Ferien

24. Juli 2018 16:28; Akt: 24.07.2018 16:45 Print

Mit diesen Airbnb-Tricks wird Ihre Reise billiger

Airbnb hat mittlerweile einen grösseren Anteil am Hotellerie-Markt als die fünf grössten Hotelketten der Welt. Tipps, wie sie auf der Plattform sparen können.

Bildstrecke im Grossformat »
Mit diesen Tipps holen Sie das Maximum aus Ihrer Airbnb-Buchung heraus: Wer auf eine längere Reise geht, ist gut beraten, so lange wie möglich im gleichen Airbnb-Apartment zu übernachten, denn viele Anbieter bieten bei Aufenthalten ab einer Woche Rabatte ab fünf Prozent an. Nicht alle Unterkünfte von Airbnb sind nur dort ausgeschrieben. Ein Check lohnt sich besonders, wenn es sich um Unterkünfte handelt, die nicht so aussehen, als würden sie von Privatpersonen vermietet. Dafür einfach bei Google den Namen der Unterkunft suchen und schauen, ob er bei anderen Plattformen oder einer eigenen Seite auftaucht. Generell gilt, dass man das günstigste Angebot bekommt, wenn man direkt beim Anbieter bucht. Vor einer Reise können Benutzer an Freunde, Familie und Bekannte, die noch nicht auf Airbnb angemeldet sind, einen speziellen Link schicken, der unter dem Menüpunkt zu finden ist. Wenn ein Bekannter dann das erste Mal via Airbnb bucht, bekommen sowohl er als auch dessen Vermittler je 20 Franken gutgeschrieben. Mit der Plattform Inside Airbnb ist es in Städten wie Berlin möglich, Unterkünfte ausfindig zu machen, die in bestimmten Quartierteilen oder Strassen ausgeschrieben sind. Ausserdem zeigt die Software auch Gastgeber an, die mehr als eine Wohnung anbieten. In der Berner Altstadt geht es gewerblichen Anbietern von Wohnungen auf Plattformen wie Airbnb an den Kragen. So soll es künftig nicht mehr erlaubt sein, Wohnungen in Zweitwohnungen umzuwandeln und regelmässig für eine kurze Dauer zu vermieten. Stadtpräsident Alec von Graffenried betont, dass die Stadtregierung Airbnb und Co. nicht verbieten möchte.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der amerikanische Unterkunftsvermieter Airbnb hat laut der deutschen «Tagesschau» einen grösseren Marktanteil als die fünf grössten Hotelketten der Welt zusammen. Seit der Gründung 2011 ist die Anzahl der Unterkunftsinserate von 0,1 auf 4,5 Millionen pro Jahr angestiegen.

Umfrage
Nutzen Sie Airbnb?

Grund genug, für eine Liste mit Tipps und Tricks, die dabei helfen, bei der nächsten Buchung über Airbnb das Maximum herauszuholen:

• Mit längeren Buchungen Rabatte sichern
Wer auf eine längere Reise geht, ist gut beraten, so lange wie möglich im gleichen Airbnb-Apartment zu übernachten, denn viele Anbieter bieten bei Aufenthalten ab einer Woche Rabatte von fünf Prozent oder mehr an.

• Das Kleingedruckte lesen
Besonders bei begehrten Wohnungen und Häusern lohnt es sich, die Hausregeln aufmerksam durchzulesen, denn Vermieter, die viele Anfragen bekommen, wenden manchmal folgenden im NY-Mag erwähnten Trick an: Sie verstecken in den Hausregeln einen Satz, den man bei der Aufenthaltsanfrage erwähnen soll. Nur wer dies dann auch tut, wird vom Gastgeber eine Chance auf die Unterkunft erhalten.

• Übernachtungsort genauer bestimmen
Mit der Plattform Inside Airbnb ist es in Städten wie Berlin möglich, Unterkünfte ausfindig zu machen, die in bestimmten Quartierteilen oder Strassen ausgeschrieben sind. Ausserdem zeigt die Software auch Gastgeber an, die mehr als eine Wohnung anbieten. Das ist nützlich für diejenigen, die lieber bei einer Privatperson als einem Grossanbieter übernachten wollen.

• Die günstigste Buchungs-Plattform finden
Nicht alle Unterkünfte von Airbnb sind nur dort ausgeschrieben. Ein Check lohnt sich besonders, wenn es sich um Unterkünfte handelt, die nicht so aussehen, als würden sie von Privatpersonen vermietet. Dafür einfach bei Google den Namen der Unterkunft suchen und schauen, ob er bei anderen Plattformen oder einer eigenen Seite auftaucht. Generell gilt, dass man das günstigste Angebot bekommt, wenn man direkt beim Anbieter bucht.

