Kosten pro Reise

16. April 2019 16:25; Akt: 16.04.2019 21:54 Print

Junge Schweizer zahlen 1120 Franken für Ferien

von D. Benz/R. Knecht - Das Reisebudget eines unter 25-Jährigen beträgt 1120 Franken. Damit gehts dann vor allem nach Spanien, Zypern oder Griechenland.

«Unsere Ferien kosten fast nichts.» So machen die Zürcher Passanten Ferien. (Video: 20M)
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Personen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren reisen besonders gern auf Party-Inseln wie Ibiza und Zypern – das zeigt der Ferien-Barometer von Hotelplan Suisse. Dabei achten die jungen Reisenden besonders aufs Geld: Diese Altersgruppe hat ein durchschnittliches Reisebudget von 1120 Franken pro Person und Reise. Das sind 230 Franken weniger als der gesamtschweizerische Schnitt von 1350 Franken.

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Das sind die beliebtesten Reiseziele nach Altersgruppe. (Bild: Hotelplan Suisse)

7 Prozent der Buchungen bei den zu Hotelplan gehörenden Reisebüros und deren Onlineplattformen stammen von 18- bis 24-Jährigen. Onlinebuchungen sind laut Andreas Deuber, Tourismus-Dozent an der HTW Chur, bei Jugendlichen oft die bevorzugte Methode. Je nach Art der Ferien würden aber auch junge Menschen ins Reisebüro gehen (siehe Interview).

Jüngere Reisende buchen zudem spontaner als ältere: So kommt es laut Hotelplan oft vor, dass unter 30-jährige Gäste bis zu 30 Tage vor Abreise buchen. Die Planung verlängert sich bei älteren Personen auf bis zu 180 Tage.

Wohin reisen Sie und was ist Ihr Budget? Gehen Sie für die Buchung ins Reisebüro, nutzen Sie die Online-Plattformen dieser Unternehmen oder buchen Sie direkt bei den Anbietern?

Dass viele junge Gäste kurzfristig buchen, sei bemerkenswert, weil es klassische Last-Minute-Angebote nur noch selten gebe. Daraus lässt sich laut Hotelplan schliessen, dass für diese Reisenden trotz des niedrigeren Budgets Spontaneität noch wichtiger ist als der Preis.

Junge Schweizer zahlen 1120 Franken für Ferien

Auch die Beliebtheit einzelner Destinationen variiert je nach Altersgruppe: Spanien ist für Schweizer zwar generell das Lieblingsziel – ab 25 Jahren werden Party-Inseln aber weniger beliebt. Dafür steuern die Reisenden Destinationen wie die kanarische Insel Teneriffa oder die griechische Mittelmeerinsel Kreta häufiger an. Bei den Städtereisen sind besonders Paris und Hamburg gefragt.

Für den Ferien-Barometer hat Hotelplan Suisse die verfügbaren Daten der Reisemarken Migros Ferien, Hotelplan, Tourisme Pour Tous, Travelhouse und Globus Reisen analysiert.



Das sind die begehrtesten Ferienziele innerhalb der Schweiz. (Video: 20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tanja am 16.04.2019 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    Was nun?

    Moment, Junge Schweizer zahlen nicht 1120 Franken für Ferien. Sie demonstrieren gegen Flieger und so. Oder habe ich was verpasst?

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  • M.H. am 16.04.2019 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Das grosse Gejammer

    Jetzt kommen wieder alle: Ich habe keine 1000CHF, alle verwöhnt und blablablabla...

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  • Ich scho weiss am 16.04.2019 16:46 Report Diesen Beitrag melden

    Ibiza und 1'120??

    Ibiza und 1'120.- im gleichen Satz??? Das reicht vielleicht für einen Tagesausflug dort hin... Anstonsten schlafen sie unter der Brücke oder machen bestimmt keine Party, denn da herrschen leicht andere Preise ;-)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • M.G. am 24.04.2019 18:55 Report Diesen Beitrag melden

    Die Party-Reisenden sind mir lieber

    als die moralinsauren Spassbremsen die uns jeden Freitag zu einem asketischen Lebenswandel bekehren wollen.

  • Wookie am 19.04.2019 21:57 Report Diesen Beitrag melden

    Das kann nicht jeder

    Naja wir können uns keine Ferien leisten weder in der Schweiz noch im Ausland. Wenn die Rechnungen alle bezahlt sind und alle einjäufe weggerechnet sind bleibt nichts übrig das man da sparen könnte.

  • Tommy am 18.04.2019 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Versteh die Luxusferien nicht

    Ich versteh diese Luxusferien nicht mit denen hier alle prahlen. Wenn ich reise will ich etwas über das Land lernen und Abenteuer erleben und mich nicht von deutschsprachigen Fahrern in einer Gruppe Deutscher und Schweizer von Souveniershop zu Luxusrestaurants und -clubs, die nur für Touristen sind, kutschieren lassen um da westliche Standard Hotelküche zu essen und dann am nächsten Tag im privaten Fahrzeug von einer Touri-Attraktion zur nächsten und die Gebiete dazwischen einfach überspringen. Da kann ich ja gleich zu Hause bleiben.

  • Leser am 18.04.2019 13:04 Report Diesen Beitrag melden

    Ich lese

    Reisen gern auf Partyibseln. Mit dem Velo. Verlogene Bande. Und die "Studnten" kriegens vom Papa bezahlt und tun das Gleiche.

  • Levin am 18.04.2019 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Prioritäten

    Die Prioritäten werden falsch gesetzt. Zuerst kommen die Ferien und dann werden die restlichen Rechnungen bezahlt (wenn es noch reicht). Aufgepasst ich stelle euch demnächst wieder den Strom ab :-)