Märkte

25. März 2011 18:23; Akt: 25.03.2011 18:27 Print

Schweizer Börse gewinnt zum Wochen-Ausklang

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag mit festeren Kursen geschlossen und damit auch die Woche klar im Plus beendet.

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Stützte am Vormittag noch der besser als erwartet ausgefallene ifo-Index in Deutschland, so halfen am Nachmittag die US-Aktien, welche mit deutlich höheren Notierungen starteten.

Die Lage sei angesichts der politischen Unwägbarkeiten im arabischen Raum und der noch immer unkontrollierten Lage im zerstörten Kernkraftwerk in Japan weiterhin angespannt gewesen, hiess es in Marktkreisen. Grundsätzlich habe sich die Stimmung an den Märkten im Verlauf der Woche aber wieder etwas verbessert, was sich im kräftigen Wochenplus widerspiegle.

Der Swiss Maket Index (SMI) schloss 0,52 Prozent höher bei 6352,28 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich ein Plus von 4,2 Prozent, allerdings gab der SMI in der Woche davor 4 Prozent nach. Der breite Swiss Performance Index (SPI) stieg um 0,54 Prozent auf 5775,4 Punkte.

Die Titel des Hörgerätehersteller Sonova ( 2,7 Prozent) und des Versicherers Swiss Life ( 1,9 Prozent) beendeten die Woche positiv. Der Anstieg von Sonova sei als weiterer Schritt zur Kursstabilisierung zu sehen, hiess es am Markt. In der vergangenen Woche waren die Titel im Anschluss an eine Gewinnwarnung von über 125 Franken auf unter 90 Franken abgesackt.

Der Basler Pharmakonzern Novartis folgte mit einem für die Verhältnisse dieses Papiers markanten Plus von 1,7 Prozent, was den Gesamtmarkt erheblich stützte. Mit einem Plus von je knapp über 1 Prozent folgten die Aktien von Holcim, Syngenta und Kühne Nagel auf den weiteren Plätzen.

Actelion- und Nestlé-Titel verteuerten sich um je 0,9 Prozent, wobei Nestlé von einer Aufstufung durch die US-Bank Merrill Lynch auf «Neutral» getrieben wurden.

Am meisten unter Druck standen die Aktien von Rückversicherer Swiss Re und von Uhrenhersteller Swatch (je -0,7 Prozent). Swiss Re hat an einem Investorentag die Strategie und Wachstumsabsichten erläutert, wobei laut Beobachtern Überraschungen ausgeblieben sind. Zudem dürfte die Aufarbeitung der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Japan einiges an Zeit beanspruchen.

Zu den Verlierern gehörten weiter die Titel der Grossbank Credit Suisse (-0,5 Prozent), der Ölbohrfirma Transocean oder des Uhrenherstellers Richemont (je -0,4 Prozent). Die beiden Schwergewichte Roche und ABB gingen praktisch unverändert aus dem Handel.

(sda)