Handy-Sicherheit

16. Juni 2019 11:02; Akt: 16.06.2019 11:02 Print

Wer diese zehn Tipps nicht befolgt, ist selber schuld

von R. Knecht - Apps prüfen, Virenschutz installieren, Rechte einschränken: Mit diesen Tipps schützen sich Konsumenten, die ihr Handy auch fürs Bezahlen nutzen.

Handy verloren? So verhindern Sie, dass jemand anders auf Ihr Smartphone (Android) zugreifen kann. (Video: RKN)
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Vielen Konsumenten ist das Bezahlen per Smartphone nicht geheuer. Man hat Angst, dass heimlich Geld abgezapft wird oder dass die Anbieter Daten sammeln. Die Schweizerische Kriminalprävention und die Hochschule Luzern (HSLU) haben ein Merkblatt herausgegeben, wie man auch auf dem Handy sicher unterwegs ist. Das sind die Tipps:

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Offizielle App nutzen

Ob Banking, Social Media oder Games: Konsumenten sollten nur Apps aus dem Store von Apple oder Google herunterladen. Zudem sei Misstrauen bei Apps ohne Bewertungen angesagt. Ist der Anbieter unbekannt, sollte man sich vor der Installation darüber informieren. Manche Apps sehen aus wie die offiziellen Anwendungen renommierter Anbieter, obwohl sie es nicht sind. Meist leiten etwa Banken auf der offiziellen Website direkt zur eigenen App im Store weiter.

Auf dem neusten Stand sein

Das Merkblatt empfiehlt, automatische Updates auf dem Smartphone zu aktivieren, sowohl für das Betriebssystem als auch für die Apps. Wenn nötig seien Updates zudem manuell zu installieren. Wer eine App nicht mehr braucht, soll sie gleich komplett deinstallieren.

Fremde Links meiden

Ähnlich wie bei Spam auf dem PC sollte man auch auf dem Handy keine Links oder Anhänge anklicken, wenn die Quelle unbekannt ist. Bekommt man E-Mails, Whatsapp-Nachrichten oder MMS von unbekannten Absendern, könnte es sein, dass sich hinter dem Anhang Malware versteckt.

Virenschutz installieren

Android-Nutzer können analog zum Antivirus beim PC auch auf dem Smartphone eine Virenschutz-App installieren. Auf dem iPhone gibt es diese Option zwar nicht, es ist laut der Kriminalprävention und HSLU aber auch nicht nötig.

Verbindungen prüfen

WLAN, Bluetooth, 4G: Handys unterstützen heute eine riesige Menge an verschiedenen Verbindungsmethoden. Es wird empfohlen, immer nur die Verbindungsart zu aktivieren, die man auch wirklich nutzen möchte. Hat man also die Bluetooth-Kopfhörer ausgeschaltet, deaktiviert man Bluetooth auch gleich auf dem Handy, bis man es wieder braucht. Verbindungsanfragen von unbekannten Geräten sollte man nicht akzeptieren.

Haben Sie schlechte Erfahrungen mit Mobile Payment gemacht? Sind merkwürdige Buchungen auf der Abrechnung aufgetaucht oder war Ihr Konto plötzlich leer? Oder gabs einfach plötzlich überall Werbung und Sie haben den Verdacht, dass das an der Payment-App lag?

Rechte einschränken

Nicht jede App braucht alle Rechte, die sie vom Nutzer verlangt. Eine Taschenlampen-App dürfte ihren Zweck, Licht zu spenden, wohl kaum besser erfüllen, wenn sie den Standort des Nutzers oder dessen Kontaktliste kennt. Darum wird empfohlen, die Zugriffsrechte einzelner Apps nach Bedarf einzuschränken.

Passwörter nicht speichern

Zugangsdaten, die man im Browser oder Store verwendet, sollte man nicht auf dem Handy oder in der Cloud speichern. Die automatische Speicherung von Passwörtern lässt sich deaktivieren.

Vor Zugriff schützen

Wer mit dem Handy bezahlt, sollte Drittpersonen den Zugriff darauf umso schwerer machen. Ein starkes Passwort oder die Sperre mit Fingerabdruck beziehungsweise Gesichtserkennung sind empfohlen. Und natürlich sollte man sein Passwort auch niemandem weitersagen.

Smartphone sperren

Geht das Handy verloren, sollte man es sofort sperren. Denn das Gerät könnte gestohlen worden sein und missbraucht werden. Zur Sperrung gibt es verschiedene Apps (siehe Video oben).

