Innovationen gesucht

20. Februar 2011 21:37; Akt: 20.02.2011 21:41 Print

Schweizer Souvenirs zu altbacken?

Schweizer Souvenirs seien austauschbare Massenware und zu kitschig. Dies fand unter anderem MorschachStoos Tourismus oder auch die Designagentur Quadesign Partner AG.

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Die von der Fachhochule Luzern kreierten «Notfallsets» fanden bei den Souvenirkäufern wenig Gefallen. (Keystone)

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Ein Forschungsprojekt soll deshalb zeigen, wie Souvenirs innovativ und werbewirksam gestaltet werden können. Die Fachhochschule Luzern, die mit dieser Aufgabe betraut wurde, erhält dafür Geld vom Bund: Mit 120 000 Franken wird die Hochschule bei ihrer Suche nach «innovativen» Souvenirs unterstützt. Dabei ist bisher ein «Notfallset» herausgekommen, bestehend aus einer Holzpostkarte und Zutaten etwa für einen Wanderausflug. Touristen auf dem Stoos, wo das Set angeboten wird, fanden allerdings wenig Gefallen daran, wie der «SonntagsBlick» schreibt. Für Klaus J. Stöhlker, PR-Experte, ist dieser Misserfolg wenig erstaunlich: «Das Projekt ist absolute Geldverschwendung, denn Souvenirs müssen aus dem Herzen kommen, authentisch sein.» Das «Notfallset» als Souvenir verkaufen zu wollen, ist laut Stöhlker schlicht «ungeheuer dumm».

(sut)