Übernahme durch Helvetia

07. Juli 2014 13:05; Akt: 07.07.2014 13:14 Print

Nationale Suisse hatte die Qual der Wahl

Auch andere Versicherer sollen Interesse an der Nationale Suisse gezeigt haben. Die höchste Offerte hat schlussendlich das Rennen gemacht.

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Die Helvetia hat das Rennen um die Nationale Suisse gemacht.

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Die Nationale Suisse, die nun in der Helvetia aufgehen soll, hatte offenbar mehrere Übernahmeofferten vorliegen. Von wem diese Offerten stammten, sagte Nationale-Verwaltungsratspräsident Andreas von Planta nicht.

Anzunehmen ist, dass auch die anderen Hauptaktionäre ein Angebot unterbreitet hatten. Mit grösseren Anteilen an der Nationale beteiligt sind einerseits auch die Mobiliar und anderseits die Baloise-Gruppe. Beide Gesellschaften äusserten sich am Montag nicht zum Kaufangebot der Helvetia.

Höchste Offerte

Man nehme das Angebot zur Kenntnis, werde dieses prüfen und zu gegebener Zeit dazu Stellung beziehen, hiess es sowohl von Seiten der Baloise wie der Mobiliar. Zudem kooperieren sowohl die börsenkotierte Baloise wie auch die genossenschaftlich organisierte Mobiliar in einzelnen Geschäftsbereichen mit der Nationale.

Sofern die Baloise und die Mobiliar ein Angebot zur Übernahme der Nationale Suisse unterbreiteten, waren sie offensichtlich nicht den gleich hohen Preis zu zahlen bereit wie die Helvetia. Den an der Medienkonferenz anwesenden Journalisten sagte Nationale-Präsident von Planta nämlich, dass die Offerte der Helvetia die höchste gewesen sei.

(sda)