Gewinnzunahme

22. Mai 2012 07:30; Akt: 22.05.2012 07:49 Print

Sonova legt neuen Umsatzrekord hin

Für den Hörgerätehersteller Sonova läuft das Geschäft gut. Nur der starke Franken belastete den Betriebsgewinn.

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Das Produktionsgebäude von Sonova im zürcherischen Stäfa. (Archivbild) (Bild: Keystone/AP)

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Der Hörgerätehersteller Sonova hat im Geschäftsjahr 2011/12 seinen Umsatz um 11,6 Prozent in Lokalwährungen und um 0,2 Prozent in Schweizer Franken auf 1,62 Mrd. Fr. gesteigert. Der Reingewinn nahm um 6,6 Prozent auf 246,4 Mio. Fr. zu.

Das sei ein neuer Rekordumsatz, teilte das Unternehmen am Dienstagmorgen zu seinem am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr mit. Der negative Währungseffekt besonders gegenüber Dollar und Euro kostete aber rund 184 Mio. Franken.

Das mit 94 Prozent für den Hauptumsatz verantwortliche Geschäft mit den Hörgeräten wuchs um 9,7 Prozent in Lokalwährungen. Die Hörimplantate übertrafen nach dem Rückruf eines Innenohr-Implantats im November 2010 und dessen Wiedereinführung im abgeschlossen Jahr die Erwartungen.

Gute Aussichten

Der Betriebsgewinn belief sich vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen auf 315,2 Mio. Franken, ein leichter Rückgang zum Vorjahr. Auch hier schlugen sich Währungseffekte mit 82 Mio. Fr. negativ nieder.

Für das laufende Jahr geht Sonova von einem Umsatzwachstum zwischen 7 und 9 Prozent aus. Der Betriebsgewinn in Lokalwährungen soll um 15 bis 20 Prozent steigen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Steve Meyer am 22.05.2012 08:12 Report Diesen Beitrag melden

    Schwarzes Schaf

    Ist doch immer gut für jede Firma, für einmal kann man alles auf den starken Franken abschieben. Als der Franken schwach war und noch mehr gemacht wurde, hiess es auch nicht, wegen dem schwachen Franken machten wir mehr Gewinn, sondern die Manager waren die Könige die alles machten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Steve Meyer am 22.05.2012 08:12 Report Diesen Beitrag melden

    Schwarzes Schaf

    Ist doch immer gut für jede Firma, für einmal kann man alles auf den starken Franken abschieben. Als der Franken schwach war und noch mehr gemacht wurde, hiess es auch nicht, wegen dem schwachen Franken machten wir mehr Gewinn, sondern die Manager waren die Könige die alles machten.