Tourismus

12. Mai 2011 23:00; Akt: 12.05.2011 20:34 Print

Nordafrika ist out, Nordamerika ist in

von Elisabeth Rizzi - Reiseveranstalter versuchen, den aktuellen Einbruch auf Kurzstrecken- mit Langstreckenflügen wettzumachen.

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Miami Beach: Reisen in die USA sind momentan sehr beliebt. (Foto: Imago)

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Die anhaltenden Unruhen in Nordafrika und im Nahen Osten reissen den Reiseanbietern ein Loch in die Kasse. Laut dem neusten Buchungsbarometer von «Travel Inside» liegt die Hälfte der grossen Tour Operators in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr im ­Minus. Schuld sind die Nachfrageeinbrüche auf den Kurzstreckendestinationen Ägypten und Tunesien. Auch Marokko liegt bei fast allen Veranstaltern im Minus. Während die Kurzstreckenfront bröckelt, steigt die Nachfrage nach Langstreckenflügen. Alle sechs von «Travel Inside» befragten Tour Operators liegen hier im Plus. Hotelplan Suisse, Kuoni und Thomas Cook erwähnen explizit die USA als Topdestination. Ein ähnliches Bild zeigen auch die Buchungsstände bei Swiss. Wegen der tieferen Nachfrage fliegt die Airline derzeit nur noch fünf- statt siebenmal wöchentlich nach Ägypten. «Die USA sind im Moment hingegen attraktiv. Wir verzeichnen deutlich mehr Vorausbuchungen und Verkäufe als 2010», bestätigt Sprecher Jean-Claude Donzel gegenüber 20 Minuten. Für Christian Laesser, Tourismusprofessor an der Uni St. Gallen, kann sich die Lage aber schnell wieder ändern: «Sobald klar wird, in welche politische Richtung sich die Länder in Nordafrika bewegen, kehren die Touristen wieder zurück», ist er überzeugt. Umgekehrt würde ein wichtiger Treiber für USA-Reisen verloren gehen, wenn der Dollar wieder steige. «Heute ist günstiges Shopping nämlich ein wichtigeres Reisemotiv als die Faszination für den Kontinent.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mario Menel am 13.05.2011 03:12 Report Diesen Beitrag melden

    Nordafrika

    Das haben sich die Travel-Agenten wie Kuoni selber zu verdanken, ihre Hysterie bei Aegypten und Tunesien hat die Kunden aufgeschreckt, dabei ist in den Feriendomizilen nie was negatives gelaufen. Ich war in den letzten Monaten an beiden Orten /Sharm und Djerba) aber ohne Travel-Agent.

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  • Miami Beach am 13.05.2011 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Miami naja

    Miami ist mehr schein als sein.

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  • South beach am 13.05.2011 07:14 Report Diesen Beitrag melden

    Miami

    wenn man nach Miami geht braucht man niergendwo anderst mehr zu gehen..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Miami Beach am 13.05.2011 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Miami naja

    Miami ist mehr schein als sein.

    • South beach am 13.05.2011 13:57 Report Diesen Beitrag melden

      alles..

      In Miami gibt es alles was man braucht..Sonne,Strand,Shopping,Gutes essen,adventure,nightlife uvw..

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  • South beach am 13.05.2011 07:14 Report Diesen Beitrag melden

    Miami

    wenn man nach Miami geht braucht man niergendwo anderst mehr zu gehen..

  • Mario Menel am 13.05.2011 03:12 Report Diesen Beitrag melden

    Nordafrika

    Das haben sich die Travel-Agenten wie Kuoni selber zu verdanken, ihre Hysterie bei Aegypten und Tunesien hat die Kunden aufgeschreckt, dabei ist in den Feriendomizilen nie was negatives gelaufen. Ich war in den letzten Monaten an beiden Orten /Sharm und Djerba) aber ohne Travel-Agent.

    • schelki am 13.05.2011 09:09 Report Diesen Beitrag melden

      na gut

      und dann geschiet was und ihre verwandten machen beim eda einen aufstand.... aber die reise war es dann wert, abenteuer pur???

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