Dezember 2015

08. Januar 2016 07:51; Akt: 09.01.2016 07:52 Print

So viele Arbeitslose wie zuletzt im April 2010

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat sich gegen Jahresende nochmals deutlich verschärft. Die Quote stieg von 3,4 Prozent auf 3,7 Prozent.

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Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat sich gegen Jahresende nochmals deutlich verschärft. Im Dezember waren mit mehr als 220'000 Personen so viele Menschen ohne Arbeit wie seit April 2010 nicht mehr. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,4 Prozent im November auf 3,7 Prozent.

Zum ersten Mal seit langer Zeit ist im Dezember auch die saisonbereinigte Arbeitslosenquote wieder angestiegen. Sie erreichte 3,4 Prozent. Zuvor lag sie seit Mitte 2013 unverändert bei 3,2 Prozent. Gleichzeitig ging die Zahl der offenen gemeldeten Stellen im Dezember um 1432 auf 8033 zurück, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte.

142'810 Personen 2015 ohne Arbeit

Im Gesamtjahr 2015 stieg die Arbeitslosenquote gemäss Seco leicht von 3,2 Prozent auf 3,3 Prozent. 142'810 Personen waren 2015 ohne Arbeit. Das sind etwa 6000 oder 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Ausser im Januar lagen alle Monatswerte deutlich über den Vorjahreswerten.

Die Jugendarbeitslosigkeit liegt mit einem Jahresdurchschnitt von 3,3 Prozent um 0,1 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Sie hat sich seit 2011 kaum verändert. Bei den älteren Arbeitnehmern (ab 50 Jahren) liegt die Quote mit 2,9 Prozent zwar ebenfalls nur geringfügig höher als im Vorjahr. Doch diese Quote nimmt seit 2013 stetig zu.

Mit den Arbeitslosenzahlen gab das Seco auch die Zahlen der abgerechneten Kurzarbeit vom Oktober bekannt. Knapp 6000 Personen und damit fast ein Fünftel mehr als im Vormonat waren davon betroffen. Insgesamt nahmen 563 Unternehmen oder 61 mehr als im Vormonat Kurzarbeit in Anspruch.

(mlr/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Frei am 08.01.2016 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Betrug mit den Zahlen

    Die ausgesteuerten Personen werden nicht einmal gezählt. Und diese Zahl ist deutlich gestiegen. Ich erhalte seit 6 Monaten nur Absage. Grund: Überqualifiziert. Stoppt endlich die Einwanderung von billigen Mitarbeiter, die werden von den Firmen nur ausgenommen, die restlichen landen auf der Strasse.

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  • D. Messerli am 08.01.2016 08:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    traurige welt

    Aber statt unsere Leute zu unterstützen (junge, und ü50) zahlt man lieber Migranten Fahrstunden damit diese einen Job finden. Bezahlt von uns allen. Schöne neue (traurige) Schweiz

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  • Stefan am 08.01.2016 08:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aussitzen

    Unser Politiker warten mal ab. Mit was Glück löst es sich das Problem ja wieder von alleine.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roli Boli am 10.01.2016 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    Erst der Anfang

    Das ist erst der Anfang, rechnet mit starker Zunahme, bald bei 8% und nächstes Jahr bei 10%, hundert tausende Jobs gehen durch die Digitalisierung verloren. Und die vielen Flüchtlinge sorgen für erste Unruhen mit Militäreinsatz und vielen Toten!

    • A.S. am 10.01.2016 16:34 Report Diesen Beitrag melden

      Es ist nicht ....

      Anfang sondern das baldige Ende!

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  • Peter am 09.01.2016 17:48 Report Diesen Beitrag melden

    Denkt jeden Tag darüber nach

    Denkt jeden Tag darüber nach. Super Job, super Ausbildung, super Chef, super Arbeitskollegen. Auf einen Augenblich auf den anderen Arbeitslos. Es geschah eines Abends nach der Arbeit. Jemand geht nach Haus auf dem Heimweg kommt der Moment wo nicht viele erleben möchten, es gibt ein Unfall. Das ganze Leben wird sich um 180 Grad verändern bei der Person. Wenn es eine Kehrtwendung um 180 Grad gibt in einem Leben, weiss keiner, kann sehr schnell überrascht werden. Ich persönlich wünsche es keinem. Jeder kann es treffen, das sein eigenes Leben sich um 180 Grad verändert.

  • Mann am 09.01.2016 16:52 Report Diesen Beitrag melden

    Können sie das Einhalten?

    Können sie das Einhalten? Gib bei der Arbeit immer 100 %: 12 % am Montag. 23 % am Dienstag. 40 % am Mittwoch. 20 % am Donnerstag. 5 % am Freitag. Ein Arbeitsloser kommt nach Hause und sagt zu seiner Frau. Schatz, ich habe eine neue Stellung. Na, wie lange wirst da arbeiten, ein Woche, ein Monat, ein Jahr? Ich kann jeden Tag hinausgeworfen werden. Fragt jemand, und warum sind sie dort weggegangen, nach einem Jahre? Keine Ahnung nur so, will jammern im Internet.

  • Mensch wo sein Leben liebt am 09.01.2016 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Glauben sie

    Glauben sie, mit ihren negativen Gedanken wo sie verbreiten im Internet oder auch in Ihrem Wohnort, werden sie mehr Chancen haben auf einen Job. Die Vorteile, Nachteile, das sind zwei Worte, mit dem beschäftigen sich viele. Menschen kommen und gehen auf der Erde, Menschen werden Arbeitslos, viele haben ein Job für sehr lange Zeit, das Leben hat nicht nur Gerechtigkeit zu bieten oder faires Leben. Sind alle in Ihrem Umfeld so wie sie es sind im Internet? Würden sie wirklich gerne mit Leuten zusammen arbeiten wo das gleiche denken zeigen im Internet wie sie es tun?

  • Ich bin mein Chef meiner Gedanken am 09.01.2016 15:15 Report Diesen Beitrag melden

    Sind sie sich selber Bewusst

    Sind sie sich selber Bewusst, Nachdenken kann ihnen kein Job geben, sie können Nachdenken wie sie ein Job bekommen möchten. Ich hatte mir mal erlaubt, einen Chef zu fragen, haben sie aufgeschrieben was für Fähigkeiten jeder hat in ihrer Firma, wo sie nicht erkennen. Die Antwort war, mein Vorarbeiter ist mehr mit den Leuten zusammen, meine Antwort war, warum ändern sie die Situation nicht, ab dem nächsten Tag stand de Chef mehr in der Firma als in seinem Büro.