«Preisweite» berechnet

26. Februar 2019 10:48; Akt: 27.02.2019 08:17 Print

Tesla top, Smart Flop, VW und BMW so lala

Ein deutsches Verkaufsportal hat die Reichweite in Zusammenhang mit dem Verkaufspreis gesetzt und so die «Preisweite» von E-Autos berechnet.

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Sieger in der «Preisweite»: Das Tesla Model 3 schneidet am besten ab, wenn man Reichweite und Verkaufs- bzw. Angebotspreis in Relation zueinander setzt. Das deutsche Autoverkaufsportal Carwow hat die sogenannte Preisweite für E-Autos berechnet. Sie wird ermittelt, indem man den durchschnittliche Angebotspreis von einem Elektroauto der Norm-Reichweite seines Standard-Akkus gegenübergestellt. Der Hyundai Ioniq Elektro etwa kostet 32'513 Euro und fährt 280 Kilometer. Für ihn müssen Kunden 116 Euro/km bezahlen. Der Kia Soul EV kostet 28'924 Euro und kommt 250 Kilometer weit, macht eine Preisweite von ebenfalls 116 Euro. Beim 2020 erscheinenden neuen Modell (Bild) dürfte der Wert noch besser sein. Deutsche Modelle wie der BMW i3, der VW e-Golf, der VW e-up! sowie der E-SUV Mercedes EQC bilden das Mittelfeld. Am günstigsten ist der BMW i3 (Bild) mit 136 Euro /km. Die beiden VW-Modelle schneiden unterschiedlich ab: Die Preisweite ist mit 141 Euro/km beim e-Golf (im Bild) besser als beim e-up! mit 166 Euro/km. Das Schlusslicht: Das Smart EQ fortwo Cabrio hat bei einem Angebotspreis von 29'849 Euro und einer Reichweite von 145 Kilometern eine Preisweite von teuren 206 Euro /km, und auch der Smart fortwo (Bild) schneidet mit 174 Euro pro Kilometer eher unterdurchschnittlich ab. Günstig, aber nicht preiswert: der Citroën C-Zero und der Peugeot iOn sind am Ende des Rankings zu finden. Sie kosten beide zwar nur knapp über 20'000 Euro, kommen aber nur auf 100 Kilometer Reichweite und damit von 202 Euro/km – doppelt so viel wie beim Tesla Model 3. Bei Angebotspreisen von 71'981 Euro (Jaguar) und 73'508 Euro (Audi) und einer Reichweite von 470 und 417 Kilometern kommen der I-Pace (im Bild) und der e-tron auf 153 und 176 Euro/km. Der Citroën E-Mehari (25 217 Euro) und der Renault Zoe (23 084 Euro, Bild) kosten ähnlich viel und bieten eine Reichweite von 195 Kilometern bzw. 175 Kilometern, so dass beide auf eine fast identische Preisweite von 129 respektive 132 Euro/km kommen.

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Man kanns drehen und wenden, wie man will: Das wichtigste Argument für oder gegen ein E-Auto ist nach wie vor die Reichweite. Niemand will Schweissausbrüche haben, weil er die Klimaanlage einschaltet oder einen Umweg fahren muss. «R.I.P» sei das grösste Problem der Branche in Sachen E-Mobilität, sagt der deutsche Experte Stefan Bratzel. «R.I.P.», das steht für «Rest in Peace», Ruhe in Frieden. Aber auch für die drei Problembereiche von E-Autos: Reichweite, Infrastruktur, Preis.

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59'400 Franken – würden Sie sich ein Tesla Model 3 kaufen?

An der Reichweite wird derzeit auf Hersteller- und Behördenebene mit Hochdruck gearbeitet. Doch wie sieht es mit Preis und Reichweite aus? Diese Frage hat sich das deutsche Autoverkaufsportal Carwow gestellt und die «Preisweite» für E-Autos berechnet. Sie wird ermittelt, indem man den durchschnittlichen Angebotspreis von einem Elektroauto der Norm-Reichweite seines Standard-Akkus gegenübergestellt.

Tesla weit voraus

An der Spitze der Preisweite-Rangliste findet man einen überraschenden Sieger: das Tesla Model 3. Der durchschnittliche Angebotspreis von 56'380 Euro steht hier einer Reichweite von bis zu 560 Kilometern gegenüber, woraus sich eine Spitzenpreisweite von 101 Euro pro E-Kilometer errechnet. Und das, obwohl beim Model 3 keine Angebotsabzüge beim Verkaufspreis gemacht wurden.

Asiaten als Verfolger

Platz zwei teilen sich der Kia Soul EV und der Hyundai Ioniq. Der Soul EV kostet 28'924 Euro und kommt 250 Kilometer weit, während der Hyundai Ioniq Elektro 32'513 Euro kostet und 280 Kilometer fährt. Für beide muss man 116 Euro/km bezahlen. Platz drei geht an das weltweit meistverkaufte Elektroauto, den Nissan Leaf. Mit einer Reichweite von 270 Kilometern bei einem Angebotspreis von 34'382 Euro kommt der Japaner auf 127 Euro/km.

