SMI

02. März 2011 18:02; Akt: 02.03.2011 18:09 Print

Schwache Versicherungs- Titel

Die Schweizer Börse hat am Mittwoch im Minus, aber klar über den Tagestiefständen geschlossen. Der Index SMI gab 0,41 Prozent nach.

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Nachdem die Indizes am Vormittag stark nachgegeben hatten, machten sie am Nachmittag einen Teil ihrer Verluste im Sog anziehender US-Börsen wieder gut. Die Lage im Nahen Osten und vor allem die weiter steigenden Ölpreise belasteten aber die Stimmung noch immer, hiess es im Handel. In den USA wurden dagegen besser als erwartet ausgefallene Daten des Arbeitsmarkt-Dienstleisters ADP zum US-Arbeitsmarkt positiv aufgenommen. Die ADP-Daten gelten als Indikator für den am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung.

Der Leitindex SMI schloss um 0,41 Prozent tiefer auf 6592,07 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) ging um 0,65 Prozent auf 5923,29 Zähler zurück.

Die grössten Verluste der SMI/SLI-Titel mussten am Mittwoch Swiss Life (-3,3 Prozent) hinnehmen. Der grösste Schweizer Lebensversicherer hatte am Morgen seine Jahresresultate vorgelegt und damit die Prognosen der Analysten zum Teil verfehlt.

Auch Swiss Re (-1,9 Prozent) zählte zu den Verlierern. Der Rückversicherer hatte vorbörslich eine erste Schadensberechnung zum Erdbeben in Neuseeland vorgenommen und damit europaweit Kursabgaben in den Titeln der Branche ausgelöst.

Deutliche Abschläge mussten auch Roche (-1,3 Prozent) hinnehmen, obwohl der Pharmakonzern am Morgen eigentlich mit der Zulassung des Medikaments Avastin bei Brustkrebs in der EU positive Neuigkeiten aufzuweisen hatte. Die Titel der Branchenkollegin Novartis verloren 0,3 Prozent.

Ein gemischtes Bild gaben die Banken ab. So gehörten CS (-0,7 Prozent) zu den deutlichen Verlierern. Am Markt wurde auf erste Spekulationen um die Ergebnisse für das erste Quartal 2010 verwiesen. UBS (+0,9 Prozent) gehörten dagegen zu den Gewinnern des Börsentags. Am Markt kursierten Gerüchte, die Nationalbank könnte am Donnerstag Aussagen zur Rückführung des Darlehens an den Stabilitätsfonds machen. Julius Bär (+1,0 Prozent) verzeichneten am Mittwoch die stärksten Avancen.

(sda)