Phishing-Attacke

23. August 2019 09:43; Akt: 26.08.2019 09:11 Print

Revolut will Kunden geklautes Geld erstatten

Etlichen Schweizer Kunden der Smartphone-Bank wurde das Konto geplündert. Nun versucht sich Revolut in Schadensbegrenzung.

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Cyberkriminelle haben diese Woche etliche Konten von Schweizer Kunden der Smartphone-Bank Revolut geplündert. Die meisten der Kunden verloren dabei mehrere Tausend Franken. Zugriff auf die Konten verschafften sich die Unbekannten offenbar in den meisten Fällen mit einer Phishing-Attacke via SMS.

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Eine Smartphone-Bank...

Nun will Revolut den Geschädigten das geklaute Geld zurückgeben. «Wir erstatten allen Kunden, die Opfer dieses raffinierten Betrugs geworden sind, raschestmöglich den gesamten verlorenen Betrag zurück», teilte die Smartphone-Bank dem «Tages-Anzeiger» mit. Um wie viel Geld es sich handelt und wie viele Kunden betroffen sind, will die Finanzdienstleisterin aber nicht sagen.

30'000 Franken innert Minuten

In einem Fall haben die Kriminellen einem Schweizer Kunden innert weniger Minuten rund 30'000 Franken geklaut. Nach dem Bekanntwerden dieses Diebstahls haben sich etliche weitere Schweizer Revolut-Kunden bei den Medien gemeldet und erzählt, ihnen sei ebenfalls Geld vom Konto geklaut worden.

Die meisten Geschädigten berichten von einer Phishing-Attacke. Sei seien auf eine SMS hereingefallen, in der Revolut angeblich eine Verifizierung des Kontos verlangte. Kunden, die den Link in der SMS anklickten und dann ihre Daten eingaben, boten den Kriminellen einen Freipass, um ihr Konto zu plündern. Mittlerweile hat Revolut in seiner App einen Warnhinweis aufgeschaltet. Man frage niemals mit einer SMS nach dem Passwort, so das Unternehmen.

Grosser Image-Schaden

Für Revolut ist der Betrug ein grosser Image-Schaden. Unter den Smartphone-Banken gehört das Unternehmen zu den beliebtesten. Weltweit soll es rund 4 Millionen Nutzer geben. In der Schweiz hätten rund 110'000 Personen ein Konto bei Revolut, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Ein sicheres Passwort ist einer der Wege, wie man es Hackern schwer macht. 7 Tipps im Video:

(dob)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Skywalker1986 am 23.08.2019 09:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieso imageschaden

    Der Kunde selbst hat doch seine Daten preis gegeben. Da kann die Bank doch nichts für. Wenn ich meinen pin und meine Karten zusammen im Geldbeutel trage und verliere ist es ja auch eigene Dummheit.

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  • Revolut Kundin am 23.08.2019 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hirn einschalten

    Also wenn in der heutigen Zeit jemand ein Passwort angibt sorry ist er selber schuld. Langsam sollte es jedem klar sein, dass keine Bank, Versicherung oder Kreditkartenherausgeber eine PIN vom Kunden verlangt. Irgendwann sollte das auch der letzte kapieren. Ist wie mit dem Enkeltrickbetrüger !!!!!

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  • Ili The Q am 23.08.2019 10:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein it-security

    So so. Das war also der typ in de it-security he... sagt ja schon alles. Auf das einfallsloseste Standart Phishing sms reingefallen... IT-security...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Zwahlen am 24.08.2019 22:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur Verluste

    Revolut macht seit Beginn nur Verluste. Darum traue ich denen keinen Zentimeter.

  • Kück am 24.08.2019 20:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich betone vernünftigen

    Man macht auch keine Bankgeschäfte über das unsichere Smartphone. 99% der Anwender haben sicher keinen vernünftigen Virenschutz installiert.

  • Martin Meier am 24.08.2019 19:59 Report Diesen Beitrag melden

    Autsch

    Wie bitte? Was soll das? Keinen Rappen sollten die Leute kriegen die auf Pishing reingefallen sind. Revolut warnt in der App und auch per Mail regelmässig, dass nie, absolut nie, never... ein Revolut Mitarbeiter oder in einem SMS oder per Mail nach einem Code gefragt wird. Ja und wer das missachtet ist schlicht selber schuld. Ausnahme bildet die Person der 30000 CHF geklaut wurde. Hier muss man schauen was der wahre Grund war. Ich bin begeisterter Revolut Nutzer. Und es würde mich nicht wundern wenn Schweizer Banken hier versuchen negative Stimmung bezüglich Revolut zu verbreiten.

  • Dejan am 24.08.2019 18:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überlegen

    Einer Firma die nichts verdient, traue ich nicht.

    • Revolut User am 24.08.2019 19:55 Report Diesen Beitrag melden

      Habe überlegt

      Das Standart-Angebot ist gratis. Es gibt aber auch ein kostenpflichtiges Premium-Angebot, mit der Revolut Geld macht.

    • Martin Meier am 24.08.2019 20:08 Report Diesen Beitrag melden

      Nichts verdient?

      Wer sagt denn dass sie nichts verdienen? Es gibt auch kostenpflichtige Angebote und ev. verdienen sie an den Wechselkursen trotzdem einen ganz kleinen Teil. Aber sie zocken einem nicht ab. Die Herstellungskosten einer Kreditkarte sind vernachlässigbar klein. Schon hier wird man in der Schweiz abgezockt. Eine Ersatzkarte kostet 20 CHF oder mehr. Bei Revolut: Sperren und gratis neue Karte bestellen. Einzig die Versandkosten sind ca. 5CHF. In anderen Worten: Revolut verdient schon was, aber sie zocken uns nicht ab wie unsere Banken.

    • Dejan am 24.08.2019 22:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Revolut User

      Revolut hat noch nie Gewinn gemacht, nur Verluste.

    • Dejan am 24.08.2019 22:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Martin Meier

      Leider nein, Revolut hat nur Verluste gemacht bis heute. Wie lange kann das noch weitergehen?

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  • Dismas am 24.08.2019 15:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meistens sind Kunden das Problem

    Also ich verstehe einfach nicht, warum Leute heute immer noch auf diese simplen Phising-Attacken via SMS oder E-Mail hereinfallen. Es sollten nun wirklich alle wissen, dass kein Finanzinstitut der Welt via SMS oder E-Mail die Identität ihrer Kunden überprüft und dann noch verlangt einen Link zu öffnen, der nach den Passwörtern und PIN-Codes fragt. Wer das heute immer noch nicht geschnallt hat, sollte einfach kein E-Banking betreiben. In über 90% der Fälle ist nicht das Finanzinstut das Problem, sondern der Kunde. Solche SMS gehören einfach gelöscht und zwar endgültig.