Wachstum

18. Juli 2018 06:43; Akt: 18.07.2018 07:24 Print

Swatch erzielt Rekord- Halbjahresumsatz

Der grösste Uhrenkonzern der Welt verzeichnete in den ersten sechs Monaten einen beispiellosen Umsatz.

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Die Swatch Group hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Der Umsatz stieg um 14,7 Prozent auf 4,27 Milliarden Franken. Das sei ein neuer Rekord in den ersten sechs Monaten, teilte der grösste Uhrenkonzern der Welt am Mittwoch in einem Communiqué mit.

Zudem machte die Gruppe einen Gewinnsprung. Der Betriebsgewinn EBIT schoss um 69,5 Prozent auf 629 Millionen Franken in die Höhe. Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um zwei Drittel auf 468 Millionen Franken.

Mit den Zahlen hat die Swatch Group die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz in Höhe von 4,18 Milliarden Franken, einem EBIT von 613 Millionen und einem Reingewinn von 461 Millionen gerechnet.

Prestige- und Luxussegment legte zu

Die eindrückliche Beschleunigung des Umsatzes und verkauften Uhren fand durchgehend in allen Marken- und Preissegmenten statt, wie Swatch erklärte. Also nicht nur das Prestige- und Luxussegment legte deutlich zu, sondern auch das mittlere und untere Preissegment.

Dies habe zu einer starken Produktionserhöhung geführt. In einigen Bereichen seien gar die Kapazitätsgrenzen wieder erreicht worden, hiess es weiter.

Für das zweite Halbjahr 2018 gibt sich der Bieler Uhrenkonzern zuversichtlich. Der Rest vom Jahr verspreche weiteres starkes Wachstum.

(kaf/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vree am 18.07.2018 07:05 Report Diesen Beitrag melden

    Tut zwar nichts zur Sache

    Unglaublich wie Herr Hajek immer mehr zum Zwilling seines Vaters wird. - Gute Arbeit.

  • Jürgus am 18.07.2018 07:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super.

    Gratulation an chef hayek. An ihm kännen viele chefs ein beispiel nehmen

  • Emilio Doliman am 18.07.2018 07:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gelebte Verantwortung

    Dieser Erfolg ist nebst den verantwortungsbewussten Mitarbeiter ganz eindeutig Nick Hayek zu verdanken. Er fühlt sich verantwortlich, den Begriff "schweizer Qualität" stets 100% zu realisieren. Meiner Ansicht ist er ein Vorbild für alle verantwortlichen Geschäftsführer vonö schweizer Grossunternehmen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Rosmarie Wüthrich am 18.07.2018 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Naja....

    Nicht sollte immer alles so hoch gelobt werden. In Lausen (BL) werden Batterien hergestellt.....für Swatch. Dort werden nur Temporärarbeiter eingesetzt...fragt doch diese wie sie gehalten werden. Nicht alle werden gutes zu erzählen haben.

    • Ceo77 am 18.07.2018 21:52 Report Diesen Beitrag melden

      Milliarden aus der ärmsten Stadt

      Eben, so macht man Milliarden))) dank der Ausbeutung,

    • Supermario am 19.07.2018 09:25 Report Diesen Beitrag melden

      Immerhin.

      Kenn die Umstände natürlich nicht, aber immerhin werden die noch in der Schweiz produziert und nicht aus China eingekauft!

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  • verrückt am 18.07.2018 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    Schon

    Dafür säuft gerade die Aktie ab, nehme an die gierigen Händler haben mehr erwartet.

    • Supermario am 18.07.2018 15:25 Report Diesen Beitrag melden

      Gierige Händler?

      Vielleicht gehört auch Deine PK dazu? Händler halten idR keine grösseren Bestände und schon gar nicht über Berichtsereignisse!

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  • SO am 18.07.2018 12:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nick

    Sehr gut nick ! Hoffe deine büetzer bekommen auch etwas ab ! Nicht nur knapp die teuerung von 0,2 prozent!

    • Supermario am 18.07.2018 13:42 Report Diesen Beitrag melden

      @Nick

      Im Moment beträgt die offizielle Teuerung ca. 1.1%; also bitte doch nicht immer die Tatsachen verdrehen!

