Westschweiz

27. Januar 2020 12:28; Akt: 27.01.2020 12:28 Print

Philip Morris streicht über 250 Stellen

Der Tabakhersteller verlagert Stellen ins Ausland. Der Abbau betrifft die Standorte Lausanne und Neuenburg.

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Das Gebäude von Philip Morris in Lausanne. (Bild: Keystone/Laurent Gillieron)

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Der Tabakkonzern Philip Morris hat eine Mitarbeiterkonsultation in der Schweiz angekündigt. Im Zuge einer Restrukturierung an den Standorten Lausanne und Neuenburg dürften etwa 265 Stellen abgebaut werden. Über die Hälfte davon soll ins europäische Ausland verlegt werden.

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Ungefähr 60 Prozent der betroffenen Positionen könnten an andere Standorte in Lissabon, London oder Krakau verlegt werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die betroffenen Mitarbeiter sollen bis spätestens 31. März 2020 informiert werden. Eine zweite Phase der Restrukturierung soll danach beginnen.

Gleichzeitig betonte der Tabakhersteller, dass man der Schweiz verpflichtet bleibe: «Unser globales Operations-Center und unser weltweites Forschungs- und Entwicklungszentrum werden hier bleiben», heisst es in der Mitteilung. Die Mitarbeiter der Schweizer Tochtergesellschaft Philip Morris S.A. sowie die im Rahmen eines Gesamtarbeitsvertrages (GAV) beschäftigten Mitarbeiter sind den Angaben zufolge von der Umstrukturierung nicht betroffen.

Bereits an Weihnachten 2019 machten Presseberichte die Runde, in denen von einer geplanten Umstrukturierung bei Philip Morris in der Schweiz die Rede war. Westschweizer Medien berichteten damals von der möglichen Streichung von hunderten Stellen. Das Unternehmen beschäftigt gemäss eigenen Angaben weltweit rund 77'000 Personen, über 3'000 davon in der Schweiz.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jack Daniels am 27.01.2020 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Randstad Inhouse Philip Morris

    Bei Philip Morris gabs so oder so nie offene Stellen-Randstad Inhouse(Temporärbüro)hat immer Grenzgänger aus FR dort eingestellt! Betrifft Uns das überhaupt etwas?

  • B-52 am 27.01.2020 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Ganz einfach:

    Im nahen Ausland ist es eben günstiger und billiger... nicht nur das Einkaufen.

  • Der Malermeister am 27.01.2020 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ja und?

    Ich streiche jeden Tag viele Stellen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mike Carlo am 27.01.2020 19:37 Report Diesen Beitrag melden

    Genuss ohne Tabaksteuer

    Tja. Dampfen wird das Rauchen ersetzen. Ich sags ja schon lange.

  • Sandro lutz am 27.01.2020 18:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Prioritäten

    Für eine riesen lounge, gesichts-scannern am eingang, hochmoderne Labore sowie Top ausgestattete büros, ein budget von weitaus mehr als einer Million alleine für Werbungen, aber für die schweizer löhne nicht genug geld?

  • L T am 27.01.2020 18:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hat genug offene Arbeitsstellen

    Sorry, aber mein Mitleid mit den entlassenen Arbeiter hält sich in Grenzen, denn diese werden auf dem Arbeitsmarkt problemlos eine neue Arbeitsstelle finden. Deshalb kann die Selbstbestimmungsinitiative selbstverständlich abgelehnt werden. Merkt jemand was?

  • Auswanderin am 27.01.2020 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwierige Situation

    Mir tun die Angestellten leid. Gehe davon aus, dass Ü50 nicht ins Ausland mitgenommen werden und die Jüngeren können meistens nicht gehen, da Kinder in der Schule, Wohneigentum etc. Wird nicht einfach. Auch sprachlich könnte es schwierig sein.

    • Stimmt am 28.01.2020 08:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Auswanderin

      Tja, Eigentum verbindet. Deswegen kauft lieber keine Häuser oder Wohnungen, ihr werdet sehen das sich das Berufsleben in der Schweiz genauso verändern wird wie in anderen Ländern wo die Leute der Arbeit hinterher reisen müssen.

    einklappen einklappen
  • Mgr am 27.01.2020 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    B-52

    Genau, wie auch die Platzmieten und Infrastrukturnutzungen. Ausserdem sind die Verkehrserschliessungen im Ausland auf die Passagier- und Ö- und MIV-Pendlerzahlen ausgelegt. Aber ist alles gut, denn rauchen sei ja sowieso ungesund.