Weihnachtsausgaben

07. Dezember 2011 16:33; Akt: 07.12.2011 18:32 Print

Schweizer geben 612 Franken für Präsente aus

Die Bevölkerung befindet sich trotz getrübter Wirtschaftsaussichten in Kauflaune. Pro Haushalt geben Herr und Frau Schweizer für Weihnachten 1038 Franken aus – 612 davon für Geschenke.

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Bei aller Liebe: Das sollten Sie lieber nicht schenken!

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Die Mehrheit der Schweizer gibt für Weihnachten gleich viel oder sogar mehr Geld aus als im Vorjahr. Düstere Wirtschaftsaussichten hin oder her: 612 Franken sind ihnen die Weihnachtsgeschenke wert.

Umfrage
Jeder Schweizer gibt 2011 laut einer Studie im Schnitt 612 Franken für Weihnachtsgeschenke aus. Von einer Wirtschaftskrise scheint nichts zu spüren zu sein. Wie sieht es bei ihnen aus?
16 %
68 %
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Insgesamt 245 Teilnehmer

Das Gesamtbudget für Weihnachten beträgt pro Haushalt 1038 Franken, drei Franken mehr als im Vorjahr. 612 Franken davon wird für Geschenke ausgegeben. Das geht aus der Weihnachtsumfrage des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens Deloitte hervor. In der Schweiz nahmen rund 800 Personen daran teil, in ganz Europa insgesamt 17 000 Konsumenten.

Mehr Einkäufe im Ausland und im Internet

Ihre Weihnachtsgans oder den Braten lassen sich die Schweizer auch gerne etwas kosten: Für Lebensmittel werden in der Weihnachtszeit zusätzlich 300 Franken pro Haushalt ausgegeben. Zusätzliche gesellschaftliche Aktivitäten sind den Befragten 126 Franken wert.

Schenken lassen sich Schweizerinnen und Schweizer am liebsten Bücher oder Bargeld. Reisen, Geschenkgutscheine und Eintrittskarten für Theater oder Konzerte sind ebenfalls sehr beliebte Geschenke. Auf der Liste der geplanten Geschenke stehen Parfum, Schokolade oder Geschenkgutscheine an oberster Stelle.

Wegen des starken Frankens deutlich zugenommen haben bei den Schweizern die Einkäufe im Euroraum. Planten im letzten Jahr noch 48 Prozent, ihre Weihnachtseinkäufe dort zu tätigen, machen dies in diesem Jahr 56 Prozent. Stark gestiegen sind auch die Online- Einkäufe: 48 Prozent besorgen ihre Geschenke im Netz, das sind 36 Prozent mehr als im Vorjahr.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Regi am 09.12.2011 15:56 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt erst recht?

    Frage mich immer wieder, was diese Art von Statistik für einen Sinn macht. Will man uns suggerieren, dass es uns immer noch blendend genug geht und es also locker drin liegt, Steuern und Abgaben zu erhöhen oder was sonst? Bei all dem Negativen um uns herum denken sich vielleicht viele, "jetzt erst recht" und gönnen sich wenigstens noch schöne (Pseudo-)Weihnachten mit allem drum und dran.

  • Herr K. am 08.12.2011 08:14 Report Diesen Beitrag melden

    Pro HAUSHALT

    Es steht klar pro Haushalt nicht pro Person das ist doch schon ein grosser Unterschied. Wenn von den 800 Befragten viele Familien sind ist der Betrag schon erklärbar. Man muss sich halt nur mal überlegen: Weihnachtsbaum, Kerzen, kleine Geschenke, Geschenkverpackung, ESSEN (dürfte ein grosser Posten sein), Getränke, etwas Deko, da ist man bei einer Familie schnell auf dem Budget von 1000 CHF da sich Kleinbeträge auch summieren.

  • s.k. am 08.12.2011 06:18 Report Diesen Beitrag melden

    konsum und parkplatz

    letzten samstag waren wir in konstanz. es war super. wir hatten sofort einen parkplatz, es gibt am see entlag einen wunderschönen weihnachtsmarkt und man wird sehr freundlich bedient. gekauft haben wir übrigens nicht viel, denn der weihnachtskonsum ist nicht unser ding.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Regi am 09.12.2011 15:56 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt erst recht?

    Frage mich immer wieder, was diese Art von Statistik für einen Sinn macht. Will man uns suggerieren, dass es uns immer noch blendend genug geht und es also locker drin liegt, Steuern und Abgaben zu erhöhen oder was sonst? Bei all dem Negativen um uns herum denken sich vielleicht viele, "jetzt erst recht" und gönnen sich wenigstens noch schöne (Pseudo-)Weihnachten mit allem drum und dran.

  • marcel thalmann am 09.12.2011 08:27 Report Diesen Beitrag melden

    Eigentlich egal wieviel

    hauptsache, dass Konsumiert wird, das belebt die Wirtschaft, die Kohle muss verteilt werden. So gesehen ist "Weihnachten" nur eine "Schein-Heilige" Zeit.

  • Romano M. am 09.12.2011 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Geschenke

    Wir kommen am 24. zusammen, essen fein zu Abend und haben einen lustigen Abend. Alles ohne Geschenke. Die Zutaten für das Essen von 8 Personen: ca. Fr. 200.-- Dieser Abend ist mehr wert, als jedes blöde Geschenk.

  • asgart1 am 08.12.2011 15:24 Report Diesen Beitrag melden

    Wers Braucht...:P

    Weihnachten ?was ist das noch gewessen ?wer kennt noch den wahren Grund des Lichtfestes und seine Tratitionen? Ah ja es geht doch drum lauter Ramsch unders Volk zu bringen.Mit viel Geld ein bischen Liebe und Zufriedenheit zu kaufen..lebt weiter in euren Ilusionen.

  • Verweigerer am 08.12.2011 09:33 Report Diesen Beitrag melden

    Kommerz

    Da reissen wir in unserer Familie ja die Statistik recht herunter. Wir geben keinen Rappen aus. Weihnachten ist für uns ein besinnliches Fest, und der ganze Kommerz bereits ab November geht uns gewaltig auf die Nerven. Die Überraschung bei einem nützlichen Geschenk während des Jahres, ist bei den Beschenkten viel Grösser.