Geschäftsgeheimnis verletzt

15. Mai 2019 14:11; Akt: 15.05.2019 15:00 Print

Strafverfahren gegen Ehefrau von Pierin Vincenz

Die Ehefrau des ehemaligen Raiffeisen-Chefs ist in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Ihr wird die Verletzung des Geschäftsgeheimnisses vorgeworfen.

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Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich hat ein Strafverfahren gegen die Ehefrau von Pierin Vincenz eröffnet, wie die «Handelszeitung» berichtet. Nadja Ceregato-Vincenz wird vorgeworfen, das Geschäftsgeheimnis verletzt zu haben. Auf die Verletzung des Geschäftsgeheimnisses steht eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

«Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich führt gegen Frau Ceregato eine separate Untersuchung betreffend Verletzung des Geschäftsgeheimnisses», sagt Erich Wenzinger, Kommunikationsbeauftragter der Zürcher Staatsanwaltschaft, zu der «Handelszeitung».

Bislang gilt die Unschuldsvermutung

Die seperate Untersuchung steht in Zusammenhang mit der internen Aufarbeitung der Ära Vincenz. Gegen Pierin Vincenz, der im Herbst 2015 bei der Raiffeisen zurückgetreten war, läuft seit Februar 2018 ein Strafverfahren wegen ungetreuer Geschäftsführung.

Seine Frau Ceregato-Vincenz war ab 2005 Rechtschefin und ab Frühjahr 2015 Compliance-Chefin von Raiffeisen. Ende 2017 ist sie aus dem Unternehmen zurückgetreten. Bislang gilt für Ceregato-Vincenz die Unschuldsvermutung.

Hier geht Vincenz zu den Staatsanwälten – die ersten Bilder von Pierin Vincenz nach seinem Abgang bei Raiffeisen:

(20 Minuten)

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