Bedingungsloses Grundeinkommen

17. März 2011 09:54; Akt: 18.03.2011 12:19 Print

Rentenalter null und Einkommen für alle

2500 Franken Lohn – dafür zu arbeiten. Dies ist der Ansatz des Bedingungslosen Grundeinkommens, den Fachleute heute in Zürich diskutieren. 20 Minuten Online ist Live dabei.


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Live-Stream vom Kongress zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen.

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Jeder Mensch soll lebenslang ein existenzsicherndes Einkommen erhalten, unabhängig von seiner persönlichen Situation und ohne Bedingungen. Dies ist die scheinbar weltfremde Vision des Grundeinkommens, die heute an einem Kongress in Zürich diskutiert wird.

Umfrage
Bei einem Kongress in Zürich diskutieren Experten das Thema Grundeinkommen. Die Idee: Jede Mensch soll lebenslang ein existenzsicherndes Grundeinkommen erhalten, ohne dafür arbeiten zu müssen. Finden Sie dies eine gute Sache?
63 %
37 %
Insgesamt 3951 Teilnehmer

Die Initianten sprechen von einem monatlichen Grundeinkommen von rund 2500 Franken für Erwachsene und 1000 Franken für Kinder. Diese Geldzahlung würde bestehende Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, IV und AHV ersetzen. «Das Grundeinkommen senkt das Rentenalter auf null», sagt Mitinitiant Christian Müller von der «Agentur mit Grundeinkommen».

An den Gesprächsrunden im Kongresshaus Zürich referieren beispielsweise Persönlichkeiten wie Buchautorin Judith Giovanelli-Blocher, die Schwester des SVP-Tribuns Christoph Blocher, der Ex-Bundesratssprecher Oswald Sigg, der frühere UBS-Ökonom Klaus Wellershoff und «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel.

Mehr zum Thema Grundeinkommen finden sie hier.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Béatrice Bollinger am 30.04.2012 20:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr solcher Idéen sind gefragt

    ich denke es wäre eine prima Idée, damit mal die Arbeit der Hausfrau/Mutter aufgewertet wird oder die des Hausmann`s. Auch Job sharing wäre für Familien sicher machbar,da ja beide 2500 & Kindergeld bekommen würden. Auch glaube ich dass mancher an einem andern Arbeitsplatz seine Fähigkeiten und Möglichkeiten besser einbringen könnte wenn nicht das Salär ausschlaggebend wäre. Wer will schon einen Beruf erlernen der schlecht bezahlt wird in der heutigen Zeit? Die Finanzierung müsste allerdings nochmals überdacht werden . Ich könnte mir mehr AHV abzüge von Arbeitgeber &-Nehmer vorstellen..

  • Peter am 15.04.2012 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Das Grundeinkommen fördert die Tätigkeit

    mann braucht das Einkommen um tätig zu werden.....

  • Ruben am 11.04.2012 22:03 Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch sinnvolle Arbeit!

    Habt Ihr euch noch nie gefragt, weshalb wir heute alle mehr arbeiten als jemals zuvor. Trotz technischer Revolution der letzten 100 Jahre. Trotzdem bleibt das Ziel der Politiker: Arbeitsplätze schaffen für alle. Das ist doch ein Wiederspruch. Mit dem BGE wird dies endlich gelöst. Das Ziel ist dann neu: Der Ertrag des technischen Fortschritts wird gleichmässig verteilt und es soll nur noch sinnvolle Arbeit geleistet werden, unabhängig von der wirtschaftlichkeit. Damit wird auch die Arbeit der Hausfrau und belohnt. Eine längst überfällige Reform. Super Idee!

Die neusten Leser-Kommentare

  • john am 06.01.2014 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    super

    okay tip top

  • Béatrice Bollinger am 30.04.2012 20:00 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr solcher Idéen sind gefragt

    ich denke es wäre eine prima Idée, damit mal die Arbeit der Hausfrau/Mutter aufgewertet wird oder die des Hausmann`s. Auch Job sharing wäre für Familien sicher machbar,da ja beide 2500 & Kindergeld bekommen würden. Auch glaube ich dass mancher an einem andern Arbeitsplatz seine Fähigkeiten und Möglichkeiten besser einbringen könnte wenn nicht das Salär ausschlaggebend wäre. Wer will schon einen Beruf erlernen der schlecht bezahlt wird in der heutigen Zeit? Die Finanzierung müsste allerdings nochmals überdacht werden . Ich könnte mir mehr AHV abzüge von Arbeitgeber &-Nehmer vorstellen..

  • Peter am 15.04.2012 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Das Grundeinkommen fördert die Tätigkeit

    mann braucht das Einkommen um tätig zu werden.....

  • Steuerzahler am 12.04.2012 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    keine anderen Sorgen

    Irgendwie frage ich mich ob man in Bern noch nicht bemerkt hat, dass die Schweiz vor wichtigeren Problemen steht als eine "wie mache ich mich als Politiker wieder mal wichtig" Diskussion. Nun zum Vorschlag: Grundeinkommen ohne zu Arbeiten - tönt sicher nicht schlecht. 20% Mehrwertsteuer - trifft sicher die ärmeren der Gesellschaft hart. Besser als solche Furzideen zu produzieren wäre, das Sozialsystem so umzubauen, dass wen man in Not ist, der Staat einem Hilft wieder auf die Beine zu kommen. Zusätzlich wären wohl eher Dumpinglöhne in der Wirtschaft zu bekäpfen als Steuergelder zu verpulvern

  • Ruben am 11.04.2012 22:03 Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch sinnvolle Arbeit!

    Habt Ihr euch noch nie gefragt, weshalb wir heute alle mehr arbeiten als jemals zuvor. Trotz technischer Revolution der letzten 100 Jahre. Trotzdem bleibt das Ziel der Politiker: Arbeitsplätze schaffen für alle. Das ist doch ein Wiederspruch. Mit dem BGE wird dies endlich gelöst. Das Ziel ist dann neu: Der Ertrag des technischen Fortschritts wird gleichmässig verteilt und es soll nur noch sinnvolle Arbeit geleistet werden, unabhängig von der wirtschaftlichkeit. Damit wird auch die Arbeit der Hausfrau und belohnt. Eine längst überfällige Reform. Super Idee!