Detailhandel

01. März 2011 11:32; Akt: 01.03.2011 11:33 Print

Rekordergebnis für Migros Ostschweiz

Ein Umsatz von 2,42 Milliarden Franken und ein Reingewinn von fast 54 Millionen: Das Geschäftsjahr 2010 ist für die Migros Ostschweiz höchst erfreulich.

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Alle 10 bis 15 Jahre erneuert die Migros Ostschweiz ihre Standorte. Für die Jahre 2011-2013 sollen für 660 Millionen Franken solche Vorhaben realisiert werden. (Bild: Keystone)

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Noch nie seit der Fusion der Genossenschaften Winterthur/Schaffhausen und St. Gallen im Jahr 1998 konnte die Migros Ostschweiz ein so gutes Resultat vorweisen. Zwar lag der Umsatz um 0,3 Prozent tiefer als im Vorjahr, schreibt das Unternehmen am Dienstag. Angesichts der Minusteuerung und des tiefen Eurokurses sei dieser Rückgang aber marginal. Klammere man die Preissenkungen aus, so ergebe sich ein Realwachstum von 2,2 Prozent.

Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 12 auf 71 Millionen Franken. Dies ist laut Mitteilung ein neuer Rekord. Der Reingewinn lag bei 53,7 Millionen Franken, 8,5 Millionen mehr als 2009.

Euroschwäche drückt auf Umsatz

Rund 78 Prozent des Gesamtumsatzes macht die Migros Ostschweiz im Bereich Supermarkt. Der Umsatzrückgang betrug hier 1,4 Prozent. Der Grosshandel - der vor allem die Belieferung der Migros-Partner umfasst - büsste im Vergleich zum Vorjahr 3,1 Prozent des Umsatzes ein. Als Grund nennt die Mitteilung in erster Linie die Euroschwäche.

Die Fachmärkte dagegen verzeichneten ein Plus von 3,6 Prozent, die Gastronomie eine Umsatzsteigerung von 3,1 Prozent. Auch im Bereich Freizeit/Fitness legte die Migros Ostschweiz zu: Hier lag die Steigerung bei 16,9 Prozent. Und die Klubschulen schliesslich legten um 3 Prozent zu.

Ein halbes Prozent fürs Kulturprozent

0,5 Prozent des konsolidierten Umsatzes überweist die Migros Ostschweiz laut Mitteilung ans Kulturprozent, 2010 also gut 11 Millionen Franken. Ein Grossteil werde in den Klubschulen eingesetzt. Ein Fünftel geht an kulturelle und soziale Projekte.

Regelmässig alle 10 bis 15 Jahre erneuert die Migros Ostschweiz ihre Standorte. Dazu kommen «wo möglich und sinnvoll» neue Filialen dazu. Für die Jahre 2011-2013 sollen für 660 Millionen Franken solche Vorhaben realisiert werden.

Im laufenden Jahr öffnen in Winterthur gleich zwei Neubauten: Anfang April das Zentrum Rosenberg, im Oktober in Hegi. Im Mai wird ein Neubau in Teufen AR eröffnet, im November in Arbon TG. Dazu kommen verschiedene Erneuerungen und Erweiterungen.

(sda)