Geschäftszahlen

24. Juli 2014 06:31; Akt: 24.07.2014 06:58 Print

Logitech spielt wieder in der Gewinnzone

Kräftiger Gewinn und leichtes Wachstum, der Computerzubehörhersteller schneidet im ersten Quartal etwas besser ab als erwartet. Die Zahlen könnten aber noch korrigiert werden.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Computerzubehör-Hersteller Logitech hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2014/2015 (per Ende Juni) den Umsatz leicht und den Gewinn kräftig gesteigert. Unter dem Strich blieben dem Unternehmen 22 Millionen Dollar, wie es am Donnerstag mitteilte.

Im Vorjahr war es 1 Million Dollar gewesen. Auch beim Umsatz konnte der schweizerisch-amerikanische Konzern mit Sitz in Morges VD am Aufwärtstrend festhalten: Dieser belief sich auf 483,72 Millionen Dollar, ein leichtes Plus von 1 Prozent.

Operativer Gewinn ging zurück

«Wir haben das neue Geschäftsjahr mit einem starken ersten Quartal begonnen», sagte Logitech-CEO Bracken Darrell und lobte Umsatzwachstum sowie Jahr für Jahr Verbesserungen bei der Profitabilität. Einen Rückgang hatte das Unternehmen beim operativen Gewinn zu verzeichnen: Dieser betrug 25 Millionen Dollar, nach 47 Millionen im Vorjahr.

Der Umsatz in der Wachstumssparte, nämlich PC-Spiele, Tablet und anderer Zubehör sowie tragbare Lautsprecher, habe sich um 17 Prozent erhöht, heisst es weiter. Für das Geschäftsjahr 2015 bleibt Logitech beim Ausblick auf einen Umsatz von 2,16 Milliarden Dollar.

Anpassung der Finanzzahlen noch möglich

Logitech äusserte sich in der Mitteilung auch zur im Mai kommunizierten Untersuchung wegen gewisser Buchungsangelegenheiten. Diese sei noch im Gange. Je nach Ausgang könnten die Finanzzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2015 angepasst werden müssen.

Weiter teilte Logitech mit, dass es im Zuge dieser Untersuchungen bei der Schweizer Börse SIX um einen Aufschub ersucht habe, um den Jahresabschluss später einzureichen. Man rechne auch damit, die Generalversammlung vom September zu verschieben. Bei den Untersuchungen geht es unter anderem um Rückstellungen für Garantieleistungen und Goodwill-Abschreibungen sowie gewisse Transaktionen mit einem (Gross-)Händler in den Geschäftsjahren 2007 bis 2009.

(sda)