13. Dezember 2015 13:10; Akt: 13.12.2015 14:01 Print

Swiss sieht sich durch Terror nicht bedroht

Swiss-Chef Harry Hohmeister rechnet trotz vermehrter Unsicherheit durch Terrorismus nicht mit Gewinn-Einbrüchen.

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Wechselt nach 11 Jahren zur Muttergesellschaft Lufthansa: Harry Hohmeister.

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«Mobilität ist Teil der Globalisierung», sagt Swiss CEO Harry Hohmeister. Zwar hätte es nach den Anschlägen in New York 2001 oder den Anschlägen in Paris vor wenigen Wochen kurzfristig einen Einbruch gegeben bei der Nachfrage. Doch das Flugzeug als Transportmittel sei nicht mehr wegzudenken, denn nicht nur Unternehmen, sondern auch ganze Familien seien über grosse Distanzen verstreut. «Wie will man sich noch sehen, wenn man nicht ins Flugzeug steigt?», so Hohmeister.

Er war während 11 Jahren Chef der Swiss. Nun wechselt er in die Konzernleitung der Muttergesellschaft Lufthansa. «Ich hätte nicht gedacht, dass ich so lange bleibe», im Interview mit der «NZZ am Sonntag». «Aber im Laufe der Zeit merkte ich, wie mich hier viele Dinge halten. Nicht nur der Erfolg und dass es bei Swiss immer vorwärtsging, waren Motivation. Vor allem die Kollegen, die Mitarbeiter», sagt er.

«Swiss hat sich Respekt verschafft»

Bei der Swiss waren ihm die Eigenständigkeit der Schweizer Tochter ein Anliegen. In Zukunft wird er sich bei der Lufthansa aber auch für mehr Koordination einsetzen. «Die Frage ist, welches das richtige Erfolgsrezept zu welcher Zeit ist», sagt er.

Zu Beginn sei es wichtig gewesen, dass die neu zur Lufthansa gehörende Swiss nicht einfach von der Muttergesellschaft einverleibt worden sei. Heute sei die Situation anders. «Swiss hat sich Respekt und Bedeutung im und ausserhalb des Konzerns verschafft», sagt er. Nun müssten die Konzerngesellschaften noch besser im Team spielen, denn die internationale Konkurrenz werde stärker.

Darum erachtet er auch das Joint Venture zwischen Lufthansa und Singapore Airlines als wichtigen und richtigen Schritt - etwa als Verstärkung im Konkurrenzkampf gegen die Golf-Airlines.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • WeltReisender am 13.12.2015 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    man soll den Tag ...

    nicht vor dem Abend loben.

  • Realist am 13.12.2015 18:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute und brave Angestellte

    Weshalb hat sich die SWISS Respekt verschafft? Weil viele sie anfangs mit der weltweit bekannten Swissair verwechselten, weil das Personal nie streikt und weil die Qualität tatsächlich recht hoch ist! - trotz sehr dürftiger Gehälter im Vergleich zur Kranichair!

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  • marko 30 am 13.12.2015 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Swiss

    Man müsse den Fall Monat für Monat schauen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Herr Ochsenknecht am 14.12.2015 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    Holland

    da bin ich aber froh, so kann ich nächstes Weekend ohne Stress nach Amsterdam.

  • Erin am 14.12.2015 11:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es ist besser...

    ...wissen die Leute nicht, wie viele allein herumstehende Gegenstände auf den Flughäfen manchmal für Unruhe sorgen. Die Sicherheitsleute handeln solche Vorkommnisse mehr als profesionell und so diskret wie möglich ab. Es muss nicht immer aus einer Mücke ein Elefant gemacht werden.

  • Markus Lüchinger am 14.12.2015 09:15 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach so....

    Ich fliege sowieso aus Prinzip nicht mit einer deutschen Fluggesellschaft, und daher kann mir das Schicksal der Lufthansatochter Swiss egal sein.

    • Cartman1993 am 14.12.2015 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Markus Lüchinger

      Wieso das? Was macht es für einen Unterschied ob es nun eine schweizer, deutsche, chinesische oder sonstige Airline ist? Das einzige was entscheidet ist der Service, die Zuverlässigkeit, der Preis und die Anzahl angeflogene Destinationen.

    • Aufpasser am 14.12.2015 11:36 Report Diesen Beitrag melden

      Manchmal schweigt man besser

      Sie steigen also lieber in die Fluggesellschaft eines autoritären Landes? Ich weiss nicht, was Sie persönlich gegen Deutsche haben, aber einmal mehr sind solche Aussagen die Bestätigung für den Rassismus im Land, den niemand wirklich wahrhaben möchte.

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  • Th3reN am 14.12.2015 09:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist ein CEO

    Er würde sogar, wenn er wissen würde dass in diesem Moment irgendwo Bomben platziert sind, genau das selbe sagen. Er wird niemals nur etwas sagen was die zahlende Kundschaft fernhält, auch wenn er was wüsste. Mittlerweile müssten ja alle Leute wissen dass Moral in der Wirtschaft nichtmehr vorhanden ist.

  • Da Foe am 14.12.2015 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Swisshansa? Nein danke!

    Also ich fliege sowieso immer mit den Gulfcarriers gen Asien / Australien. Denke das der IS eher eine westliche Airline ins Visier nimmt als eine arabische. Daher fliege ich morgen sehr günstig (611.-- Hin und Zurück) und beruhigt nach Manila mit Oman Air. Die Swiss kann mir gestohlen bleiben.

    • Schweizer Bünzli am 14.12.2015 08:58 Report Diesen Beitrag melden

      @Da Foe

      Wenn Sie Swiss fliegen, unterstützen Sie den IS finanziel wenigstens nicht.

    • Chris1 am 15.12.2015 08:35 Report Diesen Beitrag melden

      @Da Foe

      Welchen Informationswert hat Ihr Beitrag für die Allgemeinheit? Ich habe leider keinen gefunden!

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