Dank starkem Franken

30. Juni 2011 20:49; Akt: 18.07.2011 15:14 Print

Schweizer kaufen ihr Auto im Ausland

Schnäppchen-Shopping macht vor Fahrzeugen nicht Halt: Immer öfter kaufen Schweizer ihre Autos direkt im Ausland statt bei den offiziellen Importeuren. Auch die Parallelimporte nehmen zu.

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Warum den Audi nicht gleich in seinem Heimatland Deutschland kaufen. (Bild: Keystone)

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Der starke Franken verlockt dazu, im Ausland auf Einkaufstourismus zu gehen. Dabei werden nicht nur Möbel oder Fleisch gekauft, sondern auch Autos. 2010 waren 3,41 Prozent der neu zugelassenen Wagen direkt importiert worden. Im laufenden Jahr wird dieser Anteil voraussichtlich auf 4,75 Prozent steigen, wie der Brancheninformationsdienst Auto-i am Donnerstag mitteilte. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 303 000 Autos importiert. 2011 dürfte diese Zahl laut René Mitteregger von Auto-i leicht höher sein.

Auch Parallelimporte durch professionelle Händler nehmen zu. Sie machten vergangenes Jahr 1,42 Prozent der Einfuhren aus. In diesem Jahr dürfte der Anteil bei 2,1 Prozent liegen. Auto-i sieht im starken Franken gegenüber dem Euro und dem Dollar den Hauptgrund für die steigenden Direktimporte. Automobilimporteure, welche als Minderheitsaktionärin an Auto-i beteiligt ist. Viele Garagisten hätten spezielle Angebote eingeführt, um die Kursgewinne an die Kunden weiterzugeben.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Beat Schneider am 01.07.2011 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Roller sind auch viel günstiger!

    Hier in Thailand kostet z.B. ein Yamaha Roller 115 ccm mit Einspritzung, Elektrostarter und automatischem Getriebe umgerechnet gerade mal 1´400 Franken. In der CH müsste ich mehr als 3´600 hinblättern. Rechne!

  • a.s. am 01.07.2011 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    extremer preisvorteil

    gerade beim kauf in dänemark ergeben sich massive preisvorteile. beispiel: land rover discovery 4, topmodell mit sämtlichen ausstattungsoptionen. schweiz rund 120'000.00chf. kauf in dänemark, ebenfalls identisches topmodell mit allen optionen, abzgl. mwst und autosteuer, zzgl. ch mwst und ch verzollung knapp 56'000.00 chf! zwar sind die serviceleistungen nicht mit denen hier vergleichbar, doch bei dem preisvorteil sind diese relativ kleinen mehrkosten portokasse...

  • Oskar Konsument am 01.07.2011 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    Importeure sollen die Preise senken

    Der Konsument ist doch gar nicht König. Es wird so getan als ob. Prämien, Boni, Sondermodelle - aber die offiziellen Neupreise bleiben oben. Wir bezahlen so bis 30% zu viel. Meinen neuen Töff werde ich auch in Deutschland abholen. Bin doch nicht blöd. Die Importeure haben auch keine Ethik gegenüber ihren Kunden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Corv Fenger am 03.08.2011 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    wie lange muss ich für CHF 15

    bei diesem wahnsinsstiefen EUR-CHF Kurs von nur noch fast 1.10 Franken muss man eigentlich gar nicht mehr gross überlegen. Da kommt ein Auto um die CHF 40'000 dann halt mal einfach so ca. 15'000 billiger. Wie lange muss ich effektiv für CHF 15'000.- sparen?

  • Ce Ba am 29.07.2011 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    Höherer Preis dafür stabile Wirtschaft!

    ... und wundern sich die Konsumenten, warum die Occasionen keinen Wert mehr haben. Und von wegen Gewinne beim Importeur: Fehlanzeige! Bei Tochtergesellschaften bestimmt der Hersteller das Preisniveau - der Importeur darf die wütenden Konsumente beruhigen, wenn dann Probleme auftreten oder das Fahrzeug nach wenigen Jahren kaum noch an Wert besitzt. Oh das günstige Ausland... man sieht ja wo dies hinführt.... und obwohl wir wenig mehr bezahlen, im Verhältnis zu den viel höheren Einkommen - funktioniert das Konzept Schweiz (im Gegensatz zu Europa)...

  • H.Vonhuben am 01.07.2011 13:46 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Direktimporteure

    Es gibt in der Schweiz Direktimporteure, welche die Einsparungen so gut wie 1 : 1 an ihre Kunden weitergeben. Diese gilt es zu unterstützen, da sie nicht selten gegen diese Abzocker von Generalimporteuren ankämpfen müssen. Nur so wird sich längerfristig etwas ändern. Das Argument mit den Löhnen mag ich auch nicht mehr hören: Für Gewinnoptimierungen stellen die selben Herren auch gerne Schweizer auf die Strasse und lassen in Billiglohnländern produzieren oder holen Billig-Experten aus Polen!

  • Beat Schneider am 01.07.2011 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Roller sind auch viel günstiger!

    Hier in Thailand kostet z.B. ein Yamaha Roller 115 ccm mit Einspritzung, Elektrostarter und automatischem Getriebe umgerechnet gerade mal 1´400 Franken. In der CH müsste ich mehr als 3´600 hinblättern. Rechne!

  • a.s. am 01.07.2011 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    extremer preisvorteil

    gerade beim kauf in dänemark ergeben sich massive preisvorteile. beispiel: land rover discovery 4, topmodell mit sämtlichen ausstattungsoptionen. schweiz rund 120'000.00chf. kauf in dänemark, ebenfalls identisches topmodell mit allen optionen, abzgl. mwst und autosteuer, zzgl. ch mwst und ch verzollung knapp 56'000.00 chf! zwar sind die serviceleistungen nicht mit denen hier vergleichbar, doch bei dem preisvorteil sind diese relativ kleinen mehrkosten portokasse...