Lohnbuch 2017

12. März 2017 16:38; Akt: 12.03.2017 22:35 Print

So viel verdient man in der Schweiz

Wie viel verdient ein Pilot, eine Lehrerin oder ein Kellner? Das neue Lohnbuch gibt Auskunft. Und zeigt: Die Mindestlöhne stagnieren.

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: Der Mindestlohn für Automechaniker in der Schweiz beträgt laut GAV 4450 Franken. Sie verdienen laut dem Lohnbuch 7436 Franken, ihr Lohn stagniert. Berufsoffiziere der Armee verdienen 8142 Franken. Voraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss. : Ab dem 6. Berufsjahr verdienen Bierbrauer laut GAV mit dem Brauereiverband 4771 Franken pro Monat. (Lohnbuch 2015) Das Salär für einen Chefarzt beträgt laut Lohnbuch 12'824 Franken, ihr Lohn stagniert. Die Mediziner kommen wie viele andere auch in den Genuss von 13 Monatslöhnen. Laut GAV für das Coiffeurgewerbe sollen Coiffeure mindestens 3800 Franken verdienen. Sie verdienen als Missionschef 13'474 Franken pro Monat. Im Bild Ex-Botschafter Tim Guldimann. : Ein Elektromonteur verdient laut GAV ab dem 2. Berufsjahr mindestens 4650 Franken pro Monat. In diesem Beruf verdient man ab dem 2. Berufsjahr 4000 Franken im Monat. Laut dem Lohnbuch verdienen Flugverkehrsleiter ab dem 15. Lizenzjahr 13'106 Franken. Sie verdienen laut dem Lohnbuch mindestens 6296 Franken. : Mitarbeiter mit Berufslehre erhalten laut GAV 4108 Franken (Lohnbuch 2015) : Ein Journalist verdient nach Lohnempfehlung ab dem 3. Berufsjahr 6440 Franken. Auf dem Bild die Redaktion des «Landboten» in Winterthur (Archivbild). : Köche verdienen 4120 Franken ab dem 1. Berufsjahr. : Lastwagenchauffeure verdienen 4500 Franken laut Astag-Vereinbarung. Lehrerinnen und Lehrer für die 1. bis 3. Klasse verdienen im Kanton Zürich laut dem Lohnbuch mindestens 6981 Franken. Ein Pensum beinhaltet 29 Wochenlektionen. Ein Captain verdient bei der Swiss auf der Langstrecke mindestens 8898 Franken. Eine Pfarrerin verdient laut dem jüngsten Lohnbuch 9084 Franken. Ihr Lohn stagniert. : Ein Polizeigefreiter verdient 5512 Franken pro Monat (Mindestansatz ab Beförderung zum Gefreiten). Die Mindestlohnempfehlung für Sozialarbeiter beträgt für Führer eines dreiköpfigen Teams 7285 Franken. (Lohnbuch 2015) Die Mindestlohnempfehlung für Tierpfleger mit fünfjähriger Erfahrung liegt bei 4000 Franken. (Lohnbuch 2015) : Detailhandelsangestellte verdienen bei Coop und Migros ungefähr 4000 Franken im Monat.

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Fast alle Berufe bleiben dieses Jahr ohne Erhöhung des Mindestlohnes. Im fünften Jahr in Folge steigen die Saläre kaum. Dies zeigt das Lohnbuch 2017. Das vom Amt für Wirtschaft und Arbeit herausgegebene Buch nennt die orts- und branchenüblichen Löhne, die «SonntagsZeitung» hat vorab eine Auswahl veröffentlicht.

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Verdienen Sie genug?
26 %
44 %
24 %
6 %
Insgesamt 26068 Teilnehmer

Wer wissen will, ob der eigene Lohn angemessen ist oder welche Berufe zu den best- oder schlechtbezahltesten gehören, sollte ein Blick in das Standardwerk werfen (oder sich durch die Diashow klicken). Aufgeführt sind die Mindestlöhne oder Lohnempfehlungen, die für bestimmte Berufe existieren.

(ish)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Shiva am 12.03.2017 16:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blöder Vergleich

    Immer wieder die gleiche blöde Liste! Die genau gleiche Liste habt ihr schon öfters publiziert. Ihr nehmt bei den einen Berufen Löhne von Leiterfunktionen und bei anderen Löhne direkt nach der Ausbildung. So wird das Bild völlig verfälscht.

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  • Fred B. am 12.03.2017 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Pfarrer>90% der Berufsgruppen?

    Finde es krass, dass ein Pfarrer und ein Berufsoffizier 3'000-4'000 Franken mehr verdienen als ein Polizist.

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  • g.h am 12.03.2017 16:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    teure ch

    es ist zu teuer in der ch wie kann man von 4000 fr. noch leben?????die mieten kk steuern sind extrem zu überrissen. und die politikern zocken uns wenig verdienenden bis zur armut

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Matthias Wohlgemuth am 16.03.2017 07:09 Report Diesen Beitrag melden

    Lohnbuch als Opendate

    Da Faire Löhne im Interesse der gesamten Schweizer Bevölkerung sind hätte ich ja doch erwartet, dass das Lohnbuch allen Schweizer Bürgern kostenlos zur Verfügung steht. Dies ganz im Sinne von opendata.swiss

  • MasterMind am 14.03.2017 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fragliche Liste

    Komische Liste. Ich (Pharmafuzzi) weiss, dass es Chefärzte in Spitälern gibt, die 1Mio Franken und mehr im Jahr abzügeln.

  • Dipl.-Ing. am 14.03.2017 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    Fachkräftemangel??

    Trotz Studium mit guten Ergebnissen in einem s.g. "Mangelfach" (Maschinenbau) wurden mir zum Einstieg gerade mal 6400 CHF/Monat angeboten. Bei einer 45 h-Woche! Auf der anderen Seite bekommen HSG-Bürschchen >10.000/Monat dafür, dass die dem Chef die Aktentasche nachtragen und dummes Zeug nachreden. Im Nachhinein muss ich sagen, dass sich ein Studium finanziell nicht lohnt, zumindest nicht im technischen Bereich. Mit einer normalen Lehre erzielt man alles in allem ein höheres Lebenseinkommen.

  • Sammler am 14.03.2017 08:27 Report Diesen Beitrag melden

    Geld ist Tauschmittel

    Da war doch am Sonntag ein Artikel über eine Musiker-Truppe, die den Arbeitern auf Baustellen mit Diplom, Kaffee und Gipfeli gedankt hat. War das allenfalls eine von Arbeitgebern gesponserte verkappte Lohnerhöhung.? Auf meine Frage, ob da nicht Geld an die Arbeiter fliessen sollte, hat mich ein Schreiber als völlig geldorientierten, nicht Wertschätzungsempfang fähigen $-Seher dargestellt. Eine Woche Baustelle für alle und die Sesselpupser wissen wieder knapp, wovon gesprochen wird.

  • Herr Meier am 14.03.2017 08:12 Report Diesen Beitrag melden

    Also bitte...

    Weshalb werden hier die Kommentare zu einem komplett anderen Artikel publiziert? Nun zum vorliegenden Artikel: nur noch die "besten" kriegen Gehaltserhöhung? Das stimmt wohl nur bis zur Chefetage. Dort wird ungebremst weiter mehr verdient, ganz unabhängig von der Leistung. Schaut Euch doch mal die Entwicklung der Löhne in den Chefetagen an, und vergleicht diese mit den Löhnen der "Ground floor crew"...