Netz am Arbeitsplatz

29. Mai 2013 11:02; Akt: 29.05.2013 11:02 Print

Social Media soll Produktivität steigern

Während die Unternehmen den Sozialen Medien am Arbeitplatz skeptisch gegenüberstehen, glauben die Arbeitnehmer an eine Verbesserung der beruflichen Kommunikation durch Facebook, Twitter & Co.

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Vermehrt würden Mitarbeiter deshalb nicht nur ihre eigenen Geräte, sondern auch ihre privat genutzten Anwendungen «durch die Hintertür» in die berufliche Kommunikation einschleusen, heisst es in der Studie. (colourbox.com)

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Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook gehören für immer mehr Menschen zum Alltag. Auch beruflich könnten sie zu mehr Produktivität beitragen, schätzen einer Studie zufolge viele Arbeitnehmer in Europa. Doch die meisten Unternehmen bleiben noch skeptisch.

Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder Instant Messaging setzen ihren Siegeszug in der privaten Kommunikation weiter fort. Rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit besitzen bereits einen Zugang zu einem Sozialen Netzwerk. Doch auch im beruflichen Alltag wollen viele Menschen auf die gewohnten Werkzeuge nicht mehr verzichten.

Einer aktuellen Studie zufolge gehen bereits zwei von fünf befragten Arbeitnehmern in Europa davon aus, dass sie die Produktivität bei der Arbeit deutlich steigern könnten. Die Arbeitgeber sind allerdings oft zurückhaltend, geht aus einer Untersuchung hervor, die der US-Computerkonzern Microsoft zusammen mit den Marktforschern von Ipsos erstellt hat.

Nutzung durch die Hintertür

Ein Viertel der Befragten schätzt, dass ihr Arbeitgeber die Vorteile der Sozialen Medien am Arbeitsplatz unterschätzen. Im Gegenteil würden 65 Prozent der Unternehmen in Europa die Nutzung Sozialer Medien wegen Sicherheitsbedenken unterbinden, 58 Prozent befürchten einen Rückgang der Produktivität der Mitarbeiter.

Vermehrt würden Mitarbeiter deshalb nicht nur ihre eigenen Geräte, sondern auch ihre privat genutzten Anwendungen «durch die Hintertür» in die berufliche Kommunikation einschleusen, teilte Microsoft am Dienstag (Ortszeit USA) mit. Für die Studie waren europaweit 4787 Arbeitnehmer befragt worden.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Müller Hans am 30.05.2013 11:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blablabla

    Wie immer eine Studie sagt das eine die Andere beweist das Gegenteil......ich glaube den Studien langsan nicht mehr.... Zudem Per MSN Skype und Mail kann man genau so schnell kommunizieren

  • K. A. Ka am 29.05.2013 13:07 Report Diesen Beitrag melden

    Dümmlicher Trugschluss

    Gerade die Vielnutzer sitzen oft dem Irrtum auf, sie seien effizienter und produktiver durch die SC, obschon genau das Gegenteil der Fall ist. SC behindern die Arbeit und verstellen den Blick auf die Wichtigen Dinge. SC quellen über vor Unwichtigem und kompletter Belanglosigkeit. Das hat am Arbeitsplatz definitiv nichts zu suchen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Müller Hans am 30.05.2013 11:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blablabla

    Wie immer eine Studie sagt das eine die Andere beweist das Gegenteil......ich glaube den Studien langsan nicht mehr.... Zudem Per MSN Skype und Mail kann man genau so schnell kommunizieren

  • K. A. Ka am 29.05.2013 13:07 Report Diesen Beitrag melden

    Dümmlicher Trugschluss

    Gerade die Vielnutzer sitzen oft dem Irrtum auf, sie seien effizienter und produktiver durch die SC, obschon genau das Gegenteil der Fall ist. SC behindern die Arbeit und verstellen den Blick auf die Wichtigen Dinge. SC quellen über vor Unwichtigem und kompletter Belanglosigkeit. Das hat am Arbeitsplatz definitiv nichts zu suchen.

    • Andi N. am 29.05.2013 14:09 Report Diesen Beitrag melden

      Dümmliches Post

      Leute mit viel Knowhow bringen ein ganzes Netzwerk von Kontakten und Wissen ins Unternehmen ein. Wenn persönliches Netzwerk und Wissen durch solche Begrenzungen nicht effizient genutzt werden können entsteht nicht nur dem Mitarbeiter ein Schaden sondern vor allem auch dem Unternehmen. In diesem Bereich gibt es im Moment enorme Effizienzsteigerungen (Elance, Linkedin, Lync, Webex). Die Schweiz muss aufpassen hier nicht aus Konservativismus den Zug zu verlieren.

    • Roger Krenger am 30.05.2013 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      @Andi N.

      Solches "Wissen" ist äusserst flüchtig! Wenn ein Unternehmen tatsächlich auf sowas angewiesen ist, wird es spätestens beim Austritt solcher Mitarbeiter Schaden erleiden. Während der Arbeitszeit beurteile ich Social Media als Zeitvernichtung und "Möchtegern dazugehören". Networking funktioniert nur wirklich über persönliche Kontakte, alles andere ist Wunschdenken.

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