Wohnzufriedenheit

05. Juni 2011 19:36; Akt: 06.06.2011 07:56 Print

So wohnt die Schweiz

Wo lebt es sich besser, in der Stadt oder auf dem Land, zu zweit oder zu fünft, in einer teuren grossen Wohnung oder in einer billigen kleinen? 8540 Menschen geben Antwort auf diese und andere Fragen.

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hat 20 Minuten Online im Mai 2011 gefragt. 8540 Menschen haben geantwortet. Überraschendes Resultat: 90 Prozent der Teilnehmenden sagen, sie seien damit zufrieden. Am glücklichsten sind diejenigen, die zu zweit wohnen – ob als Paar oder als WG. Dies ist übrigens auch die verbreitetste Wohnform: 40 aller Befragten leben in der Da haben es die schon schwerer. Unter den sehr Unglücklichen wohnt ein Viertel allein. Zum Glück ist diese Wohnform eher selten: Nur ein Fünftel der Befragten lebt solo. Doch übertreiben sollte man es auch nicht: 15 Prozent der Menschen, die in leben, sind unzufrieden. So gesehen ist es gut, dass nur 8 Prozent mit vier oder mehr Personen zusammenleben. Übrigens sind fast die Hälfte der sehr Zufriedenen (42 Prozent). Die sollten aufpassen, dass das so bleibt, denn die Geschiedenen sind bei den sehr Unglücklichen stark übervertreten. Auf die Grösse kommt es an! Fast die Hälfte der sehr Glücklichen lebt in einem Logis mit Und das sind hauptsächlich Männer. Männer haben einfach mehr für ein gediegenes Zuhause: Fast ein Viertel der männlichen Befragten verdient über 8000 Franken im Monat. Bei den Frauen sind das nur etwa 10 Prozent. 35 Prozent der Männer, aber nur 22 Prozent der Frauen besitzen Es ist zwar schön, wenn das Wohnen wenig kostet. Doch Obacht! Mieter von relativ (500 bis 2000 Fr./Monat) sind am häufigsten unzufrieden. Dafür macht Landluft offenbar glücklich: 41 Prozent der Überglücklichen wohnen Das könnte daran liegen, dass die Landeier im Schnitt mehr Wohnraum zur Verfügung haben als Städter. Aller Zufriedenheit zum Trotz: 58 Prozent würden für eine bessere Wohnung den Am flexibelsten sind da die Agglo-Bewohner (66%) und die Frauen (62%). Für tiefere Steuern würden hingegen nur 26 Prozent die Zügelkisten packen. Nur etwa ein Drittel der sehr zufriedenen Mieter wünscht sich Bei den Unzufriedenen sind es aber deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent). Von den waren übrigens 65 Prozent Männer und 35 Prozent Frauen. Davon wohnten 37 Prozent in der Stadt, 28 Prozent in der Agglomeration und 30 Prozent auf dem Land.

(Bildstrecke: Katrin Moser)

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Trotz Wohnungsnot und hohen Mieten sind über 90 Prozent der Befragten zufrieden mit ihrer Wohnsituation. Am meisten verbreitet ist das Wohnen zu zweit, sei es als Paar oder als Zweier-WG. Ein Viertel derer, die mit ihrem Zuhause sehr unglücklich sind, leben alleine. Die meisten sehr Glücklichen leben auf dem Land. Dies sind einige der Resultate einer nicht repräsentativen Umfrage von 20 Minuten Online zur Wohnsituation. 8540 Personen - 65 Prozent Männer, 35 Prozent Frauen - haben teilgenommen. Sehen Sie weitere interessante Resultate in der Bildstrecke oben.

(whr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bruno am 06.06.2011 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Eine Rechnung

    Ich kenne den Grundsatz, dass eine Wohnungsmiete ca. 1/4 des Nettolohns ausmachen soll. Wenn der Mann einer 4 Köpfigen Familie Netto 5000.- verdient und die Frau noch etwas dazu, dann darf eine Wohnung bis 1600.- kosten und dafür gibts nur ein altes dunkles Loch. Da hält man sich sooft im Freien auf wie möglich, wohnen kann man da kaum. Ich denke so siehts für manche Familie aus

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  • gugelis am 06.06.2011 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    ich weiss, man darf ja nicht fragen...

    aber was verdient ihr? Normalerweise übersteigt die Wohnung nicht 1 Drittel des Einkommens, also habt ihr ja mind. alle 5400.- im Monat und zwar netto? Alle die eine Wohnung von >1800.- haben? Geht ihr nebenbei auch in die Sommer-Ferien und fährt 1 Auto? Wie geht denn das? ich müsste ja verhungern!