• Günstige Tage in der Hochsaison ausfindig machen
Auf der Plattform Airdna findet man gratis eine detaillierte Übersicht aller Airbnb-Angebote einer Region. Auch Informationen zur Preisentwicklung und zu saisonalen Schwankungen bietet die Plattform. Dafür wird allerdings eine monatliche Gebühr ab 40 Franken erhoben.

• Rabatte mit der Hilfe von Bekannten generieren
Vor einer Reise können Benutzer an Freunde, Familie und Bekannte, die noch nicht auf Airbnb angemeldet sind, einen speziellen Link schicken, der unter dem Menüpunkt Guthaben verdienen zu finden ist. Wenn ein Bekannter dann das erste Mal via Airbnb bucht, kriegen sowohl er als auch dessen Vermittler je 20 Franken gutgeschrieben.

• Verhandeln-Option nutzen
Bei Airbnb kann es sich lohnen, als Besucher das normale Buchungsfeld zu ignorieren. Stattdessen können Reisende auf das Bild des Gastgebers und dann auf den Button Kontaktiere den Gastgeber klicken, um mit ihm über den Preis zu verhandeln. Ein Blick in Gastgeber-Foren wie Quora zeigt, wann Gastgeber eher Rabatte geben: Auf unpersönliche Anfragen reagiert kaum jemand, stellt man sich freundlich an, könnte man Erfolg haben.

Haben wir einen Trick vergessen, um Geld zu sparen? Teilen Sie ihn mit uns in der Kommentarspalte.

(vay)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michi am 24.07.2018 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tipps zum alles billiger haben

    Und dann jammern wenn die Löhne sinken. Genau mein Humor!

    einklappen einklappen
  • Herr Paternoster Live us de Chnelle am 24.07.2018 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    ja genau

    Gaiz ist Gail hinterlässt bestimmt einen Faden Geschmack bei Airbnb

    einklappen einklappen
  • contraairnb74 am 24.07.2018 16:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pro Hotel

    Zimmerservice und 5Stern Ausstattung sind mir immer noch sympathischer.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • EBi am 25.07.2018 12:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Seiten

    Es gibt immer Vor und Nachteile. Restplatzbörse finde ich meiner Meinung nach am besten.

  • Reni am 25.07.2018 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hotel und gut ist

    also ich will im Urlaub das Frühstück serviert und sicher nich abwaschen. ich will ein aufgeräumtes Zimmer und ein geputztes Bad und auf die Dritten im Glas von der Omi die dort wohnt , kann ich sehr gut verzichten..! Nein herzlichen Dank auch!!

  • Babs am 25.07.2018 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    Günstige Alternative zum Hotel

    Wir, 2 Erwachsene und 2 Kinder, waren in den Sommerferien in Spanien. Während unserer Hin-und Rückreise haben wir einen Zwischenstopp mit Übernachtung in der selben Airbnb Unterkunft gebucht. Frühstück, Getränke, Pool benutzung und alleiniger gebrauch eines Hausteil mit 2 Zimmer und Bad für 100 Euro ist ein Schnäppchen. Am Abend sassen wir mit der Gastgeberin im Garten und haben uns bei einem Glas Wein unterhalten. Ich kann Airbnb nur Weiterempfehlen.

  • Laura am 25.07.2018 07:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwarm Services boomen

    Faszinierend ist doch die Tatsache, dass AbnB weltweit für mehr Übernachtungen sorgt, als jede andere Hotelkette und besitzt dabei keine Immobilie, keine Betten und stellt keine Hotelangestellte ein. Diese Schwarm- oder auch Plattform Services wie Uber, Alibaba aber auch Facebook boomen und werden die nöchsten Jahrzehnte prägen.

  • Theo am 25.07.2018 06:56 Report Diesen Beitrag melden

    Nein zu AirBnB

    Nein zu AirBnB, denn immer mehr Wohnungen werden umfunktioniert zu "Gäste-Zimmern", sogar ganze Wohnungen. Mit dem Effekt, dass weniger Wohnungen für Mieten zur Verfügung stehen und die Mieten steigen. Kommt hinzu, dass in den AirBnB Wohnungen die Nachbarn zum Teil zu leiden haben, wegen dem Touristen-Lärm. Kann es nicht sein. Der Gesetzgeber muss hier eingreifen.

    • Laura am 25.07.2018 07:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Theo

      Sie mögen in allen negativen Auswirkungen Recht haben, jedoch scheint die Nachfrage und somit auch das Angebot sehr lukrativ zu bleiben... Tendenz steigend.

    einklappen einklappen