«Post Home Button»

01. Juni 2018 09:05; Akt: 01.06.2018 11:31 Print

Post testet Knopf zum Bestellen des Pöstlers

Ein Knopfdruck genügt – und der Pöstler holt am nächsten Tag Briefe und Pakete an der Haustür ab. Auch die Migros macht beim Technologie-Test mit.

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Die Schweizerische Post testet an der Haustüre ein neues Bestellverfahren für ihre Services: Rund 1000 Haushalte können ab sofort mit dem «Post Home Button» rasch und einfach Produkte und Dienstleistungen der Post beziehen.

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Auf einfachste Weise kann ein Postservice angemeldet oder eine Bestellung ausgelöst werden. Konkret: Ein Knopfdruck genügt, und der Postler holt am nächsten Tag Briefe und Pakete an der Haustüre ab oder liefert die georderten Briefmarken.

Auch Migros testet den Bestellknopf

Die Pilotphase des «Post Home Button» findet zwischen Anfang Juni und Ende August 2018 in der Region Olten, Liestal und Sissach statt. Als Teil dieses Versuchs erproben auch die Migros Aare, Qualipet und Domino's Pizza auf Basis des «Post Home Button» die Anwendung der Technologie für eine einfache Bestellung ihrer Produkte.

Hundert ausgewählte Migros-Kunden aus der Region Bern erhalten einen «Home Button», einen mit Identifikationstechnologie ausgestatten Metallstift. Damit lassen sich Codes von Produkten erkennen, welche die Testkunden auf Knopfdruck im Online-Migros-Supermarkt bestellen können. Am nächsten Tag wird die Ware kostenlos nach Hause geliefert. Die Produktepreise entsprechen denjenigen in einer stationären Filiale.

Technologie für Internet der Dinge

Der «Post Home Button» basiert auf dem sogenannten Low Power Network (LPN), das die staatsnahen Betriebe Post, Swisscom und SBB schweizweit aufbauen. Das LPN ist eine Voraussetzung für die Realisierung des Internets der Dinge. Neben dem «Post Home Button» arbeitet die Post auch daran, mit Sensoren die Temperatur in Paketsendungen zu überwachen.

(sas)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Miro am 01.06.2018 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Funktioniert nicht

    Funktioniert doch nicht. Da müsste dann jeder Pöstler mit dem LkW kommen, denn die ganzen Zalando und Amazon Rücksendungen werden ja nicht ins kleine Elektromofa mit Anhänger passen. Ansonsten müssten dann zwei Pöstler, einer fürs Bringen und einer fürs Abholen kommen, also doppelter Aufwand. Wie wärs, und man kann mich für verrückt halten, wenn man in der reichen Schweiz einfach in jeder politischen Gemeinde eine Poststelle einrichten würde die von Montag bis Samstag geöffnet ist. Dann könnte man dort Pakete aufgeben und auch welche in Empfang nehmen. Wäre auch umweltfreundlicher.

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  • John Schnee am 01.06.2018 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder was neues?

    Vielleicht testet die Post mal was Namens Postfiliale! Das ist so ein raum mit schalter wo man ganz einfach die post aufgeben kann. Braucht bestimmt weniger Mitarbeiter!

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  • Luzerner Seetaler am 01.06.2018 09:46 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts grundsätzlich Neues

    Das gibt es bei uns im Luzerner Seetal schon seit Jahren, einfach nicht mit dem Button: Ich habe ein gelbes Schildchen, das ich an den Briefkasten hängen kann. So weiss der Pöstler, dass z.B. Brief unten drin sind, die er mitnehmen muss. Die müssen nicht mal frankiert sein, es reich ein Geldstück. Das Rückgeld kommt am nächsten Tag im Plasticksäckli zurück zu mir. Sind keine Briefe da, weiss der Pöstler, dass er läuten kommen muss. Dann kann ich etliche Postgeschäfte an der Haustür erledigen und Päckli mitgeben. Super Service, obwohl wir noch etliche Poststellen haben, in der Umgebung von 2 km

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Die neusten Leser-Kommentare

  • max62 am 11.06.2018 12:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Ansatz.

    Braucht es nicht eher einen Button um Postsendungen zu bekommen wenn man daheim ist. Oder den ich hau Dir auf die Finger wenn Du bloss den Benachrichtigungszettel in den Kasten steckst Button.

  • Betroffene am 03.06.2018 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Entlassungen folgen

    schon wieder etwas das Poststellen schlussendlich überflüssig macht und sie geschlossen werden können..und viele arbeitslos werden..tolle Entwicklung!

  • T. Raurig am 03.06.2018 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    Vision oder....

    Rechnen unsere grossen Anbieter damit, dass in absehbarer Zeit sehr viele "Gäste" in die Arbeitswelt integriert werden müssen? 5-Franken-Jobs und unsere Sprache müssen diese ja auch nicht unbedingt können. Tolle Aussichten für unsere einst so vorbildliche Schweiz!

  • A~ am 03.06.2018 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Internet

    Man kann diesen Service schon lange per Internet anfordern. Einfach bei post.ch einloggen, den Abholservice bestellen und am nächsten Tag werden die Sachen abgeholt. Ich verstwhe die Notwenidigkeit dieses Buttons nicht.

  • Markus A. am 02.06.2018 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wehret den Anfängen

    Das kostet. Der Pöstler kommt sowieso jeden Tag. Diese neuen Dienstleistungen sind nicht umsonst. Ausserdem stahlen die Dinger, kommt bei mir nicht ins Haus, auch keine smarten Internet der Dinge Geräte. Könnt ihr behalten. Ich bin lieber selbst smart. Und nicht rund um die Uhr überwacht. Und die smarten Strassenlaternen, die irgendwann mit Mikrofonen und Kameras ausgestattet werden, könnt ihr auch behalten. Da ist man ja auf Schritt und Tritt im Bild und Ton vefolgt. Nein danke.

    • Manu ela am 02.06.2018 15:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Markus A.

      Nun dann hoffe ich sie haben kein Internet, Facebook, Cumulus oder Kreditkarte. Denn das sind die Anfänge der Überwachung

    • @Manu ela am 03.06.2018 08:09 Report Diesen Beitrag melden

      Stefan H.

      Nur Internet, mit noskript und div. Hürden um mich zu überwachen, (ohne Privatsphäre keine Demokratie, das sollte man nie vergessen), den Rest spare ich mir. Auch kein Handy, und alles am Kabel.

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