Sport und Umweltschutz

26. Februar 2010 19:00; Akt: 26.02.2010 19:35 Print

Puma macht auf Öko-Safari

Der Sportartikel-Hersteller Puma hat sich mit rund 35 Mio. Franken in das Ökotourismus- und Naturschutzunternehmen Wilderness eingekauft. Sie intensivieren damit ihr Afrika-Engagement.

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Der Sportartikel-Hersteller Puma investiert rund 35 Mio. Franken in das Ökotourismus- und Naturschutzunternehmen Wilderness. Die Deutschen halten künftig 20,1 Prozent an dem Konzern mit über 2700 Mitarbeitern und Sitz in Botswana und Südafrika.

Zusätzlich übernimmt Puma-Chef Jochen Zeitz ein weiteres Prozent am Safari-Anbieter auf eigene Rechnung. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Prospekt für den geplanten Wilderness-Börsengang im April in Botswana und Johannesburg hervor.

Puma bestätigte die Transaktion auf Anfrage, wollte sich zu den finanziellen Einzelheiten aber nicht äussern. Der Deal ist Teil der Puma-Initiativen in Umwelt- und Sozialprojekten. Zeitz gilt als grosser Freund und Kenner Afrikas.

Im Sommer findet die Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika und damit erstmals auf afrikanischem Boden statt. Es ist für die Sportbranche das grösste und finanziell wichtigste Ereignis des Jahres. Puma ist traditionell stark in Afrika vertreten und rüstet bei der WM neben Weltmeister Italien unter anderem noch Ghana, die Elfenbeinküste, Kamerun und Algerien aus.

(sda)