Ex-UBS-Boss

16. Januar 2015 11:38; Akt: 16.01.2015 11:44 Print

Oswald Grübel gratuliert der Nationalbank

Er ist zufrieden mit dem Entscheid zur Abschaffung der Kursuntergrenze. Ex-UBS-CEO Oswald Grübel gratuliert der Nationalbank.

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Es war höchste Zeit. Für Oswald Grübel, Ex-UBS-Chef, war die Aufhebung der Unterkursgrenze längst überfällig. (Bild: Keystone/Walter Bieri)

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Der Mindestkurs passte ihm eigentlich nie. Die Rede ist von Oswald Grübel, Ex-CEO der Grossbank UBS. Noch vor ein paar Wochen bezeichnete er die Massnahme der Schweizerischen Nati0nalbank (SNB) als «Schnapsidee». Und nun hat er Recht bekommen. SNB-Chef Thomas Jordan hat die Kursuntergrenze zum Euro gestern plötzlich abgeschafft.

So verwundert es auch nicht, dass Grübel nun der SNB gratulierte. Dem Wirtschaftsportal cash.ch sagte er auf Anfrage: «Es war eine Anpassung an die Realität, und der Nationalbank ist dafür zu gratulieren.»

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Mehrere Kritiker

Oswald Grübel war nicht der einzige Kritiker des Mindestkurses. Der Ex-UBS-Chef hatte bei seinen Analysen Unterstützung von anderen Finanzexperten wie Investor Martin Ebner oder dem ehemaligen Professor Martin Janssen. Grübel selbst erklärte vor drei Wochen: «Vor ein paar Jahren haben wir uns aufgeregt, dass die Verluste der Banken sozialisiert werden. Heute werden die Gewinne der Unternehmen durch die fixe Wechselkurspolitik von uns bezahlt, und niemand scheint dagegen zu sein.»

Wie es in Zukunft weitergeht, das möchte Grübel noch nicht prognostizieren. Der «Nordwestschweiz» sagte er: «Ob der Euro bei rund einem Franken verharrt oder wieder stärker wird, ist heute nicht absehbar.»

(kwo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • tato am 15.01.2015 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hatten zeit

    das die aufhebung kommt wussten alle, und hatten seit 2011 von der "subvention" profitiert und hatten zeit sich darauf einzustellen.

    einklappen einklappen
  • Marco Meier am 15.01.2015 17:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Attraktiver Staat

    Bisher hat die NB unseren Wohlstand gesichert. Nun ist der Staat gefordert: Weniger Umverteilung, weniger Öko-Steuern, weniger Auflagen, weniger Staat!

    einklappen einklappen
  • Beni am 15.01.2015 17:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Möchtegern Wirtschaftsprofis

    Diejenigen, die jetzt echt mit ihren 500er wrchseln gehen, um 10 Franken zu machen sind lächerlich.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • René am 17.01.2015 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grübels Meinung nicht gefragt

    Was muss jetzt da der Grübel auch noch seinen Kommentar abgeben. So einen Weitblick hat der jetzt definitiv nicht. Der hatte ja nicht mal die UBS im Griff. Wie soll er also dies beurteilen können?

  • Simon Despres am 17.01.2015 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Odrr?

    Jetzt mal rein Theoretisch... Wenn der Franken mehr Wert hat habe ich mehr Geld. Also steigt das Vermögen von jedem Schweizer. Darüber sollten wir uns freuen und nicht aufregen. Nicht unser Problem wenn sich einzelne Firmen nicht gut vorbereiten.

  • N. Irman am 17.01.2015 11:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Liebe schweizer Arbeitnehmer

    Liebe Schweizer und jene die hier Arbeiten Seit ihr nicht alle froh in diesem Land gut zu verdienen? Warum gebt ihr denn nicht auch Euer Geld hier aus? Wie sollen Geschäfte und somit eure Arbeitsplätze überleben, wenn alle das Geld nun im Ausland ausgeben?

  • Shopper am 17.01.2015 10:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bis zur Grenze

    Kein Problem. Deutsche Nachsendeadresse und die Abzocke durch ausländische Versandhändler nimmt ein abruptes Ende...da dies auch gleich eine EU Adresse ist, kann sie für Onlineshops sämtlicher EU Staaten ohne Probleme genutzt werden.

  • Daniel am 17.01.2015 09:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Euro

    Wer ins Ausland einkauft soll auch dort sein Lohn beziehen.