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  • Phil Honegger am 06.06.2011 08:42 Report Diesen Beitrag melden

    Billige Wohnung

    Ihr schreibt eine billige Wohnung kostet zwischen 500 und 2000 Franken/Monat. Ist das euer ernst? Ist eine 2000er Wohnung billig? Wo lebe ich hier eigentlich...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bernadette Zumthor am 07.06.2011 13:32 Report Diesen Beitrag melden

    Alles relativ!

    Das ist wieder mal eine typische Diskussion hier. Die einen wollen auf Teufel komm raus, möglichst wenig für eine tolle Wohung bezahlen, damit möglichst viel für Ferien, Ausgang, iPhone etc. übrig bleibt. 20-jährige vergleichen ihre Saläre mit denen von 40-jährigen und wundern sich, dass sie (noch) einiges weniger verdienen und sich somit weniger leisten können. In England sagt man, dass einer das Haus des Nachbars abfackelt, wenn es schöner als das eigene ist. In China hingegen spornt es an mehr zu arbeiten um sich auch so ein schönes (oder noch schöneres) leisten zu können.

  • Schweizer am 07.06.2011 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Im Klagen sind die Schweizer Weltmeister

    Wenn ich hier die Kommentare lese fällt mir eines auf. Es wird im grossen Stil mehrheitlich von CH geklagt. Die ständig diskutierten Ausländer würden euch zeigen wie es geht mit einem geringeren Einkommen zu leben. Vielleicht müssten sich hier mal einpaar Leute ganz einfach einschränken. Ah..Herr und Frau Schweizer sind sich anscheinend zu gut um in einem grossen Block zu wohnen. Und in der Stadt soll es auch sein...Unterstützung vom Staat ja... aber nicht um nur "luxuriöser" zu wohnen und bei sich nichts einschränken. Wenn wenig reinkommt, könnt ihr nicht mit der grossen Kelle rühren.

    • marcel thalmann am 07.06.2011 12:40 Report Diesen Beitrag melden

      bedenklich

      so Aussagen zu machen. Bin leider kein ausländer mit einer 7 Köpfigen Familie, damit die Wohnkosten pro Kopf gesenkt werden können. Leben in der Schweiz ist bereits Luxus. -

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  • Mattia R. am 07.06.2011 10:24 Report Diesen Beitrag melden

    Hohe Mieten/Preise??

    Ich wünsche mir so später ein Haus kaufen zu können. Aber ich denke das wird ein Traum sein weil, Wohnungen und Häuser viel zu teuer sind! Wie sieht ihr das? Auf welcher Ebene (z.B. Politisch) kann man etwas gegen den hohen Preisen entgegenwirken?

    • Bruno am 07.06.2011 12:37 Report Diesen Beitrag melden

      Ein Haus ist ein Luxusartickel

      Ich denke an den kaufpreisen kann man nichts rütteln, denn das sind Stunden und Material, das einem nicht geschenkt werden kann. Ein Haus war schon immer ein Luxusartikel und wird immer seinen Preis kosten, nur schon der Boden dazu, der in der Schweiz ja eher knapp ist.

    • Tom Dubach am 07.06.2011 12:53 Report Diesen Beitrag melden

      in die Höhe bauen!

      Der Platz in der Schweiz ist begrenzt. Somit bleibt nur das Bauen in die Höhe um das Angebot zu erweitern. Ceteris paribus. Höheres Angebot, gleiche Nachfrage, tiefere Preise... Lustige Ideen wie Subventionen und anderweitige Umverteilungen (künstliche Verbilligungen)zugunsten einiger ist hingegen ökonomisch nicht sinnvoll.

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  • Joey am 07.06.2011 00:10 Report Diesen Beitrag melden

    ungenaue Angaben

    Was ich bei dieser Umfrage vermisst habe, ist die Frage nach dem warum - vor allem, wenn die Frage, ob man glücklich wäre, mit nein beantwortet wurde, hätte meiner Meinung nach noch ein warum mit rein sollen...

  • Patrick Nauer am 06.06.2011 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wohnen ist mir wichtig!

    Ich gebe viel, zuviel für die Wohnung aus. Aber das Wohnen ist mir das Wert. Für meine 5,5 Zimmer Wohnung, an allerbester Lage, bezahle ich etwas über 4000.- pro Monat. Wie gesagt, etwas viel, aber ich geniesse jede Minute. Mein Lohn beträgt etwas mehr als 14'500.-netto, also liegt das gerade noch im Budget. Eigentum kommt für mich im Moment nicht in Frage. Ich möchte frei und unabhängig sein. Mit einer Familie/Kindern würde ich sicher ein anderes Leben führen und ein Haus kaufen. Das käme mich deutlich günstiger:-)