Geschäftszahlen 2012

07. Januar 2013 11:47; Akt: 07.01.2013 12:12 Print

Online-Verkauf boomt bei Coop

Trotz teilweise deutlichen Preisrückgängen und der starken Konkurrenz im In- und Ausland konnte Coop den Umsatz um 1,5 Prozent steigern. Mit 22 Prozent legte der Online-Verkauf deutlich zu.

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Der Retail-Hauslieferer coop@home wuchs um 12,6 Prozent auf 96 Millionen Franken Umsatz. (Bild: Keystone)

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Die Coop-Gruppe hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr leicht gesteigert: um 0,3 Prozent auf insgesamt 27,8 Mrd. Franken. Der Detailhandel als wichtigster Geschäftsteil erreichte einen Umsatz von 18,5 Mrd. Franken und damit 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

In der Mitteilung vom Montag schreibt Coop von einem «erfreulichen Resultat» angesichts teils deutlicher Preisrückgänge und starker Konkurrenz im In- und Ausland. Währungs- und teuerungsbereinigt legte der Umsatz der Gruppe um 1,5 Prozent zu. Die Minusteuerung liege ohne Tankstellen, Öl und Treibstoffe bei -1,8 Prozent.

823 Filialen

In den Coop-Filialen und -Supermärkten ging es wie schon im Vorjahr leicht abwärts: Der Absatz sank 2012 um 0,5 Prozent auf 11 Mrd. Franken. Bei einer durchschnittlichen Sortimentsverbilligung von 1,2 Prozent komme dies einem realen Wachstum von 0,7 Prozent gleich, hiess es weiter.

Coop betrieb Ende Jahr 823 eigene Filialen und Supermärkte, 7 mehr als im Vorjahr. Die Verkaufsfläche wuchs weiter, insgesamt um 0,4 Prozent auf rund eine Million Quadratmeter.

Online boomt weiter

Der Umsatz im Geschäftsbereich Trading, zu dem Warenhäuser wie Coop City, Bau Hobby-Märkte, Toptip-Möbelläden, Interdiscount sowie Christ-Schmuckläden und anderes gehören, ging gar um 2,8 Prozent auf 3,1 Mrd. Franken zurück. Die Sparte zählte insgesamt 566 (-1) Verkaufsstellen.

Zugelegt haben die vollkonsolidierten Tochtergesellschaften, dies um 5,9 Prozent auf insgesamt 3,8 Mrd. Franken Umsatz. Dazu gehören auch die Pronto-Shops, die mit einem Umsatz von 1,0 Mrd. Franken (ohne Treibstoffe) ein Plus von 6,6 Prozent verzeichneten. Der Verkauf von Treib- und Brennstoffen legte noch deutlicher zu.

Der Online-Verkauf legte sogar um 22,1 Prozent zu auf einen Gesamtumsatz von 0,2 Mrd. Franken, was Coop als «sehr erfreulich» wertet. Der Retail-Hauslieferer coop@home wuchs dabei um 12,6 Prozent auf 96 Mio. Franken Umsatz. Seit November verkaufe auch Christ Uhren und Schmuck übers Internet, heisst es in der Mitteilung.

Die seit Jahresfrist konsolidierte Grosshandelsgruppe Transgourmet registrierte einen Gesamtumsatz von 8,2 Mrd. Franken, was «stabil» sei. In Lokalwährungen - die Sparte ist auch in Frankreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Russland tätig - habe ein Umsatzplus von 2,8 Prozent resultiert. Das vollständige Unternehmensergebnis will Coop am 26. Februar publizieren.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Florian S am 07.01.2013 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Maden im Fleisch ?

    Ob Coop@Home auch Fleisch mit Maden liefert ? ;)

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  • Dr. Gabber am 09.01.2013 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    Sand in die Augen der Kunden streuen

    Der beste Beweis das die Panikmache in der Schweiz weder mit dem Einkaufstourismus noch mit Aldi/Lidl Preispolitik zu tun hat. Immer jammern Coop und Migros und trotz Preissenkungen immer neue Milliardengewinne trotz Löhnerhöhungen und neuen Infrastrukturen. 8.1.13 Bananen Bio Aldi Reguärer Preis 1.49 Coop AKTIONSPREIS (33%) 2.70 Soviel zum Marketing in der Schweiz

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  • Max Greuter am 07.01.2013 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    coo@home hat gute Lieferstrukturen:

    coop@home ist ein gutes und zuverlässiges Angebot! Ich als Renter der weitab von einem Laden wohne und nicht schwer tragen soll, brauche diesen Lieferservice schon Jahre. Auch die Homepage coop@home mag ich "alter" Knabe. Die Zunahme von 22,1% Umsatz können nur noch eine Teilverbesserung im Gesamt-Angebot bedeuten, ich hätte da schon noch ein par kleine Verbesserungsvorschläge! Ich habe natürlich auch andere Lieferservices ausprobiert, bin aber immer sofort wieder auf coop@home zurück gesprungen. Dass lag nicht vorwiegend am Warenpreis, sondern an den Lieferpreisen und Lieferstrukturen. MG

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dr. Gabber am 09.01.2013 17:12 Report Diesen Beitrag melden

    Sand in die Augen der Kunden streuen

    Der beste Beweis das die Panikmache in der Schweiz weder mit dem Einkaufstourismus noch mit Aldi/Lidl Preispolitik zu tun hat. Immer jammern Coop und Migros und trotz Preissenkungen immer neue Milliardengewinne trotz Löhnerhöhungen und neuen Infrastrukturen. 8.1.13 Bananen Bio Aldi Reguärer Preis 1.49 Coop AKTIONSPREIS (33%) 2.70 Soviel zum Marketing in der Schweiz

    • Malo A am 10.01.2013 23:03 Report Diesen Beitrag melden

      SUpermarkt ist nicht Discounter

      Hätten Sie genau geschaut bietet Coop Prix Garantie Bananen auch zu einem Preis 1.50 pro kg genau wie M-Budget. Zudem ist ein Aldi ein Discounter, und M und C Supermärkte, welche weitaus höhere Kosten wegen z.B Lehrlinge, Sortiment, Aufwand viel höhere Preise haben

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  • Florian S am 07.01.2013 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Maden im Fleisch ?

    Ob Coop@Home auch Fleisch mit Maden liefert ? ;)

    • @myself am 07.01.2013 17:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Selbstzusteller

      Wahrscheinlich, darum wird ja so viel und schnell geliefert. Ich kaufe nur Ware die ich selbst aussuche!

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  • Max Greuter am 07.01.2013 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    coo@home hat gute Lieferstrukturen:

    coop@home ist ein gutes und zuverlässiges Angebot! Ich als Renter der weitab von einem Laden wohne und nicht schwer tragen soll, brauche diesen Lieferservice schon Jahre. Auch die Homepage coop@home mag ich "alter" Knabe. Die Zunahme von 22,1% Umsatz können nur noch eine Teilverbesserung im Gesamt-Angebot bedeuten, ich hätte da schon noch ein par kleine Verbesserungsvorschläge! Ich habe natürlich auch andere Lieferservices ausprobiert, bin aber immer sofort wieder auf coop@home zurück gesprungen. Dass lag nicht vorwiegend am Warenpreis, sondern an den Lieferpreisen und Lieferstrukturen. MG