Pharmakonzern

17. Mai 2019 11:35; Akt: 17.05.2019 12:06 Print

Takeda baut bis zu 280 Stellen ab

Takeda streicht in der Schweiz bis zu 280 Jobs. Der japanische Pharmakonzern will die Firmenzentralen in Opfikon und Zug zusammenziehen.

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Takeda hatte den irischen Konkurrenten Shire Anfang Jahr für 62 Milliarden Dollar übernommen. Am heute noch bestehenden internationalen Hauptsitz von Shire in Zug streicht Takeda nun 180 bis 190 von 500 Stellen. Die restlichen Stellen werden nach Opfikon verlagert. Ein Takeda-Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der «NZZ» vom Freitag. Er betonte, dass es sich bei den Zahlen um Schätzungen handle und diese noch nicht endgültig seien.

Auch am Europasitz von Takeda in Opfikon fallen 80 bis 90 von ebenfalls rund 500 Arbeitsplätzen weg. Das Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretern ist am Montag angelaufen und dauert bis am 27. Mai.

Bekenntnis zum Grossraum Zürich

Für die betroffenen Mitarbeiter soll es einen Sozialplan geben. Zudem sollen ihnen wenn möglich alternative Stellen im Konzern angeboten werden. Bereits Anfang März hatten Medien über die Zusammenlegung der Standorte berichtet.

Takeda bekenne sich unverändert zur Schweiz. Der Grossraum Zürich sei für den Konzern ein strategischer Standort für das Europa-Geschäft, schrieb Takeda in einer Stellungnahme.

Neben Zug und Opfikon ist Takeda in der Schweiz noch mit Produktionsstandorten in Neuenburg und in Pfäffikon SZ vertreten. Diese sind nicht vom Stellenabbau betroffen. Insgesamt arbeiten heute in der Schweiz rund 1500 Personen für den japanischen Konzern. Takeda entwickelt vor allem Medikamente gegen Krebs, für den Verdauungstrakt, das Nervensystem und gegen seltene Krankheiten.

(sda)

sentifi.com

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marinko am 17.05.2019 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Gschenkli

    Und dann will man noch mit der Erpresserabstimmung AHV-Steuerreform diesen Grosskonzernen noch ein Geldgschenkli machen? Haha, am Hintern ist es zwar finster aber nicht windstill.

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  • Bärgbur am 17.05.2019 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Offensichtlich....

    ich sehe keinen grossen Unterschied zwischen einheimischen oder ausländischen Firmen ,die Büetzwr werden überall verheitzt !

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  • Martin am 17.05.2019 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No go Takeda

    Ich als ehemaliger Takeda Mitarbeiter kann nur sagen dass die Führung eine absolute Katastrophe war. Leute sind heulend aus den Sitzungen gelaufen weil irgendwelche Europachefs sie angeschrien haben. Das ganze Managment wurde entlassen oder hat aufgrund der katastrophalen Zustände selber gekündigt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Zuger am 23.05.2019 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Zu hohe Steuern

    Wir müssen den Internationalen Multis eben noch mehr Steuer Geschenke machen so klappt es dann wieder. Achja die Verlierer dieser Gschänkli werden ja nie Thematisiert und es sind viel mehr als man denkt, also was solls weiter machen.

  • Unglaublich am 20.05.2019 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    ja Super

    Dann wird ja wieder ein Bürokomplex im Glattpark leer, nachdem die Zürich Versicherung schon ausgezogen ist...

  • Grisu am 19.05.2019 12:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur in der Pharmaindustrie...

    Die Abstimmungsresultate sind klar und deutlich!! Konkret bedeutet das, dass ende Mai zwei meiner 4 Angestellten die Kündigung erhalten werden!!! Danke für nichts!!!

    • Deichgraf am 19.05.2019 13:12 Report Diesen Beitrag melden

      Ausrufezeichenfabrik Grisu GmbH

      Nun fehlt eigentlich nur noch ein konkreter Zusammenhang zwischen dem Ausgang der Abstimmung bzw. dem inhaltlichen Zusammenhang der Vorlagen mit der Auslastung Ihres Betriebs, welches Sie zu besitzen angeben.

    • Grisu am 19.05.2019 13:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Deichgraf

      Wenn Du ebenfalls ein Waffengeschäft besitzen würdest, könntest Du dir evtl. Vorstellen was ich meine!!!

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  • Rolf am 19.05.2019 07:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der 62 Milliarden Deal

    Nach der Übernahme von Shire in 2018 für 62 Millisrden USD sind im Konzern vermutlich zahlreiche Positionen doppelt besetzt. Stellenabbau ist die Folge. Verlagerung von Fertigungsanlagen werden folgen. Das ist noch nicht das Ende des Abbaus.

  • Ooli am 18.05.2019 23:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ar

    Der schweiz würde eine rezession mit hoher arbeitslosigkeit sehr gut tun! Wohlstandthemen rückten in den hintergrund und politisch könnte man endlich wieder arbeiten mit dem hungernden volk!

    • GrussAusDerWaschküche am 19.05.2019 09:29 Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      Und deshalb will man die Bevölkerung entwaffnen.

    • Xeno72 am 19.05.2019 18:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ooli

      Politische Weltuntergangsgeilheit ist tendenziell gefährlich. Aber die grosse Mehrheit der Stimmbürger donnert die Wutbürger zum Glück im Akkord an die Wand

    • Kaj Pflaume am 19.05.2019 21:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ooli

      Das steht uns unmittelbar bevor!

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