Kündigungen

10. Januar 2020 13:53; Akt: 11.01.2020 00:30 Print

Manor schliesst drei Läden und entlässt Mitarbeiter

Das Warenhaus Manor entlässt massenhaft Führungspersonen. Laut einem Insider waren altgediente Mitarbeiter offenbar zu teuer.

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Bei Manor ist Feuer im Dach: Das Warenhaus stellt etliche Mitarbeiter des Kaders frei. Die Firma organisiert ihre 60 Warenhäuser neu in 28 Verkaufseinheiten. Es wird rund einem Dutzend Warenhausdirektoren und geschätzt 40 Mitarbeitenden gekündigt, wie Manor auf Anfrage mitteilt.

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In einem Schreiben heisst es weiter, dass zwei der insgesamt 31 Supermärkte geschlossen werden. Dabei handelt es sich um diejenigen in Liestal und Delémont. Das Unternehmen ist im Gespräch mit Mitbewerbern, um eine Nachfolgelösung zu finden. Zudem wird das Warenhaus von Bachenbülach geschlossen.

Insider sprechen von Säuberung

Laut den Insidern haben die Mitarbeiter die Kündigung mündlich erhalten, wie Nau.ch schreibt. Eine Quelle spricht von bis zu 40 Betroffenen. Mehrere Involvierte würden von einer «konzertierten, schweizweiten Aktion» berichten. Etliche gefeuerte Mitarbeiter hätten über 30 Jahre für das Warenhaus gearbeitet.

Sind Sie auch von den Entlassungen betroffen? Schreiben Sie uns:

Ein Insider sagt: «Manche altgedienten Mitarbeiter wurden Manor offenbar zu teuer. Sie dürften nun durch billige Store-Manager ersetzt werden.» Bei Manor heisst es dazu lediglich, bei der Reorganisation gehe es um eine effizientere Organisation des Filialnetzwerks.

Weil die Angst vor Repressionen durch den Arbeitgeber laut dem Bericht gross sei, würden sich die Betroffenen namentlich aber nicht äussern wollen. Unter anderem seien der Filialleiter in Spreitenbach AG und im Shoppyland in Schönbühl BE entlassen worden.

Manor steht seit langem immer wieder in den Schlagzeilen. So muss das Warenhaus Ende Januar seinen Standort an der Zürcher Bahnhofstrasse schliessen. Grund sind jahrelange erfolglose Verhandlungen mit der Vermieterin Swiss Life.

(dob/rkn)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Georg am 10.01.2020 09:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nein

    Gemäss unseren machtgierigen und unwissenden Politikern haben wir einen Fachkräftemangel weshalb ja gut ist wenn solche auf den markt kommen. Fakt ist jedoch, dass diese keinen job mehr kriegen und unsere Fachkräfte durch store Manager aus dem Ausland ersetzt werden. Deshalb nein zum rahmenabkommen

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  • ClaudioV am 10.01.2020 08:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Option

    Es wäre vielleicht besser, wenn man die Berichte durchlesen würde.

  • Max der Dax am 10.01.2020 08:57 Report Diesen Beitrag melden

    Schreckliches Deutsch

    Wer hat das bitte geschrieben? Teilweise fehlen Wörter, dann wieder falsch geschriebene Wörter. Schrecklich zum Lesen... - zum Bericht, ich kaufe trotzdem noch bei Manor ein.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Maria am 15.01.2020 16:30 Report Diesen Beitrag melden

    wundert mich nicht dass es zu ende geht

    gestern bei manor in luzern. zwei kundinnen beklagen sich , dass man hoer nie kemanden etwas fragen kann. personal szand zu dritt hinter der kasse

  • Giusi am 12.01.2020 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm

    Jahrelang wurde immer beim Verkaufspersonal gespart. Und immer waren und sind die immer noch die leidtragenden. Weil viele Arbeiten erledigt werden müssen und natürlich auch der Kunde bedient werden muss. Man hätte den Abbau mit den Direktoren dies schon länger machen müssen. Es gibt solche, die ihren hohen Lohn zu bequem verdienen. Die jüngeren haben innovative Ideen, und klar verdienen sie weniger, aber sie sind top motiviert. Das man einem Direktor kurz vor seiner Pension kündet, finde ich nicht in Ordnung. Das "entschlanken" der Direktoren, hätte vor 10Jahren, schon stattfinden müssen.

  • Dani am 12.01.2020 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Stadtverwaltungen auch in der Pflicht

    Die Städte und damit die Stadtverwaltungen versagen immer mehr, wenn sie die Vermietung der Liegenschaften einzig den Immo-Eigentümern überlassen. Und klönen dann mit den Jahren, dass die Stadt an Attraktivität verliert, weil der Detailhandel auf die grüne Wiese auswandert oder verschwindet. Eine feine Regulierung durch den Staat, damit Miet-Wucher nicht stattfindet, wäre richtig. Doch interessieren tut eine Stadt und auch der Staat das nicht, solange der Franken stimmt dank Versteuerung höherer Mietzinseinnahmen und dank Verbandelung von Politik und Wirtschaft.

  • S.S am 12.01.2020 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Manor

    Ein Grund die Manor Karte zu künden

  • Linker am 12.01.2020 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Soso

    Aber das Migros und Co im grossen Stil Arbeitsplätze durch Scanner ersetzen ist Ihnen egal. Gälled Sie, auch da sind die phösen Ausländer schuld. Und by the way: die heutigen Verhältnisse in der Schweiz wurden und werden seit 1848 von den bürgerlichen Lobbisten bestimmt. Es sind also die rechten, gekauften Lobbisten die die Schweiz seit 1848 ins Elend reiten. Mitsamt Fachkräftemangel, hirnrissiger Wohungsbau, Zersiedelung und der allgemein herrschenden Korruption hier. Man merke: die rechten Bösmenschen zerstören die Welt, Gesellschaft, Natur. Und finden in Ihnen auf noch Fans....