Paukenschlag bei UBS

20. Februar 2020 00:04; Akt: 20.02.2020 12:26 Print

Sergio Ermotti tritt zurück, Niederländer übernimmt

Der derzeitige Chef der niederländischen ING-Bank, Ralph Hamers, soll Sergio Ermotti per 1. November ablösen.

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Der Verwaltungsrat der UBS Group AG (UBS) gibt bekannt, dass er Ralph Hamers per 1. November 2020 zum neuen Group Chief Executive Officer ernannt hat.

Ralph Hamers soll ab dem 1. September 2020 als Mitglied der Konzernleitung zu UBS stossen, um einen reibungslosen Übergang in der Führung sicherzustellen, meldet die UBS in einer Medienmitteilung.

Hamers ist zurzeit CEO der ING Group. UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber war der Zeitung «Financial Times» zufolge bereits vor Monaten an Hamers herangetreten – denn schon damals sei klar gewesen, dass Ermottis Vertrag nicht verlängert werde. Hamers ist laut UBS seit 1991 für die ING Group tätig und seit 2013 deren Chef.

Hamers verfügt über einen Master in Betriebsökonometrie und Operations Research der Tilburg Universität in den Niederlanden und ist Vorstand der Europäischen Bankengruppe, einer führenden europäischen Bankenvereinigung.

UBS-Verwaltungsratspräsident Axel A. Weber bezeichnete Ralph Hamers in der Medienmitteilung als «der richtige CEO, um unsere Bank durch die nächste Phase ihrer Entwicklung zu führen». Er sein ein erfahrener und sehr respektierter Branchenkenner mit einer ausgewiesenen Expertise in der digitalen Transformation.

Ermotti will «neues Kapitel aufschlagen»

UBS-Chef Sergio Ermotti hatte in der Nacht zum Donnerstag seinen Rücktritt angekündigt. Nach beinahe einem Jahrzehnt als CEO der UBS sei es für ihn Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen.

In der UBS-Medienmitteilung dankte der Verwaltungsrat Sergio Ermotti «für seinen ausserordentlichen Einsatz und Beitrag, den er über die vergangenen neun Jahre, in denen er als CEO tätig war, zum Erfolg der Bank geleistet hat.»

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Shadow Ban am 20.02.2020 06:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Schweiz...

    ....ein Bankenland. Aber offenbar nicht mehr fähig, geeignete CEOs zu produzieren?? Eigenartig.

    einklappen einklappen
  • Snake am 20.02.2020 02:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    UBS CEO

    Nichts gegen Niederländer, aber hat es keinen Schweizer Banker gegeben der die UBS Führen kann?

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  • Reto am 20.02.2020 01:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum Auslaender ?

    Warum immer ein Auslaender ??? Ein Schweizer kann das auch !

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Alexander Hirzel am 20.02.2020 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • Alexander Hirzel am 20.02.2020 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So viel Geld

    Der Ermotti hat wohl jetzt genug auf seinem UBS Konto

  • Captain Vain am 20.02.2020 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Die Leuten haben Recht

    Bin selber Ausländer (oder Papierlischweizer) aber die Leuten hier haben Recht. Es geht nicht um Rassismus oder Neid. Die Leute hier wünschen sich, dass die Banken zurück zu ihren Wurzeln gehen. Vielleicht keine exorbitante Gewinne oder eben auch Verluste sondern zuverlässiges, solides und skandalbefreites Arbeiten. Die Banken wurden seit der Gründung nicht durch ausländische CEO's grossgezogen.

  • R.P. am 20.02.2020 11:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ehrlich

    Leider kann ich diesen Job nicht machen weil ich ehrlich bin!!!

  • Ronald am 20.02.2020 10:45 Report Diesen Beitrag melden

    DerAargauer-Holländer

    Was die Schweiz so stark macht ist dass man - egal beim Banken oder bei Universitäten, Firmen - Spitzentalenten aus dem Ausland locken kann. FC Barcelona ist nur so gut wegen die Spitzentalenten aus Argentinien, Frankreich, Holland usw. Und die Schweiz ist wie der FC Barcelona. Da darf mann ruhig sehr stolz sein auf dieses kleines feines Land! Hopp Schwiitz!