Alles löschen

Wer ein Handy verkauft oder entsorgt, sollte es zuerst auf die Werkeinstellung zurücksetzen. So kommen Drittpersonen nicht an auf dem Gerät gespeicherte, persönliche Daten. Die Kriminalprävention und HSLU empfehlen zudem, SIM-Karten, die man nicht mehr braucht, aus dem Gerät zu entfernen und zu vernichten.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mara am 16.06.2019 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wundervolle Theorie

    Leider völlig realitätsfern, da ganz normale Nutzer die sich nicht um Technik kümmern, nicht einmal diesen Artikel, geschweige denn ein Merkblatt lesen oder verstehen. Ausserdem ist die Info schlichtweg falsch. Als wenn eine Rücksetzung auf Werkszustand für das Verschwinden der Daten sorgen würde. Nach dem ersten Werksreset läuft bei mir ein sicherer Shredder mehrfach über den ungenutzten Speicherplatz und dann erfolgt ein zweiter Werksreset. Dann sprech wir von gelöschten Daten.

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  • Markus am 16.06.2019 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso notwendig?

    Es stellt sich jedoch die eindeutige Frage, wieso Mobil Payment überhaupt notwendig ist. Die bisherigen Zahlungssysteme mit Kreditkarte, Devitkarte, usw. sind völlig ausreichend. Es gibt keinen Grund hier weitere einzuführen. Hinzu kommt das damit die beiden Hauptanbieter Google & Apple weitere Daten abgreifen, welche sie nun einmal nichts angehen. Und damit natürlich viel Geld verdiehen wollen.

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  • App-Entwickler am 16.06.2019 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Tips zur Sicherheit

    Sie schreiben das falsch im Artikel, was getan werden müsste um sicher unterwegs zu sein! Die Tips sind gut, dass man sicherer unterwegs ist, aber sicher, seien wir ehrlich, ist auch das nicht.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Antiv am 17.06.2019 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Vertrauen ist ...

    Ich frage mich nach 20 Jahren immer noch, ob diese Antivirenprogramme nicht gleich auch noch den Virus mitliefern. um diesen im nachhinein für teures Geld zu reparieren.

  • braindrain am 17.06.2019 11:27 Report Diesen Beitrag melden

    ach gott nur weil jetzt andere an

    geldüberweisungen verdienen wollen, soll mein bargeld und post-chärtli nicht mehr gut genug sein (oder unmodisch?)? meiner karte geht das geld nie aus, der akku auch nicht und es braucht kaum platz, ist schnell einsatzbereit und hat sich bei mir die letzten 37 jahre sehr gut bewährt, nicht das ich an altem hänge aber, ich hänge an meinem geld! von dem habe ich lieber mehr als weniger, deswagen würde ich schon nie anders bezahlen als bar oder postkarte! gebühren hier gebühren da,nicht mit mir!

    • nobrainnopain am 17.06.2019 17:26 Report Diesen Beitrag melden

      @braindrain

      Darf ich fragen wo Sie ihre Karte her haben, der das Geld nie ausgeht? Könnte eine brauchen. Meine hat leider meist nach 2 Wochen keine Lust mehr... :-(

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  • auf kurs am 17.06.2019 11:04 Report Diesen Beitrag melden

    ich zück an der kasse

    meine karte, schiebe sie ins geräte gebe 4-6 zahlen ein, fertig, habs mal gestoppt, max. 7-11 sekunden....wüsste jetzt nicht warum ich mir das mit dem handy antun sollte??? gebt mir brauchbare gründe? nur weil was hip ist würde ich es noch lange nicht gebrauchen, zumal handy definitiv langsamer geht, aber einbildung iust ja bekanntlich auch bildung! und wenn ich denke viwviel platze ne karte gegen ein handy braucht, welches ich eh die halbe zeit nicht bei mir habe, da ich gerne nicht erreichbar bin!!

  • Jan Spielmann am 17.06.2019 04:10 Report Diesen Beitrag melden

    Hexenzeugs

    Das haben auch alle gesagt, als Debit-/Kreditkarten eingeführt wurden. Die Finanzinstitute schöpfen genau die gleichen Daten ab. Am besten wir führen wieder Tauschhandel ein.

  • Basilea am 17.06.2019 02:01 Report Diesen Beitrag melden

    Payment...?

    Nur Bares ist Wahres.