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29. August 2019 10:35; Akt: 29.08.2019 18:12 Print

Swisscom kämpft gegen «falsche» E-Mail-Adressen

Mails an rund 600 Swisscom -Kunden sind an fremde E-Mail-Konten gegangen. Grund dafür sind vermeintlich nicht existierende Adressen, die als Kundenadresse angegeben wurden.

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Die Swisscom hat wegen falscher E-Mail-Adressen im Kundensystem Ärger am Hals. Konkret seien Mailadressen gefunden worden, die nicht den korrekten Mailkonten der Kunden zugewiesen waren, teilte das Telekomunternehmen am Donnerstag mit.

Somit seien Mails von Swisscom an rund 600 Privatkunden an ein fremdes Mailkonto gegangen. Darunter waren laut den Angaben Marketingmaterialien, Bestellbestätigungen sowie Informationen zu Rechnungen – allerdings ohne Verbindungsdaten, wie betont wurde.

Vermeintlich nicht benutzte Adressen

Die betroffenen Kunden würden nun informiert, so die Swisscom. Man entschuldige sich für den Vorfall. Hintergrund sei, dass Kunden und einzelne Kundenbetreuer vermeintlich nicht existierende Adressen bei Vertragsabschlüssen oder Vertragsänderungen angegeben hätten – zum Beispiel xyz123@bluewin.ch. 39 dieser vermeintlich nicht besetzten Adressen seien jedoch von Personen registriert gewesen. Sie hätten dann Mails von der Swisscom erhalten, die nicht für sie bestimmt waren.

Nun werde das System so angepasst, dass Mailadressen durch die Kunden verifiziert werden müssten. Die Swisscom habe keinerlei Hinweise, dass die Angaben missbräuchlich genutzt worden seien, so die Mitteilung weiter.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lukas, Zug am 29.08.2019 11:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    E-Mail Zertifikate

    Liebe Swisscom wann führt ihr e-mail Zertifikate für eure Adressen ein? Damit wären viele Probleme gelöst. Das ist schon längst überfällig.

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  • Scotty1928 am 29.08.2019 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Funktion folgt Fiasko

    Und grad gestern wollte ich meine E-Mail Adresse bestätigen, weil das seit Wochen in meinem Kundencenter gefordert wird. Ging aber nicht: Die Funktion fehlte komplett.

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  • John am 29.08.2019 11:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falsche Adresse???

    Bei all den Missbräuchen und «spionieren» von Daten ist es nicht erstaunlich dass man ''Zweckadressen'' braucht!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mr. Gadget am 01.09.2019 18:37 Report Diesen Beitrag melden

    Datenschutzgesetz?

    Eine Misere nach der anderen. Die Kunden verlieren das Vertrauen an die Markenwerte der ehemaligen Staatsmonopolistin. Die Pannen der letzten 3 Jahren hatte die Swisscom seit PTT nicht. Der Bundesrat muss das Leistungsversprechen dringend überarbeiten. Der Fokus muss von der Effizienz mehr auf die Qualität gelegt werden. Der aktuelle Kurs lässt sich ohne Bestrafung nicht einfach durchsetzen. Ich warte entspannt auf die nächste Panne. Hauptsache der der CH-CEO versteht sich mit dem VR gut. :-)

  • Mr. Empathie am 01.09.2019 18:30 Report Diesen Beitrag melden

    Swisscom als digitaler Begleiter? Nein!

    Die Chefetage wollte das Digitalisieren zu schnell durchboxen und zwang die Angestellten bei der Erfassung von Verträgen Mailadressen zu hinterlegen. Da eine 80 jährige Omi nun nichts von der Technikwelt wissen will und bei Zugzwang eher der Angestellte an der Front den Abschluss verlieren würde, wurden "angebliche" Pseudo-Mailadressen hinterlegt. Die Angestellten stehen unter Druck und arbeiten deshalb nicht sauber. Ein starkes Management hätte es besser wissen müssen!

  • Pancho07 am 30.08.2019 12:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Datenschutz und Gebühren

    Soviel zu Datenschutz! Und zu diesem Schlamassel müssen Personen, die Papierrechnung en bevorzugen, noch zusätzliche Gebühren zahlen! Warum bekomme ich dann kein Geld für die Papierwerbungen, die mir den Briefkasten vollstopfen trotz Kleber "bitte keine Werbung"? Weit haben wir es gebracht.

  • BüMo am 30.08.2019 08:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aufgabe nicht erfüllt.

    Lieber den treuen Kunden Geld für die Rechnungen abknüpfen anstelle die Systeme korrekt zu halten.

    • Secondo am 30.08.2019 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @BüMo

      Nicht abknüpfen, sondern weitergeben wie es alle anderen schon machen. Wen ich die swisscom wäre würde ich noch 2.- obendrauf verlangen für die eigene tasche. Wer so uneinsichtig ist und rechnung auf toten bäumen möchte soll das auch bezahlen. Die ältere leute die nur ein festnetz haben bezahlen dies ja nicht was ich auch ok finde da sie keine andere wahl haten und haben als rechnung auf papier. Jeder andere soll für seine dummheit zahlen.

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  • Karl am 30.08.2019 08:02 Report Diesen Beitrag melden

    Nie mehr Swisscom

    Mit Swisscom,viel das Internet fast jeden Tag aus.