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  • Mani Motz am 18.07.2018 07:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    es geht doch

    Gute Nachrichten aus einem Aushängedchild der Schweizer Wirtschaft.

  • Peter am 18.07.2018 07:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kompliment

    Ich bewundere die Swatch Gruppe mit Nick Hayek schon sein Vater war für mich ein Ehrenmann den was er für die Schweiz geleistet hat verneige ich mich den ohne ihnen wäre die Schweiz um ein Kapitel ärmer darum ein grosses Kompliment da könnte viele Firmen ein Stück Kuchen abschneiden für den Erhalt der Arbeitsplätze in der Schweiz.

    • Supermario am 18.07.2018 08:34 Report Diesen Beitrag melden

      Kleiner Wermutstropfen

      Klar stimmt das alles; nur hat die Familie daran satt mitverdient. Notabene bestimmen sie die Geschicke von Swatch vollkommen eigenständig, dank einer eigentlich veralteten Aktienstruktur. Wenn das irgendwann auch noch geändert würde, müsste sogar ich den sprichwörtlichen Hut ziehen. Ansonsten droht für alle Zeiten ein Ausverkauf à la Sika, leider.

    • Emilio Doliman am 18.07.2018 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Supermario

      Hat denn jemand was dagegen, wenn ein Unternehmen gewinnorientiert arbeitet und dabei der auch der Inhaber gut verdient? Schweizer Uhren sind weltweit beliebt und Nick Hayek will dass dies weiterhin so bleiben wird. Dabei spielt der Ruf der Firma eine grosse Rolle. Was die Börsenkurse betrifft hat Nick einmal gesagt, dass Unternehmen welche mit Swatchprodukten wie z.B. Oszilatoren handeln, oftmals besser bewertet werden als Swatch als deren Hersteller. Als erste Priorität in einem Unternehmen ist es Pflicht, die Qualität der Produkte auf oberstem Niveau zu halten und die Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten zu können.

    • Floki am 18.07.2018 10:04 Report Diesen Beitrag melden

      Superneid

      Man Supermario , was für ein Problem hast Du mit der Hayek familie .. unglaublich dieser Neid hier.

    • Supermario am 18.07.2018 10:13 Report Diesen Beitrag melden

      @Emilio Doliman

      Nein, ganz im Gegenteil. Nur stösst es mir ganz leicht säuerlich auf, wenn man mit einer kapitalmässigen Minderheit eine stimmenmässige Mehrheit durchzusetzen versucht. Swatch war ist und bleibt hoffentlich auch in Zukunft ein Erfolgsunternehmen, welches der Schweiz - trotz all der vielen Neider - immer noch ausgesprochen gut ansteht. NB Die Familie Hayek hat schon viel zur Börse gesagt, und zwar situativ immer genau das, was für sie von Vorteil ist, seit Jahrzehnten :-)

    • Pierre Scheidegger am 18.07.2018 10:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Supermario

      Zum Glück bestimmen sie und nicht die Hedgefonds- oder ein HSG-Manager den Kurs. Ansonsten wäre das Verscherbeln und Zerstören des Konzerns bereits in vollem Gang. Übrigens: ein guter Unternehmer darf auch gut verdienen, vor allem wenn er sich, wie damals Robert Bosch, bewusst ist, dass seine Angestellten sein wirkliches Kapital sind. Die Vorgenannten sehen Angestellte vor allem als Kostenverursacher...

    • Supermario am 18.07.2018 13:34 Report Diesen Beitrag melden

      @Pierre Scheidegger

      Wie gesagt Hayek selig hat alles richtig gemacht. Nur darf dabei nicht vergessen, dass er seinerzeit satt Kredit erhalten hat (m.W. in erster Linie von der UBS), um den Konzern Ende der 70-er/Anfang der 80-er zusammenzuschustern. Notabene dann aber etwa 10 Jahre später in den höchsten Tönen über die gleichen Banken gelästert. Das ändert wie gesagt nichts an der Erfolgstory von Swatch, muss aber dann und wann auch wieder in Erinnerung gerufen werden.

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