Neuer Post-CEO

22. November 2018 12:48; Akt: 28.11.2018 16:54 Print

Das ist Susanne Ruoffs Nachfolger

Der Verwaltungsrat der Post hat Roberto Cirillo zum neuen Konzernleiter gewählt. Er tritt seinen Job im April 2019 an und erhält pro Jahr 540'000 Franken Grundlohn.

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Roberto Cirillo heisst der neue starke Mann bei der Schweizerischen Post. Er tritt per April 2019 die Nachfolge von Ulrich Hurni an, der die Leitung nach dem Rücktritt von Susanne Ruoff im Juni 2018 interimistisch übernommen hatte.

Das teilte der Verwaltungsrat der Post am Donnerstag mit. Der in Zürich geborene und im Tessin aufgewachsene Cirillo verfügt demnach über fundierte Erfahrung in Grossunternehmen, die sich im Wandel befinden. Er sei deshalb die «ideale Person» für den Post-Chefposten.

Wie die Post auf Nachfrage von 20 Minuten sagt, erhält Cirillo einen Grundlohn von 540'000 Franken. Insgesamt darf die Gesamtvergütung des Spitzenmanagers (inkl. Nebenleistungen und Arbeitgeberbeiträge in die Pensionskasse) eine Million nicht übersteigen. Diese Vorgabe hat der Bund als Eigentümer der Post gemacht. Die ehemalige Post-Chefin Susanne Ruoff erhielt 2017 einen Grundlohn von 610'000 Franken. Inklusive Bonus bezog sie rund 980'000 Franken.

Zuletzt CEO in Frankreich

Cirillo hat Jahrgang 1971 und ist diplomierter ETH-Maschinenbauingenieur und schloss unter anderem die Columbia Business School in New York ab. Aktuell ist er als Mitglied des Verwaltungsrates der Croda International Plc, einem britischen Spezialchemieunternehmen, tätig.

Zuvor war er vier Jahre lang Chef der international tätigen Spitalgruppe Optegra und acht Jahre lang Mitglied der Konzernleitung des Dienstleistungsunternehmens Sodexo SA gewesen, zuletzt als CEO der Aktivitäten in Frankreich.

Der neue Post-Chef besitzt die schweizerische und italienische Staatsbürgerschaft und ist verheiratet. Er spricht fliessend Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch. Er freue sich, «gemeinsam mit den Mitarbeitenden ein Stück Schweizer Identität weiterzuentwickeln und zu prägen», liess sich Cirillo in der Mitteilung zitieren.

(fur/sas/sda)