Deutsche im Mittelfeld

Deutsche Modelle wie der BMW i3, der VW e-Golf, der VW e-up! sowie der E-SUV Mercedes EQC bilden das Mittelfeld. Am günstigsten ist der BMW i3 mit 136 €/km. Die beiden VW-Modelle schneiden unterschiedlich ab: Die Preisweite ist mit 141 €/km beim e-Golf besser als beim e-up! mit 166 €/km. Mit 143 Euro/km reiht sich der Mercedes EQC zwischen den beiden VWs ein. Und die Franzosen? Der Citroën E-Mehari (25.217 Euro) und der Renault Zoe (23.084 Euro) kosten ähnlich viel und bieten eine Reichweite von 195 Kilometern bzw. 175 Kilometern, so dass beide auf eine fast identische Preisweite (129 respektive 132 €/km) kommen.

Teure Premium-Stromer

Erwartungsgemäss im hinteren Bereich findet man Premium-Modelle. Bei Angebotspreisen von 71'981 Euro (Jaguar) und 73'508 Euro (Audi) und einer Reichweite von 470 und 417 Kilometern kommen der I-Pace und der e-tron auf 153 und 176 Euro/km. Noch schlechter schneiden zwei besonders günstige E-Autos ab: der Citroën C-Zero und der Peugeot iOn sind die Schlusslichter. Sie kosten zwar nur knapp über 20'000 Euro, kommen aber nur auf 100 Kilometer Reichweite und damit von 202 Euro/km – doppelt so viel wie beim Tesla Model 3.

Smart teuer und limitiert

Als Flop in Sachen Preisweite erweist sich der Smart: Das Smart EQ fortwo Cabrio hat bei einem Angebotspreis von 29'849 Euro und einer Reichweite von 145 Kilometern eine Preisweite von teuren 206 €/km, und auch der Smart fortwo schneidet mit 174 Euro pro Kilometer unterdurchschnittlich ab.

Letztlich ist die «Preisweite» eine Spielerei.

Letztlich ist die Preisweite eine Spielerei. Ein Indiz ist sie aber allemal. Und dass ein E-Auto heute für 100 Euro pro Kilometer Reichweite zu haben ist, wäre bis vor kurzem undenkbar gewesen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Xsasan am 26.02.2019 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    nutzlose Zahlen

    Völlig dämliche Berechnung. Als würde man nur einmal die volle Distanz mit einem Akku fahren. Viel wichtiger wäre zu wissen, wieviel Strom diese Vehikel pro 100km verbrauchen, und dann auf 20'000km hochrechnen. Kleinere, sparsamere Autos (die effizienter unterwegs sind) schneiden da wieder viel besser ab. Die Zahlen so sind für überhaupt nichts zu gebrauchen.

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  • Mike am 26.02.2019 11:05 Report Diesen Beitrag melden

    so ein quatsch...

    da könnte man ja gleich den Kilopreis ausrechnen, der sagt etwa genua gleich viel aus? versucht man hier kunden zu veräppeln oder was?

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  • P. Jane am 26.02.2019 11:05 Report Diesen Beitrag melden

    Erdgasauto

    Mein Erdgasauto hat umgerechnet EUR 29000 gekostet und kommt theoretisch 1300km weit. Bin also Preis / Leistungssieger mit 22.30 EUR / km.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Josef Reichlin am 27.02.2019 19:26 Report Diesen Beitrag melden

    Kilometer Preis

    Was ist mit dem Opel Ampera?

  • TheBest am 27.02.2019 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Model3

    Mein Kollege wartet seit 2 Jahren auf den Tesla Model3. Ist das warten auch eingerechnet?

  • Batterie Man am 27.02.2019 11:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zukunft

    Autos mit Batterie haben keine Zukunft. Wasserstoff mit Brennstoffzelle und E-Motor ist die einzige Zukunft. Der Knackpunkt ist noch die Wasserstoff Lagerung.

    • roland am 27.02.2019 13:35 Report Diesen Beitrag melden

      energieeffizienz unter null

      die knacknuss bei der brennstoffzelle ist die energieeffizienz! es braucht viel zu viel energie um wasserstoff herzustellen. keine chance gegen die heutigen und zukünftigen batterien!

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  • Pollo pollo am 27.02.2019 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    E-Smarts

    Endlich sagts mal jemand: diese e-smarts sind der totale schrott, viel zu teuer und nach 100 km geht ihnen der saft aus. nein danke

  • Schmunzeln am 27.02.2019 09:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    dumm, dümmer....

    Würde mich mal freuen, etwas Gescheites zu kesen zum Thema E- Auto. Energieverbrauch bei Herstellung und Entsorgung der Batterie. Wie lange gibts die Elemente noch, die für Batterien benötigt werden? Was wird alles zerstört, um diese Ressourcen abzubauen? Woher kommt der Strom, wenn z. B. 30% Elektroautos in Verkehr wären? Etc.... Danke.

    • Franz K am 27.02.2019 11:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Schmunzeln

      Wichtig wäre zu wissen, wie lange eine Batterie hält und wie viel eine Austauschbatterie kostet.

    • Josef Reichlin am 27.02.2019 19:30 Report Diesen Beitrag melden

      E-mobilität

      Antworten findet man im Internet!! Wie lange wollen wir noch Fosile Brennstoffe verbrauchen, die wachsen nicht nach und die Luft auch nicht.

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