Manager-Logik

18. März 2011 16:00; Akt: 18.03.2011 16:32 Print

Schlechteres Ergebnis - höhere Managerlöhne

Obwohl der Konzerngewinn der ABB 2010 gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent abnahm, erhöhen sich die Salär- und Bonuszahlungen an Geschäftsleiter Joe Hogan um einen Drittel auf 8 Millionen Franken.

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«S'dörf äs bitzeli meh sii» für ABB-Chef Joe Hogan. (Bild: Keystone)

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Der Elektrotechnikkonzern ABB B”rsenkurs hat seine Firmenleitung für das Geschäftsjahr 2010 mit rund 34,8 Millionen Franken entschädigt.Die Salär- und Bonuszahlungen an Geschäftsleiter Joe Hogan nahmen um einen Drittel auf 8 Mio. Fr. zu. Das Grundgehalt des 54-jährigen Amerikaners machte dabei 1,9 Mio. Fr. aus, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht zum vergangenen Jahr hervorgeht. Den Restbetrag erhielt er in bar und in Form von Aktien und Optionen. Verwaltungsratspräsident Hubertus von Grünberg wurde mit total 1,2 Mio. Fr. entschädigt.

Verglichen mit dem Vorjahr fielen die Kompensationszahlungen von ABB für den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung leicht geringer aus (2009: 36,6 Mio. Franken). Dies dürfte auf das Jahresergebnis zurückzuführen sein. Der Konzerngewinn ging 2010 gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 2,56 Mrd. Dollar zurück. Der Umsatz fiel um ein Prozent tiefer aus als 2009.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mike Farr, Nidau am 19.03.2011 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    1/3 mehr ist ok

    1/3 mehr Lohn ist ok, wenn auch die Mitarbeiter 1/3 mehr Lohn bekommen.

  • Marco am 18.03.2011 17:15 Report Diesen Beitrag melden

    Das wäre alles kein Problem

    ...wenn die Leute, die wirklich arbeiten (also wir) nicht jedes Jahr damit leben müssten, wieder einmal nicht nur keine Lohnerhöhung sondern auch keinen Inflationsausgleich zu bekommen. Es geht mir ein wenig gegen die Natur, dass einer auf Kosten tausender Anderer reich wird, wenn er dafür nicht einmal leistet.

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  • rene am 18.03.2011 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    den Hals nie voll kriegen

    Das ist pervers,man könnte verstehen wenn die Firma höhere Gewinne erzielt hätte, hat sie aber nicht und wahrscheinlich werden jetzt noch c.a 1000 Arbeiter entlassen um die Managerlöhne wieder auszugleichen, krnk sowas.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mike Farr, Nidau am 19.03.2011 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    1/3 mehr ist ok

    1/3 mehr Lohn ist ok, wenn auch die Mitarbeiter 1/3 mehr Lohn bekommen.

  • y costa am 18.03.2011 19:39 Report Diesen Beitrag melden

    lesen hilft

    Mal ehrlich hat einer von euch Komentatoren den Artikel bis zum letzten Satz gelesen? Erstens bekommen meines Wissens alle ABB MA einen Bonus... Der Gewinn Betrug im kriesenjahr 2010 2560 Millionen! Was hat das mit inkompetenz zu tun? Man sollte sich am Resultat freuen andere Firmen schreiben Rote zahlen...Man sollte beim lesen den Kopf einschalten und nicht nur den Titel des Artikels lesen! Neid ist die schlimmste aller Todsünden, vergesst das nie liebe Motzköpfe

  • monika am 18.03.2011 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Gewinne ohne Arbeiter

    Ursprünglich hat man die hohen Manager-Gehälter mit hoher Verantwortung erklärt. Mittlerweile weiss Jeder, dass für die Verantwortung Niemand zuständig ist. Ob gute oder weniger gute Geschäftslage, Oben wird abkassiert und Unten eingespart. - Uebrigens; auch Gewinne könnten ohne "Arbeiter" nie gemacht werden.

  • Captain Anon am 18.03.2011 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Volksverhetzung

    Der Gewinn ist nicht nur vom Management abhängig. Ein Urteil sollte man sich erst bilden wenn man alle Zahlen kennt.

    • joe joe am 18.03.2011 18:32 Report Diesen Beitrag melden

      Verantwortung übernehmen

      An welchen Zahlen sind den die Manager noch interessiert? So weit ich weiss gibt es nur eine Zahl - Gewinn!! Ich habe gedacht er wurde eingestellt um höhere Gewinne zu erziehlen und nicht nur um grösseren Bonus nach Hause zu bringen`Wo ist denn da die Verantwortung?

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  • Marco am 18.03.2011 17:15 Report Diesen Beitrag melden

    Das wäre alles kein Problem

    ...wenn die Leute, die wirklich arbeiten (also wir) nicht jedes Jahr damit leben müssten, wieder einmal nicht nur keine Lohnerhöhung sondern auch keinen Inflationsausgleich zu bekommen. Es geht mir ein wenig gegen die Natur, dass einer auf Kosten tausender Anderer reich wird, wenn er dafür nicht einmal leistet.

    • Markus am 18.03.2011 18:09 Report Diesen Beitrag melden

      Richtig

      Irgendwann wird das Fass überlaufen und dann ergehts unseren Top Managern wie den Diktatoren in den arabischen Ländern jetzt.

    • Peter Müller am 18.03.2011 20:55 Report Diesen Beitrag melden

      Genau!

      Ja früher oder später schon, obwohl ich denke dass wir Schweizer einfach anders ticken, es denkt doch jeder von uns wir können auch mal reich sein und sehen nicht das das Geld nur in den eigenen Reihen der Topverdienern weitergegeben wird....

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