideo "Value Based Pricing" wurde letzte Woche von Lynda.com hochgeladen. Bis heute haben es 1050 Studierende (viewers) in 75 Ländern angeschaut. Das Geschäftsmodell ist wirklich interessant, und durch den Verkauf an LinkedIn wird es noch interessanter. Universitäten und Business Schools stehen vor einer gewaltigen Lawine von Innovationen, die zuerst technisch getrieben ist, aber schlussendlich das "Lehren" und "Lernen" teilweise neu definiert.

  • Stephan am 10.04.2015 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Datensicherheit ???

    Alles gut und recht , bleibt aber eine US - Company, daher gefährlich was mit den doch sehr privaten Daten passiert....Alternative: Xing

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stephan am 10.04.2015 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Datensicherheit ???

    Alles gut und recht , bleibt aber eine US - Company, daher gefährlich was mit den doch sehr privaten Daten passiert....Alternative: Xing

  • Prof. Stefan Michel am 09.04.2015 16:20 Report Diesen Beitrag melden

    Das ist Dynamit für die Business Schools

    Mein erstes Schulungsvideo "Value Based Pricing" wurde letzte Woche von Lynda.com hochgeladen. Bis heute haben es 1050 Studierende (viewers) in 75 Ländern angeschaut. Das Geschäftsmodell ist wirklich interessant, und durch den Verkauf an LinkedIn wird es noch interessanter. Universitäten und Business Schools stehen vor einer gewaltigen Lawine von Innovationen, die zuerst technisch getrieben ist, aber schlussendlich das "Lehren" und "Lernen" teilweise neu definiert.