Swiss Skies

14. September 2018 09:56; Akt: 14.09.2018 11:22 Print

Bei der Billigairline ist noch vieles in Schwebe

Die künftige Low-Cost-Airline Swiss Skies hat ihre Ziele in Basel präsentiert. 20 Minuten war live vor Ort.

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Die Gründer des Projekt Swiss Skies laden am Freitag in Basel zur Medienkonferenz. Die vier Gründer sind: Harald Vogels, Philippe Blaise, Armin Bovensiepen und Alvaro Oliveira (von links nach rechts). Die Herren sind von ihrem Plan überzeugt. Am Flughafen Basel könnte es schon bald eine neue Airline geben. Die vorläufig Swiss Skies genannte Firma will künftig Flüge nach Nordamerika zu niedrigen Preisen bieten und sucht derzeit Investoren. Gerade weil es von Basel wenige Langstreckenflüge gibt, dürfte für Swiss Skies die Konkurrenz dadurch kleiner sein. Zürich ist allerdings nahe bei Basel und die Airlines dürften so einen Angriff nicht auf sich sitzen lassen. Gerade die Swiss ist laut einem Experten diesbezüglich recht aggressiv. Es kommt für Swiss Skies darum stark darauf an, ob die Firma wirklich attraktive Preise bieten und gleichzeitig gegen die Konkurrenz bestehen kann. Basel bietet diesbezüglich den Vorteil, dass Firmen dort Angestellte aus Deutschland oder dem Elsass einstellen können, die mit niedrigeren Bedingungen zufrieden sind als Schweizer. Diese Taktik wendete früher auch die Schweizer Airline Crossair an. Die Airline will zudem komplett auf den neuen Airbus A321 setzen. Dieses Langstreckenflugzeug ist besonders leicht und verbraucht wenig Sprit, was die Kosten des Flugbetriebs tief halten könnte. Swiss Skies wurde von vier Aviatik-Veteranen gegründet, darunter Armin Bovensiepen, der früher bei Air Berlin arbeitete, und Alvaro Oliveira, der momentan Teilzeit als Ryanair-Kapitän arbeitet, wie die «Financial Times» berichtet.

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Swiss Skies will den Airline-Markt aufmischen. Einige Details hat das Unternehmen bereits diese Woche bekannt gegeben. So will es seine Flugzeuge ab Basel starten lassen und vorerst Langstrecken-Destinationen in Nordamerika anfliegen. Die Reisekosten sollen ein Drittel billiger sein als bei der Konkurrenz. Doch bevor die Billig-Airline Mitte 2019 abheben kann, braucht sie Geld. Bei Investoren will sie 100 Millionen Dollar einsammeln. Doch wie soll das gelingen? Und ist eine weitere Billig-Airline überhaupt sinnvoll?

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Die Gründer von Swiss Skies stellen ihre Pläne heute um 10 Uhr in Basel vor und beantworten die Fragen der Presse. 20 Minuten ist vor Ort. Verfolgen Sie die Konferenz live im Video-Stream oder im Ticker.

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(dob)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nirual Ztak am 14.09.2018 10:56 Report Diesen Beitrag melden

    Nautische Meilen ungleich Kilometer!

    "Die Flugzeuge der Flotte sollen über 4000 Kilometer mit einer Tankfüllung weit fliegen können." Tragisch, wenn der Ticker-Schreiberling a) den Unterschied zwischen nautischen Meilen und Kilometer nicht kennt und b) selbst wenn er diesen Unterschied nicht kennejn sollte nicht realisiert, dass man mit 4000km Reichweit ab Basel so ziemlich gar nix in Nordamerika anfliegen könnte. Nächstes Mal zuerst überlegen, bevor man etwas schreibt.

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  • BlauFritz am 14.09.2018 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wie denn jetzt?

    Kaum wurde die Schweizer Airline Skywork gegroundet, da präsentiert sich eine neue Schweizer Airline "Swiss Skies" und sucht Investoren? - Gibt doch schon genug Billigflieger, wie soll denn das kleine Schweizerli im Markt da Bestand haben?

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  • Mark Bachnann am 14.09.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso BILLIGairline?

    Wieso will die neue Gesellschaft unbedingt eine Billigairline sein? Das ist ein Modell das vor 20 Jahren erfolgreich war. Heutzutage haben auch etablierte Airlines sehr günstige Tarife. Wenn man sich über den Preis etabliert, kann man dies problemlos machen, ohne dass man eine Billigairline ist - man ist einfach günstiger als die Konkurrenz und stellt sicher, dass man entsprechend in den Distributionskanälen erscheint

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hugo Amaral am 20.09.2018 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    Sofort Aufhören!

    Hört doch endlich mal auf in solchen Müll zu Investieren. Lieber würde ich in die Swiss und für Elektro Flugzeuge (für Kurzstrecken) Investieren als für eine neue Airline die nur nach Nordamerika fliegen möchte! Wem es zu teuer ist, der sollte einfach nicht Fliegen! Der CO2 Ausstoss ist enorm und die Welt ist schon teilweise zerstört!

  • Schweizer-Bürger am 19.09.2018 21:38 Report Diesen Beitrag melden

    Billig und schnell wieder Konkurs gehen

    Die Schweiz sollte sich von diesem Wunschdenken-Geschäft distanzieren und nicht weiter verfolgen und aauch ablehnen. Weltweit geht bei Airlins der Bleitgeier herum - die Schweiz ist nicht der Airlins-Geld-Löcherstopfer für Pleite-Übernahmen. Die Schweiz lässt sich nicht mehr wie eine Weihnachtsgangs ausnehmen. PUNKT - PUNKT - KOMMA - STRICH - FERTIG IST DAS ANGESICHT

  • EZY am 16.09.2018 23:42 Report Diesen Beitrag melden

    Unlogisch

    Wie soll das plötzlich funktionieren? Ab Basel gibt es bislang keine Langstreckenflüge, höchstens indirekt mit EasyJet. Das hat wohl seine Gründe. Zürich ist nur 1 h mit SBB von Basel entfernt.

  • Vielflieger am 16.09.2018 20:56 Report Diesen Beitrag melden

    Fluglinie

    Was bedeutet Billigairline? mit Stehplätzen? die meisten Flüge sind schon extrem billig. Früher war ein Flug in die USA im 4stelligen Bereich, heute ist das Ticket Romanshorn - Genf ohne Halbtax teurer als manch Europaflug. Macht doch endlich eine Premiumlinie. Mit anständigem Essen, bequemen Sitzen, genügend Beinfreiheit und pünktlich. Es wäre ganz sicher schnell ausgebucht.

  • C. Brunner am 16.09.2018 13:03 Report Diesen Beitrag melden

    Unkonventionelle Geschäftsideen...

    ... werden immer bombardiert - dabei braucht die Wirtschaft genau das. Ich wünsche den vieren viel glück und hoffe, dass sie auch sozialverantwortlich sind und 50Plus anstellen, löhne entrichten, mit denen auch die Angestellten ohne staatliche Unterstützung in der CH leben können.