Fehler im CV

17. August 2019 12:42; Akt: 17.08.2019 14:39 Print

So bekommen Sie sicher keinen Job bei Google

Mehr als die Hälfte der Lebensläufe haben ein gravierendes Manko. Zwei Google-Angestellte sagen, was man beim CV sonst noch vermeiden sollte.

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Jobs bei Google gelten gemeinhin als begehrt. Der Suchmaschinenriese schafft es in Umfragen regelmässig, als beliebtester Arbeitgeber der Schweiz gewählt zu werden. Das Unternehmen hat aber auch den Ruf, seine Bewerber hart zu testen.

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Verblüffend simpel erscheinen in diesem Kontext die Bewerbungstipps, die zwei Google-Angestellte aus den USA an potenzielle Mitarbeiter richten. Im Video «How to: Work at Google» (s. ganz unten) erklären die HR-Managerin Rebecca und der Softwareingenieur Kendall, dass das Unternehmen kein Motivationsschreiben verlangt, dafür umso mehr Wert auf den Lebenslauf (im Amerikanischen ist der Begriff Résumé geläufig, s. Box) legt.

Fehler Nr. 1

Gemäss dem Onlineportal Inc. sehen die HR-Experten von Google rund 50'000 Lebensläufe pro Woche durch. Ein guter Teil davon – 58 Prozent – enthalte eines der gravierendsten Mankos, die CVs überhaupt haben können: Tippfehler. Doch Rebecca und Kendall nennen noch zahlreiche weitere Punkte, die dafür sorgen, dass der Lebenslauf bei Google gut ankommt – oder eben durchfällt:

Länge

Der CV sollte nicht länger als ein bis zwei Seiten sein. Die Berufserfahrung sollte kurz und prägnant beschrieben werden.

Sprache

Die Google-Mitarbeiter empfehlen aktive Verben, um zu beschreiben, was der Bewerber bisher geleistet hat. Verben wie «verhandelt», «entwickelt »oder «geführt» seien optimal.

Fokus

Ratsam sei auch, die Stellenausschreibung gut zu studieren – und den Lebenslauf genau auf den offenen Job zuzuschneiden. Will heissen: Der Bewerber sollte genau die Qualifikationen nennen, die zur Stelle passen.

Fakten

Handfeste Beispiele und Daten sind gefragt. Der Kandidat solle seine bisherigen Leistungen hervorstreichen, raten Rebecca und Kendall – am besten mit konkreten Beispielen und Daten.

Übersicht

Die für den offenen Job relevanten Punkte sollten schnell ersichtlich sein. «Vermeide jeglichen Schnickschnack, der ablenkt», heisst es im Video.

Format

Einfach machen sollte man es dem zukünftigen Arbeitgeber auch in Sachen Format: Am besten sei ein CV als PDF. Zu vermeiden seien Dokumente aus Microsoft Word oder Apple Pages.

(vb)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Howard Carpendale am 17.08.2019 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Googler

    Wir arbeiten ja alle für Google. Aber nur die wenigsten werden dafür bezahlt...

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  • Nick am 17.08.2019 12:48 Report Diesen Beitrag melden

    Tolle Tipps. Wirklich.

    Da wäre ich echt nieeee drauf gekommen.

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  • IT Student am 17.08.2019 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Google

    Keine Ahnung warum Google so beliebt ist. In meinen Augen ist Google in erster Linie kein Tech-Unternehmen sondern Werbung, Marketing & Tracking. Da geh ich vorher zu Red Hat, werde etwas schlechter bezahlt, dafür mit dem Gewissen, etwas sinnvolles zu tun.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Barry M., Winterthur am 21.08.2019 15:24 Report Diesen Beitrag melden

    Charme-Offensive

    Google will innerhalb der nächsten zwei Jahre 5'000 neue Mitarbeiter am Zürcher Sitz. Guet Nacht!

  • arwed am 19.08.2019 22:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nötig

    Google weiss schon längst, dass du dich bei ihnen bewerben wirst..

  • Realist am 19.08.2019 21:16 Report Diesen Beitrag melden

    Alter

    Wie kann man seinen Jahrgang ändern, wenn man über 40 ist? Gilt für Bewerbungen an alle Unternehmen nicht nur für Google...

  • Kein Googler am 19.08.2019 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    Übergriffe

    Und wie sind denn die vielen Manager, die neulich wegen sexuellen Übergriffen mit einer 2-stelligen Millionenabdankung verabschiedet worden sind, an ihren Job bei Google gekommen? Ist das dasselbe Google?

  • Sabrina K. am 19.08.2019 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    Individuelle Absagen

    Schön sind doch auch immer wieder diese individuellen Absagen. Da geben sich die Unternehmen auch richtig Mühe und Begründen auch warum jemand anderes besser qualifiziert ist... ;o) Sarkasmus --> ENDE