Social Shopping

08. April 2018 13:28; Akt: 08.04.2018 13:43 Print

Migros startet neue Bestell-Plattform

Für unbekannte Leute einkaufen: Migros will über amigos.ch Besteller und Bringer vermitteln.

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Migros hat eine neue Website geschaltet:« Einkaufen auch für Andere. Entdecke das Social Shopping», heisst es auf amigos.ch. Der «SonntagsBlick» berichtete darüber. Aktuell können sich auf der neuen Website nur diejenigen registrieren, die Migros-Einkäufe für Unbekannte erledigen wollen. Für den ersten Sack, der eingekauft und nach Hause geliefert wird, gibt es vom Besteller 7.90 Franken. Für jeden zusätzlichen Sack 2 Franken.

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«Unsere Idee ist, die Leute aus einem Quartier zusammen zu bringen», sagt Migros-Sprecher Patrick Stöpper zu 20 Minuten. Migros selbst verdiene nichts daran. Die Entschädigung für die Bringer sei extra so festgesetzt worden, dass daraus ein Sackgeld, aber kein Geschäftsmodell werde.

Shoppen als soziale Handlung

Das Angebot ist zusätzlich zum Migros-Lieferdienst Leshop.ch. Bei Amigos gibt es jedoch keinen Mindestbestellwert. Die Einkäufe dürften deshalb laut dem Migros-Sprecher in der Regel kleiner sein. Das Soziale soll im Fokus stehen: «Neue Leute kennen lernen, Gutes tun.»

Ab dem 23. April soll der Service starten. Vorerst in den Kantonen Zürich und Bern. «Sobald sich genug Bringer in einer Postleitzahl gemeldet haben, wird diese freigeschaltet», so amigos.ch.

Die Amigos-Plattform soll auch schneller sein. Die Auslieferung kann innerhalb weniger Stunden erfolgen. Das Lieferzeitfenster beträgt eine Stunde.


(ish)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • max62 am 08.04.2018 13:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Lacher.

    Migros selbst verdient nichts daran. Die wollen testen wie doof wir schon sind.

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  • Zuger am 08.04.2018 13:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich lach' mich krumm

    Migros verdient nichts daran. Vera..... kann ich mich selber.

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  • G.V. am 08.04.2018 13:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uberisierung

    Klingt erst mal toll, ist aber am Ende nur Ausbeutung.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Holer am 09.04.2018 14:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zweifelhaft

    Migros möchte, dass der Bringer den Einkauf an der Kasse bezahlt (also das Geld auslegt) und dies später aufs Konto bekommt nach Ablieferung. Netter Versuch. Wenn irgendwann mal 3000 Bringer in der CH für je 50 CHF Ware besorgen sind das Transaktionen von CHF 3.3 Mio CHF pro Monat. Ich werde das Einkaufsgeld nicht auslegen.

  • Jdb am 09.04.2018 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Ist doch eine gute Sache. Immer diese negativen Kommentare

  • Scherberger am 09.04.2018 13:35 Report Diesen Beitrag melden

    Nein danke

    Grundsätzlich eine gute Idee. Aber wirklich nur grundsätzlich. Dann hört es auch schon auf. Ich hätte an und für sich auch Zeit, mich als Bringer zu verdingen, aber CHF 7.90 bzw. 2.00 sind einfach den Aufwand und den Ärger, wenn etwas nicht zur Zufriedenheit ausfällt, wert.

  • Jürgen am 09.04.2018 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    Da freut man sich aber

    Wenn einem das Steak von militanten Vegatariern und die frischen Lebensmittel von versoffenen Randständigen geliefert werden. Dann kann der potentielle Einbrecher auch schon mal vorab in die Wohnung schauen.

  • stuart matthews am 09.04.2018 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    lebensmittelonline

    ich währe eher mal dafür das es konkurrennzt für die überteurten shops wie leshop oder coopathome geben würde wo man lebensmittel einkaufen kann , in deutschland kann man selbst bei lidl rewe edeka@home usw online einkaufen , hoffe das aldi schweiz oder lidl auch mal sowas anbieten können