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03. Dezember 2018 05:43; Akt: 03.12.2018 13:37 Print

Starbucks blockiert Pornos, Youporn kontert

von R. Knecht - Auf Druck von Konsumentenschützern soll Starbucks bald WLAN-Filter gegen Pornos einsetzen. Auch McDonald's arbeitet an Pornofiltern.

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Im kommenden Jahr will Starbucks eine Software-Lösung lancieren, die Café-Besucher daran hindern soll, übers lokale WLAN Pornos zu schauen. Das Unternehmen war schon seit Jahren unter Druck, etwas gegen den Pornokonsum über das öffentliche Netzwerk zu unternehmen, wie «Business Insider» berichtet.

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Rund 25'000 Personen haben eine Petition unterschrieben, die Starbucks dazu auffordert, Pornofilter einzurichten. Sie stammt von den Konsumentenschützern der Organisation Enough Is Enough, die zuvor bereits Restaurantketten wie McDonald's dazu bewegt hatte, in den USA Pornofilter einzuführen.


Donna Rice Hughes, Präsidentin von Enough Is Enough, kritisiert, dass Starbucks sich nicht um das Anliegen der Organisation kümmere.

Im Café, Zug oder Auto: Schauen Sie auch manchmal Pornos in der Öffentlichkeit? Warum? Und wurden Sie auch schon erwischt?

Laut dem Bericht wird Starbucks die Filterlösung vorerst in den USA lancieren. Ob ähnliche Massnahmen auch in der Schweiz ergriffen werden, ist derzeit nicht klar: Starbucks nutze hier Filter nach den Richtlinien der Internet Watch Foundation, heisst es auf Anfrage von Bluewin.

Diese Filter blockieren gängige Pornoportale aber nicht, wie ein Test von 20 Minuten zeigt. Starbucks schreibt zwar in den Nutzungsbedingungen, denen man bei der Registration zustimmen muss, dass Inhalte blockiert werden können, «wenn sie als rechtswidrig, geschmacklos oder für die Umgebung, in der der Service zur Verfügung gestellt wird, als unpassend angesehen werden». Im Test konnten Besucher allerdings ungehindert auf Streaming-Sites mit pornografischen Inhalten zugreifen.

McDonald's will künftig Pornos blockieren

Auch bei vielen anderen Restaurants ist der Zugriff auf sexuell explizite Inhalte über das öffentliche WLAN möglich. 20 Minuten testete etwa den Zugang bei Fast-Food-Ketten: Weder McDonald's noch Burger King blockieren Pornoseiten. Dabei nutzt McDonald's im US-Heimmarkt bereits seit längerem Filter für pornografische Inhalte.

Eine Sprecherin von McDonald's sagt zu 20 Minuten: «Aktuell arbeiten wir daran, den Zugang zu pornografischen Seiten in Zukunft einzuschränken.» In den Liechtensteiner Restaurants seien bestimmte Inhalte dieser Art bereits gesperrt, da dort andere gesetzliche Richtlinien gelten würden.

Migros und SBB blockieren Pornoseiten

Wer allerdings im Migros-Restaurant übers WLAN ein schlüpfriges Filmchen anschauen möchte, hat Pech: Im Netz der Migros kommt die Meldung, die Website sei gesperrt. Eine Sprecherin erklärt, dass das WLAN vor allem für die Nutzung der Migros-App und interne Services bestimmt sei. «Inhalte, welche klar nicht diesen primären Verwendungszwecken entsprechen, können deshalb limitiert beziehungsweise gesperrt sein», so die Sprecherin. Bei Coop hingegen konnten Nutzer im Test problemlos auf die Portale zugreifen.

Eine weitere Ausnahme bildet das WLAN der SBB: Dort erscheint die Meldung, dass der Nutzer einen Kinderschutz-Filter aktiviert habe. Die URL werde aus Jugendschutzgründen, oder weil es sich um Schadsoftware handle, geblockt. Ein Sprecher des Unternehmens weist darauf hin, dass die SBB auch auf ihrer Website schreibt, dass Pornoplattformen zum Schutz der Jugend blockiert würden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nik S. am 03.12.2018 07:51 Report Diesen Beitrag melden

    Warum?

    Gibt es ernsthaft Leute, die in einem Starbucks Pornos schauen??!

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  • Sophie am 03.12.2018 06:08 Report Diesen Beitrag melden

    Böses Porno

    Ach, und warum, sind Pornos illegal oder hab ich was verpasst? Ich schaue mir zwar unterwegs keine Pornos an aber wems gefällt und nicht gerade selbst Hand anlegt, gehts einfach mal niemanden was an Basta.

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  • Lokmo am 03.12.2018 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    So fängts an

    und es kommen dann immer weitere Bereiche dazu, welche auch gesperrt werden. Irgendwann ist man nicht mehr frei und es wird einem vorgeschrieben und eingetrichtert, was geschaut werden darf und was nicht. Ich bin total dagegen. Ich bin für Freiheit, jeder kann frei wählen, was er schauen möchte.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Don Höfi am 03.12.2018 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Kaffe und Porno

    Diesem Kaffeeriesen gehts wohl nicht mehr so gut wenn sie Pornos anbieten zum Kaffee. Starbucks Besuch erst ab 18. Oder Klassentreffen ab 12 Jahren und auf dem Kaffee 50%.

  • Morlem am 03.12.2018 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    Visionäre

    Hier fällt mir spontan Welcome to the machine von Pink Floid ein.

  • Alois Mistgabel am 03.12.2018 18:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn schon, denn schon

    Dann müssen aber auch Videos welche die ISIS verherrlichen und echte Hinrichtungen zeigen usw. verboten bzw. gefiltert werden

  • Konsumör am 03.12.2018 17:16 Report Diesen Beitrag melden

    What else

    Sag' mir einer, was ich jetzt noch bei SB tun soll. Kaffee trinken????

  • BÄERLI am 03.12.2018 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Porno

    Wen ich Porno schauen möchte bestimmt nicht in Migros Szarbucks oder Coop. die schaue ich zu Hause. Deshalb ist es mir piepegal wss die Handelsketten machen.